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Integrations­portal

Flüchtlinge

Deutschland gewährt Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen, Flüchtlingsschutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention.

Wenn Sie Asyl beantragen oder als Flüchtling anerkannt werden möchten, sollten Sie einen Asylantrag stellen. Diesen Asylantrag können Sie nur beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in den sogenannten Außenstellen der Ankunftszentren stellen. Zur genaueren Verfahrensweise können Sie sich auf der Seite des Bundesamtes informieren (BAMF).

Nach erfolgreichem Abschluss des Asylverfahrens sprechen Sie bitte unter Vorlage Ihres Bescheides bei den MitarbeiterInnen im Bereich Asylangelegenheiten (Bereich E) vor. Vorsprachen sind mittwochs und freitags in der Zeit von 09:00 bis 11:00 Uhr möglich. Im Rahmen dieser Vorsprache wird Ihnen eine vorläufige Bescheinigung über Ihren rechtmäßigen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland ausgestellt, welche bis zur Erteilung der Aufenthaltserlaubnis gilt. Bitte beachten Sie, dass die Wohnsitznahme auf ein bestimmtes Bundesland oder einen bestimmten Ort beschränkt werden kann.

Aufenthaltserlaubnis bei Asylberechtigung und Flüchtlingen

Nach der Vorsprache im Team für Asylangelegenheiten sollten Sie für die Beantragung Ihrer Aufenthaltserlaubnis im Bereich B vorsprechen. Dabei sollten Sie insbesondere Ihren Bescheid vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, ein biometrisches Foto, bis zu 60 € pro Person für den Reiseausweis, den Heimatpass (falls vorhanden) und eine Meldebescheinigung vom Einwohnermeldeamt Wuppertal vorlegen können.

Bis zum Erhalt der Aufenthaltserlaubnis und des Reiseausweises für Flüchtlinge sind bis zu drei Monate Wartezeit einzuplanen. Nach Erhalt einer Benachrichtigung durch die Bundesdruckerei sprechen Sie bitte im Bereich C zwecks Aushändigung Ihrer Dokumente vor.

In der Regel können Sie Ihre Aufenthaltserlaubnis an diesem Tag sogleich erhalten. Mit dieser Aufenthaltserlaubnis haben Sie die Möglichkeit, jeder Arbeit nachzugehen. Bitte beachten Sie, dass die Wohnsitznahme auf ein bestimmtes Bundesland oder einen bestimmten Ort beschränkt werden kann.

Aufenthaltserlaubnis bei subsidiärem Schutz

Nach der Vorsprache im Team für Asylangelegenheiten sollten Sie für die Beantragung Ihrer Aufenthaltserlaubnis in Bereich B der Eingangszone vorsprechen. Dabei sollten Sie insbesondere Ihren Bescheid vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, ein biometrisches Foto, den Heimatpass (falls vorhanden) und eine Meldebescheinigung vom Einwohnermeldeamt Wuppertal vorlegen können.

Bis zum Erhalt der Aufenthaltserlaubnis sind bis zu drei Monate Wartezeit einzuplanen. Nach Erhalt einer Benachrichtigung durch die Bundesdruckerei sprechen Sie bitte im Bereich C zwecks Aushändigung Ihrer Dokumente vor. In der Regel können Sie Ihre Aufenthaltserlaubnis an diesem Tag sogleich erhalten. Mit dieser Aufenthaltserlaubnis haben Sie die Möglichkeit, jeder Arbeit nachzugehen. Bitte beachten Sie, dass die Wohnsitznahme auf ein bestimmtes Bundesland oder einen bestimmten Ort beschränkt werden kann.

Aufenthaltserlaubnis bei Abschiebungsverboten

Sollten in Ihrem Fall durch Bescheid vom BAMF Abschiebungsverbote festgestellt worden sein, ist nach Vorsprache im Team für Asylangelegenheiten die Vereinbarung eines Termins zwecks Beantragung eines Aufenthaltstitels in Bereich E der Eingangszone erforderlich.

Dabei sollten Sie insbesondere Ihren Bescheid vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, ein biometrisches Foto, gegebenenfalls bis zu 100€ Gebühren bereithalten, den Heimatpass oder Nachweis über Unzumutbarkeit der Passbeschaffung durch die hier in Deutschland ansässigen Konsulate oder Botschaften Ihres Heimatlandes, Nachweise über die Sicherstellung des Lebensunterhaltes (Gehaltsabrechnung) und die Meldebescheinigung vom Einwohnermeldeamt Wuppertal vorlegen können.

Bis zum Erhalt der Aufenthaltserlaubnis sind nach der Terminvorsprache bis zu sechs Wochen Wartezeit einzuplanen. Nach Erhalt einer Benachrichtigung durch die Bundesdruckerei sprechen Sie bitte im Bereich C zwecks Aushändigung Ihrer Dokumente vor. In der Regel können Sie Ihre Aufenthaltserlaubnis an diesem Tag sogleich erhalten.

Mit dieser Aufenthaltserlaubnis haben Sie die Möglichkeit, jeder Beschäftigung nachzugehen. Bitte beachten Sie, dass die Wohnsitznahme auf ein bestimmtes Bundesland oder einen bestimmten Ort beschränkt werden kann. Für nähere gesetzliche Informationen siehe § 25 Aufenthaltsgesetz.

Alle Angaben ohne Gewähr.

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
Erkrather Str. 345-349
D-40231 Düsseldorf
Telefon +49 (0) 211 / 9863-0
Fax +49 (0) 211 / 9863-199

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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