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Klimaschutz Wuppertal Klimaschutz Wuppertal

Klimaschutz in Wuppertal

und unsere Ziele!

Für die Zukunft ein Konzept zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung.

Mit Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU) wurde mit breiter Bürgerbeteiligung ein Konzept zum Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung erarbeitet.

Mit den Arbeiten wurde im März 2019 begonnen und zwei große Veranstaltungen mit Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt. Die Abschlussveranstaltung wurde bedingt durch die Corona-Pandemie am 5. November 2020 als Online-Veranstaltung durchgeführt.

Ausführlichere Informationen zum Klimaschutzkonzept finden Sie unter:
Startseite Klimaschutzkonzept

Wuppertal hat einen Luftreinhalteplan (Stand: 30. Oktober 2020)

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Wuppertal und unter Mitwirkung des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) den Entwurf des fortgeschriebenen Luftreinhalteplans Wuppertal aufgestellt. Im Rahmen einer Projektgruppe haben sich Vertreter aus Behörden, Wirtschaft, Handel, Logistik und Umweltverbänden in das Verfahren eingebracht.

Auslöser für die erneute Fortschreibung der am 19. April 2013 in Kraft getretenen 1. Fortschreibung des Luftreinhalteplans Wuppertal 2008 waren qualifizierte Messungen und Berechnungen des LANUV. Demnach wurde für das Jahr 2018 der Stickoxid-Jahresmittelgrenzwert (40 µg/m3) an der Messstelle Wuppertal Gathe (VWEL) mit 45 µg/m³ sowie an neun städtischen Messstellen - https://www.no2-wuppertal.de/ (Öffnet in einem neuen Tab) - trotz der bisher umgesetzten Maßnahmen - mit bis zu 51 µg/m³ überschritten.

Ausführliche Informationen finden Sie unter den nachfolgenden Links.

Wuppertal überzeugt mit vorbildlichen Klimakonzepten und erhält die Auszeichnung „Energiekommune des Monats“.

Die Energiewende ist das wegweisende Thema für einen erfolgreichen Klimaschutz in Wuppertal.

Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung basiert auf eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit lokalen Kooperationspartnern z.B. der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG), den Wuppertaler Stadtwerken (WSW), der Kreishandwerkerschaft, der lokalen Wirtschaft und lokalen Akteuren.

Zielführende Konzepte, die zu einer erfolgreichen Umsetzung führen, sind z.B. der Masterplan Klimaschutz, das Klimaschutzkonzept und die Strategie Wuppertal 2025.

Wegweisende Projekte die zu einer Energiewende führen, liegen vornehmlich im Energie- und Verkehrssektor. Hierzu gehört z.B. der Ausbau und die Nutzung des Fernwärmenetzes in Wuppertal. Genutzt wird die Abwärme aus dem Müllheizkraftwerk der AWG. Eine weitere Maßnahme der Energiewende ist die Senkung des Energieverbrauchs und die Umstellung der Energieversorgung auf regenerative Energien. Die WSW bieten bereits heute ein Stromprodukt mit regionalem Grünstrom unter dem Namen Tal.Markt an. Dieser hat den deutschen Stadtwerke Award erhalten.  

Wuppertal ist seit 2020 Wasserstoff Modellregion. Das grundsätzliche Ziel der Modellregion ist, die klimafreundliche Wasserstoff-Technologie im Verkehrsbereich voranzubringen. Zurzeit sind bereits 10 Brennstoffzellenbusse der Wuppertaler Stadtwerke im Einsatz, in 2021 werden 10 weitere Busse folgen. Die Wasserstofferzeugung erfolgt durch Elektrolyse am Müllheizkraftwerk der AWG.

Weitere Einsatzmöglichkeiten wie Carsharing zur Umsetzung der lokalen Verkehrswende werden bereits geprüft.

Den ausführlichen Artikel Energie-Kommune des Monats: Wuppertal der AGENTUR FÜR ERNEUERBARE ENERGIEN stehen unter dem nachfolgenden Link.

