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Integrations­portal

Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ und „Gemeinsam klappt´s

Die Landesinitiativen

Für die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben sowie dem Arbeitsmarkt sind Sprache, Ausbildung und Qualifizierung elementare Schlüsselfaktoren. Vor allen Dingen junge Geflüchtete, die geduldet oder gestattet sind, haben keine oder nur eingeschränkte Fördermöglichkeiten und Unterstützungsangebote. Daher haben das Ministerium für Gesundheit und Soziales (MAGS) und das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) die Initiativen „Gemeinsam klappt´s“ und „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ ins Leben gerufen. Mit Hilfe eines Fördervolumens von 50 Millionen Euro können junge Geflüchtete, im Alter von 18-27 Jahren, durch spezielle Förderangebote auf ihrem Weg in Ausbildung und Arbeit unterstützt werden. Begleitet werden sie dabei vor Ort von so genannten Teilhabemanager*innen, welche ihnen Beratung und Orientierung auf der Suche nach dem*r richtigen Ansprechpartner*in und einem passenden beruflichen Weg bieten.

Die Angebote

Die Landesinitiative besteht aus folgenden sechs Bausteinen:

·         Individuelles Coaching

·         Berufsbegleitende Qualifizierung und Sprachförderung

·         Möglichkeiten des nachträglichen Erwerbs eines Schulabschlusses

·         Niederschwellige Kurse zur Vorbereitung auf Ausbildung und Arbeit (Sprache, Basiskenntnisse,                                  Schlüsselqualifikationen)

·         Innovative, modellhafte Projekte

·         Teilhabemanagement

Umsetzung  in Wuppertal

Die Initiative hat in Wuppertal mit einem großen Workshop im März 2019 gestartet. Der Workshop diente zum Austausch über die Bedarfe von Geflüchteten, Angebotslücken in Wuppertal und den Herausforderungen bei der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt.

Das seit 2016 bestehende Kooperationsnetzwerk „Jugendliche Geflüchtete und Neuzugewanderte in Ausbildung“ beschäftigte sich seitdem hauptsächlich mit den Inhalten der Initiative und erarbeitete in kleineren Ideenwerkstätten über das Jahr 2019 hinweg Konzepte zu Themen, welche für Wuppertal als besonders wichtig erachtet wurden.

Darüber hinaus wird die Initiative durch die Bündniskerngruppe begleitet, welche aus wichtigen Akteuren in Wuppertal besteht und das Kommunale Integrationszentrum, als geschäftsführende Stelle, bei wichtigen Entscheidungen berät und unterstützt.

Anhand eines Interessenbekundungsverfahrens im Januar 2020 wurde über die Durchführung der Maßnahmen entschieden.

Bei Interesse und Nachfragen können Sie sich an die unten genannten Ansprechpartnerinnen wenden.

Das Teilhabemanagement

Zum 01.04.2020 sind in der Stadt Wuppertal vier Teilhabemanager*innen beschäftigt, welche im Kommunalen Integrationszentrum, beim Internationalen Bund und bei der GESA gGmbH angestellt sind. Die Aufgabe der Teilhabemanager*innen ist es, die Bedarfe der Zielgruppe quantitativ und qualitativ zu erfassen und daraus konkrete Handlungskonzepte zu entwickeln. Sie bieten Geflüchteten mit Duldung und Gestattung Beratung, Unterstützung und Begleitung auf ihrem Weg in Ausbildung und Arbeit.

Weitere Informationen zur Initiative finden Sie unter https://www.durchstarten.nrw/

Ansprechpartnerin zur Landesinitiative:

Frau Damaris Halbach

Ansprechpartnerin zum Teilhabemanagement:

Frau Dagmar Beck
Teamleiterin

Teilhabemanagement unterstützt junge Geflüchtete in Wuppertal

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
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