Ablauf
Kurz und knapp
Die kommunale Wärmeplanung ist ein Prozess, der Städte dabei unterstützt, neue Strategien für eine Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energien zu entwickeln. Als strategisches Instrument zeigt sie den Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung und setzt dabei wichtige Rahmenbedingungen. Allerdings gibt es keine universelle Blaupause für Sanierungen – jede Maßnahme muss individuell auf die Gegebenheiten vor Ort abgestimmt werden. Der Fokus liegt daher auf übergreifenden Konzepten, die den gesamten städtischen Raum in den Blick nehmen.
WARUM JETZT HANDELN?
Bereits heute aktive Schritte zu unternehmen, stärkt den Erfolg der Wuppertaler Wärmewende. Neben der Nutzung erneuerbarer Energien spielen modernisierte Gebäude eine zentrale Rolle, um den Energieverbrauch nachhaltig zu reduzieren. Jede Sanierung leistet einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz und bietet zahlreiche Vorteile, so wie:
• Reduzierung von Energiekosten,
• Steigerung des Immobilienwerts,
• und ein angenehmeres Wohnklima durch optimale Wärme im eigenen Zuhause.
Erklärvideo (YouTube) von NRW.Energy4Climate zur Kommunalen Wärmeplanung
HINWEIS zur Nutzung von YouTube
Wir nutzen die Plattform YouTube.com, um auf externe Videos zu verlinken. Die Nutzung von YouTube erfolgt zur Öffentlichkeitsarbeit und als ergänzendes Informationsangebot im Interesse einer ansprechenden Darstellung der Arbeit und der Angebote des Ressorts Klima und Nachhaltigkeit gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO.
Bei YouTube handelt es sich um das Angebot eines nicht mit uns verbundenen Dritten, nämlich der YouTube LLC., 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA; YouTube ist eine Tochtergesellschaft der Google Inc.
Generell gilt, dass wir für die Inhalte von Internetseiten, auf die verlinkt wird, nicht verantwortlich sind. Für den Fall, dass Sie einem Link auf YouTube folgen, weisen wir aber darauf hin, dass YouTube die Daten ihrer Nutzer (z.B. persönliche Informationen, IP-Adresse) entsprechend ihrer eigenen Datenverwendungsrichtlinien abspeichert und für geschäftliche Zwecke nutzt. Weitere Informationen hierzu und zum Datenschutz bei YouTube finden Sie in deren Datenschutzerklärung unter:
https://policies.google.com/privacy?hl=de&gl=de (externer Link)
https://www.datenschutz.org/youtube/ (externer Link)
https://support.google.com/youtube/answer/171780?hl=de (externer Link)
YouTube speichert Cookies. Diese Cookies lassen sich durch entsprechende Browsereinstellungen und -erweiterungen verhindern. YouTube verwendet Cookies, um Informationen über die Besucher ihrer Internetseite zu sammeln, zur Erfassung von Statistiken, zur Vermeidung von Betrug und zur Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Wenn Sie das Video starten, könnte dies weitere Datenverarbeitungsvorgänge auslösen. Hierauf haben wir keinen Einfluss. Die Datenverarbeitung erfolgt in eigener Verantwortung von YouTube.
Starke Partner
Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) wurden mit der Erstellung der kommunalen Wärmeplanung für Wuppertal beauftragt. Für dieses anspruchsvolle Projekt arbeitet die WSW mit zwei starken Partnern zusammen:
• greenventory – Experten für Energie- und Infrastrukturplanung, die ihre Erfahrung aus über 100 Projekten einbringen.
• Agentur Blumberg – spezialisiert auf die kommunikative Begleitung von Transformationsprojekten.
Gemeinsam sorgen sie für eine fundierte und umfassende Planung sowie eine gezielte Kommunikation der Maßnahmen.