Wuppertal ist Teil der NRW Wasserstoff-Modellregion

Als Mitglied der Wasserstoff- Kompetenzregion Düssel.Rhein.Wupper treibt die Stadt Wuppertal die Wasserstoff-Mobilität im öffentlichen Sektor voran. Die Kompetenzregion mit den weiteren Städten Düsseldorf und Duisburg, dem Rhein-Kreis Neuss und den Unternehmen Wuppertaler Stadtwerke (WSW), Stadtwerke Düsseldorf und Air Liquide ist Sieger des in 2018 gestarteten Landeswettbewerbs „Modellkommune/-region Wasserstoffmobilität NRW“. Das prämierte Konzept der Kompetenzregion basiert auf einer von den WSW und der Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal (AWG) entwickelten geschlossenen Wertschöpfungskette, in der Wasserstoff lokal im AWG-Müllheizkraftwerk Korzert produziert und in der Wasserstoff-Busflotte der WSW genutzt wird. 

Im privaten Sektor ist die Verfügbarkeit von Wasserstofftankstellen für Brennstoffzellenfahrzeuge entscheidend für den Ausbau der Wasserstoff-Mobilität. Solche Tankstellen halten flüssigen oder komprimiert gasförmigen Wasserstoff in ihren Tanks bereit. Die Region Rhein-Ruhr gehört neben Hamburg, Berlin, Frankfurt, Nürnberg, Stuttgart und München zu den sieben Schwerpunktregionen Deutschlands, in denen eine flächendeckende Wasserstoff-Infrastruktur aufgebaut werden soll. Zusätzlich sollen Wasserstofftankstellen entlang der verbindenden Autobahnen und Fernstraßen entstehen. Auch wenn es Stand 11/2020 erst eine Wasserstofftankstelle in Wuppertal gibt, ist also damit zu rechnen, dass recht kurzfristig weitere Wasserstofftankstellen entstehen werden.

Wuppertal hat ein wissenschaftliches Gemeinschaftsprojekt "AutoFlex"

Projektpartner sind die Neue Effizienz GmbH, die Bergische Universität Wuppertal und die WSW Energie & Wasser AG.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines dynamischen Stromtarifs, welcher die Strompreisschwankungen der Strombörse an die privaten und gewerblichen Kundinnen und Kunden eines Energieversorgers weitergibt. Dies geschieht durch eine automatisierte Steuerung der Anlagen und Geräte, die für eine Lastverschiebung geeignet sind. Über Preissignale werden Prozesse in Zeiten geringer Strompreise verschoben, da zu diesem Zeitpunkt ein ausreichendes Angebot an Strom vorliegt. Die Nachfrage folgt dem Stromangebot, wodurch die Integration der Erneuerbaren Energien unterstützt wird. Die Entscheidung, ob und wieviel Last verschoben wird, liegt in jedem Fall immer bei den Kundinnen und Kunden.

Wuppertal hat einen Masterplan Klimaschutz

Die Stadt Wuppertal kooperiert mit der Kreishandwerkerschaft. Denn Klimaschutz geht nur gemeinsam!

Die Koordinierungsstelle kooperiert mit starken Akteuren vor Ort. Theorie und Praxis gehören eng zusammen, damit Klimaschutz auch im Alltag Realität wird!

Aus diesem Grund hat die Stadt Wuppertal gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft den Masterplan Klimaschutz erstellt und im Dezember 2018 eine Vereinbarung zur engen Kooperation getroffen.

Insgesamt acht Handlungsfelder werden im Masterplan genannt – angefangen vom „Klassiker“ Sanierungsmodellprojekte, Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung bis hin zur Elektromobilität und einer dauerhaften Lernpatenschaft zwischen der Stadt Wuppertal, dem Handwerk und weiteren interessierten Baubeteiligten. Die Umsetzung von Maßnahmen aus dem Solar- und Gründachkataster ist ein weiterer wichtiger Punkt.

Wuppertal hat ein Radverkehrskonzept

Die Fahrradstadt Wuppertal ist eines der zwölf Schlüsselprojekte im von Bürgerinnen und Bürgern erarbeiteten Programm „Wuppertal 2025“.

Wie es gelingen kann, dass mehr Wuppertaler*innen aufs Fahrrad umsteigen, erläutert das Radverkehrskonzept.
Nun ist der 151-seitige Abschlussbericht für Jeden im Internet einsehbar.

Wuppertal bekommt einen Lehrstuhl für Radverkehr

Die Universität in Wuppertal ist eine von sieben deutschen Hochschulen, an denen jetzt eine Stiftungsprofessur Radverkehr gefördert wird.

