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Wuppertal Klimaschutz / Topic Map

Vorbildliche Klimaorte

Erneuerbare Energien, Klimasiedlungen, Beratung und Bildung ...

Wuppertal hat zahlreiche Standorte an denen das Thema Klimaschutz erlebt, praktiziert und vermittelt werden kann.

Viele dieser Klimastandorte sind durch innovative Projekte durch das Wissenstransfair und Engagement von Unternehmen, Vereine, Verbände, sowie Quartiersbewohner entstanden, die sich aktiv für Lösungen zum Klima- und Umweltschutz in ihrem Quartier und für die Stadt Wuppertal einsetzen. Zu den zielführenden Projekten gehören z.B. Wuppertals Klimasiedlungen und die Objektsanierung, die Verkehrswende sowie beratende und bildende Einrichtungen zur Wissensvermittlung, an denen zahlreiche Akteure mitwirken und mitgestalten.
Klimaschutz bedeutet kontinuierlich neue Wege zu gehen, um bedeutsame Klimaschutzvorhaben auch zukünftig zu realisieren.

Diese vorbildlichen Klimastandorte werden in einer Topic-Map abgebildet. Die Kartenanwendung, informiert über Themenbereiche (z.B. Orte der Mobilität, Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung und Klimasiedlungen) über die Sie in diesem Kontext gerade Informationen benötigen.

Ein Klick in die Topic-Map und Sie erhalten Informationen über die bevorzugten Klimastandorte. Eine vollständige Bedienungsanleitung erreichen Sie jeweils über die Schaltfläche oben rechts im Kartenfenster.

Themenbezogene Icons unterstützen Sie bei der Themenauswahl.

Hier wird

die Topic-Map platziert!

Anlagen Erneuerbare Energien

In Wuppertal werden die Sonnenenergie, die Wasserkraft, die Windenergie und biogene Brennstoffe zur Strom- und Wärmegewinnung genutzt. 

Als Standorte werden Windenergieanlagen, öffentliche Photovoltaikanlagen, Blockheizkraftwerke, ein Wasserkraftwerk und ein Wasserrad zur Energiegewinnung abgebildet.

Für die der Anlagendimensionierung ist die Leistung bedeutend, für die Nutzung die Stromeinspeisung, die in das Haus- bzw. in das öffentliche Niederspannungsnetz erfolgt.

Alle Anlagen erzeugen "Grünen Strom" und "Grüne Wärme" und tragen so zur CO2 Reduzierung und zum Klimaschutz bei.

Klimaschutzsiedlungen - Effiziente Gebäude

Klimaschutzsiedlung

Die nordrhein-westfälische Landesregierung engagiert sich mit dem Projekt "100 Klimaschutzsiedlungen in Nordrhein-Westfalen" um die CO2-Emissionen in Wohnsiedlungen (Neubau und Bestandssanierungen) konsequent zu reduzierten.

Seit Projektbeginn sind in der Stad Wuppertal mehrere Klimaschutzsiedlungen realisiert worden. Weitere Klimaschutzsiedlungen sind im Bau bzw. in der Planung.

Bei der Maßnahmenumsetzung werden Wärmestandards (Passivhausstandard, Dreiliter Standard) die Lüftung der Gebäude (Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung), die Heizung und Warmwasserversorgung (Wärmepumpen, Solarthermie, Holzpelletheizung) und die Stromversorgung (Photovoltaikanlagen) berücksichtigt, um die Auszeichnung „Klimaschutzsiedlung“ zu erzielen.

Effiziente Gebäude

Auch einzelne Gebäude tragen durch geeignete Maßnahmen zur Reduzierung der CO2 Emissionen und Feinstaubbelastung bei. Hier können Gesamtsanierungskonzepte aber auch Einzelmaßnahmen z.B. Gebäudedämmung, Gebäudebegrünung oder Blockheizkraftwerke einen Beitrag leisten.

Gebäude Fernwärme

Ein Gebäude mit Fernwärmeanschluss erfüllt die Energieeinsparverordnung EnEV zu 100 Prozent und verbessert automatisch die Energiebilanz des Gebäudes.
Das bedeutet auch, dass sich der Aufwand für Wärmeschutzmaßnahmen deutlich verringert.