Darüber Hinaus wurden lokale Stakeholder wie die Handwerkerschaft, Verbände und ein Expert*innengremium bei der Erarbeitung beteiligt. Die Planung wurde in allen Phasen stets durch Formate der Bürgerbeteiligung begleitet. Diese breite Beteiligung der Stadtgesellschaft zielte darauf ab, eine realistische Planungsgrundlage zu erhalten.
Gesetzlicher Rahmen
Um eine klimafreundliche und zukunftssichere Wärmeversorgung zu gewährleisten, hat die Bundesregierung das Wärmeplanungsgesetz (WPG) (Öffnet in einem neuen Tab) verabschiedet. Dieses Gesetz bildet die Grundlage, um die Dekarbonisierung der Wärmenetze in Deutschland voranzutreiben, und wurde am 19.12.2024 auch als Landesgesetz in Nordrhein-Westfalen (Öffnet in einem neuen Tab) umgesetzt.
WICHTIGE FRISTEN FÜR DIE WÄRMEPLANUNG
Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet die Länder, sicherzustellen, dass Wärmepläne erstellt werden. Dabei gelten folgende Fristen:
• Bis 30.06.2026: Für Gemeindegebiete mit über 100.000 Einwohnern.
• Bis 30.06.2028: Für Gemeindegebiete mit weniger als 100.000 Einwohnern.
Was bedeutet das?
Dieses Gesetz stellt sicher, dass alle Regionen systematisch auf eine klimaneutrale Wärmeversorgung hinarbeiten und konkrete Maßnahmen umsetzen können.
Warum Wärmeplanung so wichtig ist
Die kommunale Wärmeplanung ist ein zentraler Prozess, bei dem Städte Strategien entwickeln, um ihre Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen. In Deutschland entfallen über 50 % des gesamten Endenergieverbrauchs auf Wärme (Öffnet in einem neuen Tab) – eine große Herausforderung, da diese größtenteils noch auf fossilen Energieträgern wie Erdgas, Erdöl und Kohle basiert, die überwiegend aus dem Ausland importiert werden.
WIE FUNKTIONIERT DIE KOMMUNALE WÄRMEPLANUNG?
Im Rahmen der Wärmeplanung wird untersucht:
• Welche lokalen Wärmequellen wie Solarthermie, Geothermie oder Abwärmenutzung vorhanden sind.
• Wie diese Ressourcen optimal eingesetzt werden können, um eine klimaneutrale Versorgung zu gewährleisten.
Dabei spielen verschiedene Lösungen eine Rolle:
• Nah- und Fernwärme: Ideal für die Versorgung mehrerer Haushalte oder ganzer Stadtviertel.
• Einzellösungen wie Wärmepumpen: Besonders für einzelne Gebäude geeignet.
Die kommunale Wärmeplanung dient als strategisches Instrument, das Wärmenetze und Bedarfe im gesamten Stadtgebiet analysiert und wirtschaftlich tragfähige Lösungen aufzeigt.
HERAUSFORDERUNGEN UND CHANCEN IN WUPPERTAL
In Wuppertal gibt es besondere Rahmenbedingungen:
• Herausforderungen:
Hoher Wärmebedarf in älteren, oft denkmalgeschützten Gebäuden.
Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen wie Erdgas und Heizöl.
• Chancen:
Das bestehende Fernwärmenetz der Wuppertaler Stadtwerke bietet eine solide Grundlage.
Integration erneuerbarer Energien oder industrieller Abwärme ist möglich.
Diese Ausgangssituation zeigt, wie wichtig eine sorgfältige Planung ist, die lokale Gegebenheiten und Ressourcen berücksichtigt.
DIGITALE UNTERSTÜTZUNG: DER „DIGITALE ZWILLING“
Ein „digitaler Zwilling“ der Stadt – ein exaktes digitales Abbild – ist ein zentrales Werkzeug im Planungsprozess. Er ermöglicht:
• Die Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen für die Wärmeversorgung.
• Die Identifikation erster konkreter Maßnahmen, um die Versorgung zukunftsfest zu gestalten.
