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Kindertageseinrichtung Kleestraße 68

Ursprünglich sollte die frühere Förderschule Roseggerstraße 8 zu einer Kindertageseinrichtung umgebaut werden. Doch bei der Untersuchung des aus den 1960er-Jahren stammenden Gebäudes wurden Schäden an seiner Betondeckenkonstruktion festgestellt. Umbau und Sanierung hätten mit rund vier Millionen Euro zu Buche geschlagen und wären unwirtschaftlich gewesen. Deshalb stimmte der Jugendhilfeausschuss am 24. November 2015 dem Vorschlag des Gebäudemanagements der Stadt Wuppertal (GMW) zu, das Haus abzureißen und einen Neubau zu errichten.

Gruppenraum

Nach dem Abbruch im Herbst 2016 wurde im Januar 2017 auf dem Grundstück an der Ecke Rosegger-/Kleestraße mit den Bauarbeiten begonnen. Weil der Haupteingang verlegt wurde, wird das Gebäude jetzt unter der Ortsbezeichnung Kleestraße 68 geführt. Im Mai 2018 wurde die Kita an den Stadtbetrieb Kindertageseinrichtungen übergeben und im September 2018 in Betrieb genommen (offizielle Eröffnung: 6. Juni 2019). Die Gesamtkosten für Planung und Bau betrugen 3,77 Millionen Euro.

Der zweigeschossige Massivbau verfügt über rund 1.670 qm Bruttogeschossfläche. Er bietet Platz für sechs Gruppen mit insgesamt bis zu 113 Kindern vom Säuglingsalter bis zur Einschulung. Auf jeder der beiden Etagen befinden sich drei Gruppen mit den jeweiligen Gruppen- und Nebenräumen. Sie liegen alle zum Süden hin. Im nördlichen, zur Kleestraße hin gelegenen Gebäudeteil sind überwiegend die Sanitär- und Technikräume untergebracht. Im Erdgeschoss befinden sich außerdem das Leitungsbüro und der Mehrzweckraum, im Obergeschoss die Verteilküche und der Personalraum.

Alle Gruppenräume haben einen direkten Ausgang zum 2.275 qm großen Außen- und Spielgelände. Im Erdgeschoss führen die Ausgänge unmittelbar auf dessen südlichen Bereich, im Obergeschoss führt ein Laubengang mit anschließender gerader Außentreppe auf den östlichen Bereich. Diese Wegeführung ist dem langgestreckten Grundstück geschuldet und prägt die Gestalt der Süd- und Ostfassade.

Das Gebäude ist barrierefrei. Es hat eine 24-kWp-Photovoltaikanlage auf dem Dach und wurde in Annäherung an den Passivhausstandard gedämmt. Die vorgehängte Fassade besteht aus keramischen Platten mit horizontaler Ausrichtung. Damit korrespondiert sie mit dem denkmalgeschützten Ziegelbau des noch vorhandenen Rektorenhauses, das die Zerstörung der ursprünglich Anfang des 20. Jahrhunderts erbauten Schule an der Kleestraße im Zweiten Weltkrieg überlebt hat.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal

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