Bei einer vollständigen Wärmeversorgung eines Gebäudes mit Fernwärme besteht nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) keine Notwendigkeit weitere bauliche Maßnahmen im Hinblick auf Energieeinsparmaßnahmen umzusetzen. 

Damit ist diese Wärmeversorgung vorbildlich insbesondere für Industriegebäude und -anlagen, Verwaltungs- und Mehrfamilienhäuser, Wohnsiedlungen, Institutionen und Gewerbe.

Nachfolgend werden exemplarisch öffentliche und gewerbliche Gebäude aufgeführt, die an das Fernwärmenetz angeschlossen sind:

  • Grüner Zoo Wuppertal
  • Bayer AG
  • Bergische Universität
  • Technologiezentrum Wuppertal W-tec
  • Bergische Universität Wuppertal Campus Freudenberg
  • Historische Stadthalle
  • Schwimmoper
  • WSW KundenCenter Elberfeld
  • Von der Heydt-Museum
  • Schauspielhaus
  • Barmenia Versicherungen
  • Landgericht
  • Skulpturenpark Waldfrieden
  • Wasserturm Lichtscheid
  • Opernhaus

Orte der Mobilität

Die Orte der Mobilität umfassen vorzugsweise Standorte, bei denen die Fortbewegungsarten der aktiven Mobilität insbesondere zu Fuß gehen und Fahrradfahren, aber auch Tretroller, Skateboard oder Pedelec zur Fortbewegung genutzt werden. Im Weiteren werden die Standorte von Mobilstationen, gesicherte Anlagen zum Abstellen von Fahrrädern und zentrale Orte des ÖPNV gestellt.

Hierzu gehören z.B. Treppenanlagen, die in Wohnquartiere und in Parkanlagen führen, die Mobilstationen Ölberg, die Fahrradabstellanlage im Parkhaus Döppersberg und der Busbahnhof Döppersberg dargestellt.

Fahrradtrassen

Nordbahntrasse/ Jackstädtweg

Auf einer stillgelegten Bahnstrecke entstand zwischen 2006 und 2014 ein Fuß-, Rad- und Skaterweg der 23 Kilometer durch Wuppertal führt.
Die Nordbahntrasse/Dr.-Werner-Jackstädt-Weg ist Teil des Panorama Radweges mit über 300 km Strecke. Das Netz verbindet Niederberg mit dem Sauerland und das Ruhrge­biet mit dem Rheinischen. 

Schwarzbachtrasse

Im 19. Jahrhundert erbaut und stillgelegt, ist die ehemalige Bahnstrecke heute ein stadtteilverbindender Fuß-, Rad- und Skaterweg. Die zwei Kilometer lange Schwarzbachtrasse, mit Anbindung an die Nordbahntrasse, verläuft im Osten der Stadt vom ehemaligen Bahnhof Wichlinghausen in einer S-förmigen Schleife bis zum Ortsteil Langerfeld. 

Sambatasse

1891 erbaut und 1988 stillgelegt, ist die ehemalige Bahnstrecke "Samba-Trasse" heute ein reizvoller Rad- und Wandererlebnisweg mit Infotafeln zur Geschichte. Der naturnahe Weg auf der historischen Bahntrasse verläuft über 10 km von Elberfeld nach Cronenberg.

Reparaturcafés

Reparatur-Initiativen (Reparatur-Treffs, Reparier-Bars, Repair Cafés etc.) organisieren Veranstaltungen, bei denen defekte Alltagsgegenstände z.B. elektrische und mechanische Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik, Textilien, Fahrräder, Spielzeug gemeinschaftlich repariert werden.

Hilfe zur Selbsthilfe ist das Motto der Reparatur Initiativen um private Haushalte und private Personen dabei zu unterstützen, auch gebrauchte Haushaltsgegenstände weiter zu nutzen. Ziel der Initiativen ist es, Müll zu vermeiden, Ressourcen zu sparen, damit die Umwelt zu schonen und nachhaltige Lebensweisen in der Praxis zu erproben.