Chronologie der Wärmeplanung
Mai 2026
Am 11.05.2026 hat der Rat der Stadt Wuppertal der kommunalen Wärmeplanung zugestimmt. In den vergangenen Wochen standen insbesondere die politischen Beratungen, die Finalisierung der begleitenden Informationsmaterialien sowie die Vorbereitung der Veröffentlichung im Fokus. Mit dem Beschluss beginnt nun die konkrete Umsetzungsphase der identifizierten Maßnahmen und Handlungsfelder im Rahmen der Wärmewende in Wuppertal. Die begleitende Informationsbroschüre steht ab sofort online unter www.wuppertal.de/waerme (Öffnet in einem neuen Tab) zur Verfügung.
April 2026
Die kommunale Wärmeplanung für Wuppertal befindet sich in der abschließenden Phase. Im April stehen insbesondere die politischen Beratungen in den zuständigen Ausschüssen sowie weitere Informationsangebote für politische Gremien im Mittelpunkt. Parallel dazu werden die Informations- und Kommunikationsbroschüre finalisiert und die Inhalte für die öffentliche Bereitstellung weiter abgestimmt. In den kommenden Wochen liegt der Fokus auf den letzten Vorbereitungen für den Ratsbeschluss sowie der abschließenden Veröffentlichung der Unterlagen.
März 2026
Die kommunale Wärmeplanung für Wuppertal ist auf der Zielgeraden. Der Endbericht ist weitgehend fertiggestellt und aktuell steht die Erstellung der Informations- und Kommunikationsbroschüre durch die Agentur Blumberg im Fokus. Parallel dazu wurden im März verschiedenen Informationsangebote für politische Fraktionen und Bezirksvertretungen durchgeführt. In den kommenden Wochen stehen die Finalisierung der Broschüre und weitere Informationsformate im Fokus, insbesondere in den relevanten städtischen Ausschüssen im April. Der Ratsbeschluss ist für den 11.05.2026 geplant.
Februar 2026
Die kommunale Wärmeplanung für Wuppertal entwickelt sich weiterhin planmäßig. Im Februar stand insbesondere die Fertigstellung des Endberichts im Fokus, einschließlich redaktioneller und grafischer Überarbeitungen.
Parallel dazu wurden Informationsangebote für politische Gremien vorbereitet und erste Termine durchgeführt. So wurden die Ergebnisse am 11.02. in einem Treffen der CDU-Fraktion vorgestellt. Weitere Informationsformate für Bezirksvertretungen, Fraktionen und Fachausschüsse sind bis April geplant mit dem Ziel eines Ratsbeschlusses im Mai 2026.
Die Arbeit an einer bürgerorientierten Informations- und Kommunikationsbroschüre zu den Ergebnissen der kommunalen Wärmeplanung startet voraussichtlich im März.
Januar 2026
Die kommunale Wärmeplanung für Wuppertal schreitet weiterhin planmäßig voran. Im Januar lag der Schwerpunkt auf der konzeptionellen Arbeit an einer umfassenden Informationsbroschüre zu den Ergebnissen der kommunalen Wärmeplanung.
Parallel dazu wurden die Informationsangebote für Bezirksvertretungen, politische Fraktionen und Fachausschüsse vorbereitet. Diese dienen der frühzeitigen Information, der Erläuterung zentraler Ergebnisse sowie der Vorbereitung der politischen Beratungen mit dem Ziel eines Ratsbeschlusses im Mai 2026.
Dezember 2025
Die kommunale Wärmeplanung für Wuppertal befindet sich in der Abschlussphase. Die Rückmeldungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung über talbeteiligung.de wurden ausgewertet und in den Entwurf des Endberichts eingearbeitet.
Der Endbericht wurde dem Lenkungskreis vorgelegt und inhaltlich freigegeben. Anfang 2026 erfolgen noch redaktionelle und gestalterische Anpassungen und es wird eine Kurzfassung des Berichts vorbereitet.
Zur Vorbereitung eines Ratsbeschlusses im zweiten Quartal 2026 sind für das erste Quartal 2026 Informationsangebote für Bezirksvertretungen, politische Fraktionen und Ausschüsse vorgesehen.
