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Klima Und Nachhaltigkeit

IndiklimA

Besser auf den Klimawandel vorbereiten - die Stadt Wuppertal beteiligt sich an dem Forschungsvorhaben IndiklimA

Auch die Stadt Wuppertal steht in der Verantwortung, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Damit das möglichst gut gelingt beteiligt sich das Ressort Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit an einem neuen Forschungsprojekt zur Klimaanpassung. Das Vorhaben namens IndiklimA soll dabei helfen, die Wirkung der Anpassungsmaßnahmen besser beurteilen zu können. Landesminister Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Oliver Krischer übergab den Förderbescheid für das dreijährige Projekt am 13. Juli in Düsseldorf.

Dr. Katrin Linthorst, Dezernentin für Klima- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Grünflächen und Recht: „Die Stadt arbeitet als Praxispartnerin im Bergischen Städtedreieck eng mit der Wissenschaft und der Technik zusammen. Das Bündnis entwickelt ein einheitliches Monitoringsystem zur Überwachung von Klimafolgen. Dieses System soll uns aufzeigen, welche Schutzmaßnahmen im Stadtgebiet am besten wirken. Dadurch kann Wuppertal die Lebensqualität der Menschen vor Ort verbessern und die Stadtteile gezielter vor Hitze oder Starkregen schützen.“

Bei der feierlichen Übergabe des Förderbescheides im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen kamen Vertreterinnen und Vertreter von insgesamt sechs geförderten Projekten zusammen, die im Rahmen des EFRE-Förderaufrufs Regio.NRW – Transformation durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert werden. Das Land unterstützt das Vorhaben IndiklimA mit 2,1 Millionen Euro. Minister Oliver Krischer hob das Projekt bei der Veranstaltung als besonders wichtig für die Weiterentwicklung der kommunalen Klimaanpassung hervor. Er lobte die neuen Ansätze und die ehrgeizigen Ziele des Arbeitskreis IndiklimA ausdrücklich.

Der Arbeitskreis IndiklimA vereint verschiedene Fachbereiche unter der Leitung des Forschungsinstituts für Wasserwirtschaft und Klimazukunft an der RWTH Aachen. Neben der Stadt Wuppertal bringen sich die Städte Remscheid und Solingen sowie der Kreis Mettmann als kommunale Partner ein. Der Regionalverband Ruhr sorgt für die Vernetzung mit über fünfzig weiteren Kommunen, während ein privates Softwareunternehmen das technische System programmiert. Nach der Übergabe der Bescheide nutzten die Beteiligten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur weiteren Vernetzung untereinander. 

Fördermittelgeber: das Land NRW aus dem EFRE/JTF Programm Nordrheinwestfalen 2021–2027, hier: Regio.NRW – Transformation

Projektlaufzeit: 01/2026 – 12/2028

Projektträger: Projektträger Jülich

Fördervolumen: das Gesamtprojektvolumen beträgt rund 2,23 Mio. Euro.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Forschungsinstitut für Wasserwirtschaft und Klimazukunft an der RWTH Aachen e. V.
  • Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW

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