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Wohnen

Ein Zuhause, eine Wohnung ist die Grundlage für Geflüchtete, sich in der neuen Heimat wirklich zu Hause zu fühlen.

Unterbringung

Nach der Ankunft in Wuppertal werden Geflüchtete zunächst in sogenannten Übergangswohnungen untergebracht. Dies sind möblierte Wohnungen, die von der Kommune angemietet und verwaltet werden. In Wuppertal gibt es ein dezentrales Unterbringungskonzept. Das heißt, über 96% der Geflüchteten sind in Wohnungen untergebracht und es gibt kaum noch Sammelunterkünfte. Um sich in Wuppertal zu melden, braucht man eine Wohnungsgeberbestätigung vom Vermieter, die man beim Einwohnermeldeamt vorlegen muss.

Miete und Finanzierung

Mit entsprechender Genehmigung des zuständigen Sozialleistungsträgers können Geflüchtete in eine Privatwohnung umziehen. Für Menschen mit guter Bleibeperspektive ist das auch schon im laufenden Asylverfahren möglich.

Voraussetzung ist, dass Wohnungskosten und -größe angemessen sind. Dies wird von der zuständigen Stelle (Wirtschaftliche Hilfe oder Jobcenter) anhand eines Antrags geprüft. Die entsprechenden Formulare finden Sie hier: 

Wird der Antrag genehmigt, ist die Kostenübernahme gesichert und der Mietvertrag kann unterschrieben werden und muss anschließend wieder beim Sozialleistungsträger eingereicht werden. Hilfe und Beratung bei der Wohnungssuche und vertraglichen Fragen bekommen Sie beim Mieterbund.

Im Vergleich zu anderen Städten ist Wohnraum in Wuppertal relativ günstig. In der nachfolgenden Tabelle sind die angemessenen Kosten aufgeführt, die als Orientierungshilfe dienen kann:

Ausstattung und Nebenkosten

Im Gegensatz zu den Übergangswohnungen sind Privatwohnungen in der Regel nicht möbliert und müssen mit einer Küche und Elektrogeräten ausgestattet werden. Kosten hierfür werden im Rahmen einer Einrichtungspauschale übernommen. Auch die Nebenkosten (Wasser, Heizung) übernimmt das zuständige Amt, sofern sie im normalen Rahmen liegen. Stromkosten müssen vom Mieter selbst getragen werden und nicht übernommen. Tipps zu vertraglichen Fragen und zum Energiesparen bekommen Sie bei der Verbraucherzentrale:

Umzug

Wenn Sie umziehen möchten, brauchen Sie zunächst eine Genehmigung. Ein Umzug von Wuppertal in eine andere Stadt ist wegen der Wohnsitzauflage für Geflüchtete nur in begründeten Fällen möglich. Sowohl Wuppertal als auch die Aufnahmekommune müssen zustimmen. Auch ein Umzug innerhalb Wuppertals muss einen guten Grund haben, z. B. Familienzuwachs und mit der leistungsgewährenden Stelle vereinbart werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte zunächst an Ihre/n zuständige/n SozialarbeiterIn.

Kosten für einen Umzug werden vom Jobcenter übernommen, je nach Fallkonstellation zahlt auch die Wirtschaftliche Hilfe die Umzugskosten.

Frau Alisa Basenau
Sozialarbeiterin

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