Akteure

Wuppertal hat zahlreiche Akteure die im privaten, gewerblichen und kommunalen Bereich, einen wesentlich Beitrag zum Klimaschutz leisten. Ziel ist es den CO2 und Feinstaubeintrag zu minimieren sowie die Umwelt und Ressourcen zu schonen.

Zu den Initiatoren gehören z.B. Vereine, Bildungsträger, Beratungseinrichtungen und Stadtkonzerne, die beruflich und durch privates Engagement einen wesentlichen Beitrag leisten. 

Die Akteure setzen ein Zeichen für den Klimaschutz. Ob in den Bereichen Bauen und Sanieren, Energiesparen, Einsatz erneuerbarer Energien, der Mobilität, der ökologischen Landwirtschaft oder der artgerechten Tierhaltung. Akteure zeigen, welche Maßnahmen sinnvoll und mit hoher Qualität umgesetzt werden können. 

 

Beratung - Energie-, Umwelt- und Mobilitätsberatung

Das Beratungsangebot zur Energie- Umwelt- und Mobilitätsberatung werden in Wuppertals von professionelle Beratungsstellen durchgeführt um Bürger/innen, Schulen, Vereinen und interessierten Gruppen bedarfsgerecht zu informieren und bei Entscheidungen zu unterstützen.

Energieberatung

Die Energieberatung informieren z.B. über das Thema Gebäudesanierung, Gebäudemodernisierung und passende Fördermöglichkeiten. Die Beratungsstellen zeigen auf, Energie zu sparen, Ressourcen zu schützen und Ihren Geldbeutel zu schonen. Zudem erfahren Sie alles Wissenswerte zu den Themen Stromverbrauch, Heiztechnik, und die Nutzung regenerativer Energien. 

Umweltberatung

Die Umweltberatung informiert über ökologische Themenbereiche. Über die Vermeidung von Schadstoffen und Wohngiften in Innenräumen über umweltfreundliche Möbel und Baustoffe aber auch wie Sie Ihren Garten arten- und umweltgerecht aufwerten. Umweltzeichen und Label auf Produkten gehören auch dazu.

Mobilitätsberatung

Gerade das Thema Elektromobilität hat für viele Bürgerinnen einen hohen Stellenwert. Themen wie die Ladinfrastruktur im öffentlichen und privaten Bereich sowie Fördergelder spielen eine wichtige Rolle.

Aber auch Informationen über die Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs und Carsharing-Angebote gehören zu dem Beratungsbedarf der Kundinnen und Kunden.

Kinder- und Jugendbildung - Umwelt- und Klimabildung

Außerschulische Lernorte haben zahlreiche Möglichkeiten Kinder und Jugendliche im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung zu begleiten. Praktiziert wird die Wissensvermittlung vorzugsweise in Naturlehrgebieten, in denen Kinder und Jugendliche den unterschiedlichen Lebensräumen und Ressourcen begegnen. Ziel ist es, das Wissen auch im Alltag zu praktizieren. Hierzu gehört z.B. mit den Ressourcen Energie, Wasser, Boden und Lebensräume Wald, Gewässer, Wiesen sorgsam umzugehen aber auch die Müllvermeidung gehört dazu. Um die Themen nicht nur kognitiv zu verstehen, werden umwelt- und klimabewusste Kompetenzen vermittelt, die dann im Alltag zur Anwendung kommen.

Erwachsenenbildung - Klimabildung

Die Klimabildung fußt auf den Grundlagen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung und erklärt Ursachen, Prozesse und Auswirkungen des Klimawandels und zeigt die Wechselwirkung des eigenen Alltags mit dem Klima auf. Die Klimabildung schlägt Verhaltensweisen vor, die dem Klimawandel entgegenwirken und die Möglichkeiten bieten wie man auf Klimaveränderungen reagieren kann. Es gilt, Kompetenzen zu erwerben, um vorausschauend und vernetzt zu denken und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Ziel ist es, die Motivation und Bereitschaft zu stärken, selbst und gemeinsam klimafreundlich zu handeln.

Kontakt

Frau Andrea Stamm
Teamleiterin
Frau Ute Bücker
Fachreferent/in

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

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