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Grundschule Kruppstraße 139

Mit der Fertigstellung des gemeinsamen Neubaus für die Grundschule und die Gesamtschule wurde der dritte Bauabschnitt des Schulkomplexes an der Kruppstraße abgeschlossen. Damit ist das größte Schulbauprojekt Wuppertals der letzten Jahre beendet. 

Zum Schuljahresbeginn 2019 hat die zweizügige Grundschule Kruppstraße die von ihr zwischenzeitlich genutzten Räumlichkeiten der Gesamtschule im Bestand frei gemacht und im Neubau die gesamte Eingangsebene und den östlichen Teil des Erdgeschosses bezogen. Diese Bereiche grenzen sich mit ihren grün gestalteten Fassaden schon farblich von denjenigen Teilen des dreigeschossigen Gebäudes ab, die jetzt die Gesamtschule Uellendahl-Katernberg mit ihren fünften und sechsten Klassen belegt.

Zur Vorgeschichte: Für die im Schuljahr 2013/14 gegründete Gesamtschule waren nach dem Teilabriss und Umbau der ehemaligen Hauptschule Kruppstraße bis Mitte des Jahres 2017 schon mehrere Bauteile entstanden. Der Neubau der Grundschule war beschlossen worden, nachdem sich die notwendige Sanierung ihres bisherigen Gebäudes als unwirtschaftlich erwiesen hatte. Der Neubau sollte auch den erweiterten Raumbedarf der mittlerweile sechszügigen Gesamtschule decken, deren Sekundarstufe II ebenfalls an der Kruppstraße angesiedelt werden sollte. Die Arbeiten begannen mit dem Abriss der alten Grundschule im Frühjahr 2017. 

Der dreigeschossige Neubau, der über ein Brückengebäude mit dem Bestand verbunden ist, verfügt über rund 6.500 Quadratmeter Brutto-Grundfläche. Teile des rund 5.000 Quadratmeter großen Schulhofs wurden zum Ende der Sommerferien 2019 fertiggestellt. Besonderer Hingucker: Der bisher unter dem Areal in einem Rohr verlaufende Hasenbergbach fließt nun in einem naturnahen Bett am Schulkomplex entlang. Restarbeiten an den Außenanlagen werden noch bis Ende Februar ausgeführt. Die Kosten für den dritten Bauabschnitt liegen bei rund 16,2 Millionen Euro. 

Auf eines ist Produktmanager Thomas Lehn vom Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal (GMW) besonders stolz: „Bis auf den ersten Bauabschnitt wurde der gesamte Schulkomplex vom GMW geplant.“ Und: „Obwohl die Arbeiten im laufenden Schulbetrieb stattgefunden haben und gleich drei Schulformen – Haupt-, Gesamt- und Grundschule – betroffen waren, sind wir im Zeitrahmen geblieben.“ 

Alle drei Bauabschnitte zusammen schlagen mit Gesamtkosten von rund 39 Millionen Euro zu Buche. Etwa 24 Millionen Euro steuert das Land Nordrhein-Westfalen über die Bildungspauschale und den Belastungsausgleich Inklusion bei.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

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