November 2025
Die kommunale Wärmeplanung in Wuppertal ist planmäßig vorangeschritten. Anfang November fanden ein Stakeholder-Workshop und ein Expertenrat zur kommunalen Wärmeplanung statt. Vertreter von Wohnungswirtschaft, Industrie, Handwerk, Wissenschaft und Verbänden diskutierten gemeinsam den Ausblick auf die zukünftige Wärmeversorgung und die geplanten Umsetzungsmaßnahmen in Wuppertal.
Seit dem 12. November läuft zudem die Öffentlichkeitsbeteiligung über die städtische Beteiligungsplattform talbeteiligung.de. Ergänzend wurde am 25. November ein öffentliches Informationsforum in der Citykirche Elberfeld mit ca. 60 interessierten Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt, bei dem Fragen zur zukünftigen Wärmeversorgung diskutiert wurden.
Der Entwurf des Endberichts wird derzeit weiter konkretisiert und für die politischen Beratungen vorbereitet. Rückmeldungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung und den Fachveranstaltungen werden ausgewertet und berücksichtigt.
Oktober 2025
Im Oktober lag der Fokus auf der Ausarbeitung des vorläufigen Abschlussberichts. Die festgelegten Zielszenarien und die Umsetzungsmaßnahmen wurden zudem konkretisiert und für die Veröffentlichung aufbereitet.
Gleichzeitig erfolgte die Vorbereitung der Öffentlichkeitsbeteiligung für www.talbeteiligung.de (Öffnet in einem neuen Tab) sowie des öffentlichen Informationsforums am 25.November ab 18 Uhr in der Citykirche Elberfeld. Die Vorbereitungen für den 2. Stakeholder-Workshop und 2. Expertenrat am 6. November wurden finalisiert, sodass die nächsten Projektschritte im November wie vorgesehen umgesetzt werden können.
September 2025
Im September stand die Plausibilisierung der durch greenventory berechneten Zielszenarien für 2035 und 2045 im Mittelpunkt. Das Zielszenario 2045 bildet die zentrale Grundlage für den Abschlussbericht und die Öffentlichkeitskommunikation. Parallel wurden die Umsetzungsmaßnahmen innerhalb der Stadtverwaltung und des Konsortiums abgestimmt und organisatorische Vorbereitungen für die nächsten Schritte gestartet.
Die nächsten Monate stehen im Zeichen der Finalisierung des Abschlussberichts sowie der Vorbereitung von Stakeholder-Workshop, Expertenrat und Öffentlichkeitsbeteiligung. Letztere wird voraussichtlich Mitte November über www.talbeteiligung.de (Öffnet in einem neuen Tab) starten und durch ein öffentliches Informationsforum begleitet werden.
August 2025
Im August 2025 startete die Ausarbeitung der Zielszenarien und Umsetzungsmaßnahmen. Grundlage bildeten die zuvor erarbeiteten Bestands- und Potenzialanalysen.
Zentrale Annahmen, wie geeignete Gebiete für Wärmenetze und die Gebäudesanierungsrate, wurden abgestimmt. Zudem wurde eine Übersicht möglicher Maßnahmen erstellt, die aktuell innerhalb der Stadtverwaltung beraten wird.
Parallel wird die zweite Runde der Öffentlichkeitsbeteiligung vorbereitet: Diese besteht aus einer Fachveranstaltung mit Stakeholdern, einem Expertenrat sowie einer Online-Beteiligung über talbeteiligung.de und einem öffentlichen Informationsforum Ende 2025.
Juli 2025
Im Juli 2025 wurde die aktive Beteiligung der Stadtgesellschaft an der kommunalen Wärmeplanung eingeleitet. Im Zentrum stand der Dialog über die zukünftige klimaneutrale Wärmeversorgung in Wuppertal.
Am 10. Juli 2025 lud die Stadt Wuppertal zum ersten öffentlichen Informationsforum in die Bergische Volkshochschule ein. Rund 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger informierten sich über die bisherigen Ergebnisse der Wärmeplanung und diskutierten Fragen zur zukünftigen Wärmeversorgung.
Parallel zum Informationsforum lief vom 2. bis 31. Juli 2025 die Online-Beteiligung über die Plattform talbeteiligung.de. Bürgerinnen und Bürger konnten dort Anmerkungen, Fragen und Hinweise zur Wärmeplanung einreichen. Insgesamt wurden etwa 30 Kommentare und Beiträge von der Wuppertaler Bürgerschaft abgegeben. Diese werden aktuell vom Projektteam ausgewertet und fließen in die Erarbeitung der nächsten Planungsschritte ein.
Begleitend zum Beteiligungsprozess wurde ein 50-seitiger Zwischenbericht veröffentlicht. Dieser fasst die zentralen Ergebnisse der bisherigen Bestands- und Potenzialanalyse zusammen, liefert Hintergrundinformationen zur Wärmeversorgung in Wuppertal und dient als Grundlage für die weitere öffentliche Diskussion.
Juni 2025
Im Juni lag der Fokus auf der Vorbereitung der nächsten Beteiligungsschritte. Die Stadtgesellschaft wird ab Juli aktiv in den Planungsprozess eingebunden – über die Plattform talbeteiligung (Öffnet in einem neuen Tab)
und beim öffentlichen Informationsforum am 10. Juli 2025. Die Einladung zum Informationsforum mit Ort und Uhrzeit finden Sie hier.
Zur Vorbereitung wurde unter anderem ein umfassendes öffentliches Begleitdokument zur Bestands- und Potenzialanalyse erstellt. Es soll die Ergebnisse verständlich aufbereiten, Einblicke in die Ausgangslage der Wärmeversorgung geben und gezielt zur Beteiligung anregen.
Mai 2025
Im Mai fanden ein Stakeholder-Workshop und ein Expertenrat zur kommunalen Wärmeplanung statt. Vertreter von Wohnungswirtschaft, Industrie, Handwerk, Wissenschaft und Verbänden diskutierten gemeinsam den weiteren Weg. Im Fokus standen Fragen wie: Wo gelingt der Umbau der Wärmeversorgung bereits? Wo ist stärkere Abstimmung nötig? Welche Aufgaben lassen sich gemeinsam schneller umsetzen? Dabei entstanden Ideen für neue Kooperationen in Stadtteilen, besseren Austausch bestehender Gruppen und die Einbindung bislang weniger aktiver Akteure. Teilnehmende betonten den offenen Austausch zwischen Praxis und Planung – viele sahen im Treffen einen Startpunkt für weiteres gemeinsames Handeln. Erste Folgeformate zu Schwerpunktthemen sind bereits in Planung.
Die Ergebnisse aus Workshop und Expertenrat sowie fachliche Rückmeldungen aus der Stadtgesellschaft werden aktuell ausgewertet und systematisch in die Wärmeplanung eingebunden. Sie ergänzen die Bestands- und Potenzialanalyse durch greenventory um lokale Perspektiven und praktische Erfahrungen. Die Wuppertaler Stadtwerke begleiten den Prozess eng und prüfen die erhobenen Daten. So entsteht eine fachlich fundierte und praxisnahe Planungsgrundlage, die das vorhandene Wissen und Engagement in Wuppertal sichtbar macht.
Parallel laufen Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern. Die zentralen Konzepte werden in den Ratsfraktionen vorgestellt und gemeinsam diskutiert, um frühzeitig Rückmeldungen aufzunehmen und breite Unterstützung zu sichern.
Die Beteiligung der Stadtgesellschaft startet im Juli 2025 auf www.talbeteiligung.de (Öffnet in einem neuen Tab). Zusätzlich findet am 10. Juli ein öffentliches Informationsforum statt – mit Gelegenheit zum Austausch, zur Beteiligung und zum Einblick in den aktuellen Stand der Planung.
April 2025
Die Bestands- und Potenzialanalyse durch greenventory läuft fortlaufend und wird derzeit durch die WSW plausibilisiert. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für den Stakeholder-Workshop und Expertenrat im Mai, hier werden zentrale Akteure aus Wohnungswirtschaft, Industrie, Handwerk, Wissenschaft sowie Interessenvertretungen von Immobilieneigentümern und Mietern eingebunden.
Parallel dazu erfolgt die Einbindung der politischen Entscheidungsträgerinnen und -träger. Die Kommunale Wärmeplanung wird den Ratsfraktionen vorgestellt und diskutiert, um frühzeitig Rückmeldungen zu erhalten und politische Unterstützung für die nächsten Planungsschritte zu sichern.
Parallel wird die Öffentlichkeitsbeteiligung vorbereitet. Die Durchführung ist für Juli 2025 vorgesehen und erfolgt über das Beteiligungsportal www.talbeteiligung.de (Öffnet in einem neuen Tab). Zusätzlich ist ein öffentliches Informationsforum in Präsenz geplant.
März 2025
Die Bestands- und Potenzialanalyse wird aktuell von greenventory durchgeführt. Sie erfasst den aktuellen Wärmeverbrauch, die Infrastruktur sowie Potenziale für eine klimaneutrale Wärmeversorgung.
Weiterhin laufen die Vorbereitungen für drei Veranstaltungen im Mai. In einem Stakeholder-Workshop und einem Expertenrat werden zentrale Akteure aus Wohnungswirtschaft, Industrie, Handwerk, Wissenschaft sowie Interessenvertretungen von Immobilieneigentümern und Mietern eingebunden.
Im weiteren Projektverlauf wird es zudem eine breit angelegte Öffentlichkeitsbeteiligung unter Einbindung von talbeteiligung.de geben, diese befindet sich aktuell in der Konzeption und wird im Sommer 2025 starten.
Februar 2025
Die kommunale Wärmeplanung in Wuppertal umfasst vier Phasen:
1. Bestandsanalyse
2. Potenzialanalyse
3. Zielszenarien
4. Maßnahmenentwicklung
Derzeit konzentriert sich die Arbeit auf die Bestandsanalyse, bei der folgende Aspekte untersucht werden:
• Der aktuelle Wärmeverbrauch und -bedarf,
• Eingesetzte Energieträger,
• Bestehende Heizungssysteme in Gebäuden,
• Energieinfrastrukturanlagen.
EINBINDUNG VON AKTEUR*INNEN FÜR EINE DETAILLIERTE ANALYSE
Um eine möglichst umfassende Übersicht zu erstellen, bindet die Stadt Wuppertal bereits in dieser Phase erste relevante Akteur*innen ein. Da die Wärmeplanung auf Daten aus verschiedenen Quellen angewiesen ist, wird die Zusammenarbeit in den kommenden Wochen und Monaten schrittweise auf weitere Beteiligte ausgeweitet.
TRANSPARENZ UND BÜRGER*INNENBETEILIGUNG
Sobald greifbare Ergebnisse vorliegen, werden diese der Öffentlichkeit präsentiert. Außerdem erhält jede Bürgerin und jeder Bürger vor Abschluss der Planung die Möglichkeit, eine Stellungnahme abzugeben.
WARUM JETZT HANDELN WICHTIG IST
Die kommunale Wärmeplanung gibt die strategische Richtung für eine klimaneutrale Wärmeversorgung vor, bietet jedoch keine detaillierten Lösungen für einzelne Gebäude. Trotzdem ist es wichtig, bereits jetzt aktiv zu werden:
• Klimaschutz: Die Nutzung erneuerbarer Energien ist zentral für die Wärmewende.
• Energieeinsparung: Modernisierte Gebäude sind essenziell, um den Energieverbrauch nachhaltig zu senken.
• Vorteile für Eigentümer*innen:
Reduzierung der Energiekosten,
Steigerung des Immobilienwerts,
Angenehme Wärme im Zuhause.