Ziel sei es: Fachkräfte auszubilden, die ihr Know-how dann vor Ort einbringen und in den Kommunen und Städten umsetzen.

Gerade beauftragt wurde das Projekt ENTLASTA – Entwurfselemente und Netze für Lastenräder im Stadtverkehr.

Die laufenden Projekte der Lehr- und Forschungsgebiete des Fachzentrums Verkehrs finden Sie unter: https://www.fzv.uni-wuppertal.de/de/lehr-und-forschungsgebiete.html

Der Architekturwettbewerb Solar Decathlon Europe 21 kommt im Juni 2022 nach Wuppertal

Wohnquartier in Wuppertal

Wuppertal ist die Gastgeberstadt für den Architekturwettbewerb Solar Decathlon Europe 21 (SDE21).

Die Entscheidung für den Austragungsort Wuppertal war der Themenvorschlag „Solar Decathlon goes Urban“, ein Vorschlag der Bergischen Universität Wuppertal, der Stadt Wuppertal, des Wuppertal Instituts, der Wuppertaler Stadtwerke, der Neuen Effizienz und der Initiative Utopiastadt, der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit dem ersten Platz ausgezeichnet wurde und gefördert wird.

Thema des Architekturwettbewerbs Solar Decathlon ist die Energiewende im Quartier, mit dem Ziel, bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu schaffen.

Weitere Informationen finden Sie unter den nachstehenden Links.

Wuppertal wird „Low Carbon City“

Akkuladestation mit grünem Strom für E-Fahrräder

Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie hat gemeinsam mit der Stadt Wuppertal Strategien und Maßnahmen entwickelt.
Wichtige Themen sind u.a. der Raumwärmebedarf von Gebäuden, die energetische Sanierung sowie Formen der nachhaltigen Mobilität wie die Nutzung von E-Fahrrädern und Pedelecs oder die Einführung eines Bürgertickets.

Wuppertal wird „Resiliente Stadt“

Mirker Bach überflutet Wohngebiet nach Starkregenereignis am 29.05.2018

Wuppertal ist gewappnet für die Folgen des Klimawandels: Im Rahmen des Projektes BESTKLIMA arbeiten die Städte Remscheid, Solingen und  Wuppertal mit Unterstützung der Bergischen Struktur- und Wirtschafts- förderungsgesellschaft an dieser Strategie. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der RWTH Aachen (Lehrstuhl und Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr). Ein wichtiges Teilprojekt ist die Entwicklung eines Qualitätsmanagementsystems für die Handlungsfelder der Klimafolgenanpassung (z.B. Hitze, Starkregen, Sturm).

In den vergangenen Jahren wurden in Wuppertal für besonders sensible Handlungsfelder Strategien erstellt, z.B. für die Wuppertaler Wälder und die Wuppertaler Stadtentwässerung. Unterstützt wurden diese Maßnahmen durch die Teilnahme am Verbundforschungsprojekt „SAMUWA“ (Schritte zu einem anpassungsfähigen Management des urbanen Wasserhaushalts).

Zwecks Einschätzung des Gefahrenpotentials bei Starkniederschlägen, wurde eine Starkregengefahrenkarte erstellt, die durch Beratungsformate und Kooperationspartner aufzeigt, wie man sich gegen die negativen Folgen erfolgreich schützen kann.

Wuppertal wird erneuerbare Energien Region

Am 17.12.2012 trat der Rat der Stadt Wuppertal der Bergischen Erklärung bei: „Hundertprozentig erneuerbar – Gemeinsam die Bergische Energiewende gestalten“. Bei der Nutzung erneuerbarer Energien will die Bergische Region unter wirtschaftlich und sozial verträglichen Aspekten bilanziell einen Wert von 100 % erneuerbar anstreben.

Die Stadt Wuppertal hat das Ziel, das Netzwerk der 100% Erneuerbare-Energien-Regionen zu unterstützen.


Gemeinsam mit den Städten Remscheid und Solingen ist die Stadt Wuppertal Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft „Erneuerbare Energien Bergisches Land“. Durch Aktionen wie die Bergische Solartour wird der Ausbau der erneuerbaren Energien weiter vorangetrieben.

Das Klimaschutzteilkonzept der verfügbaren Erneuerbare-Energien-Potentiale hat im Bergischen Städtedreieck Remscheid-Solingen-Wuppertal gezeigt, dass noch große Potentiale insbesondere im Bereich der Solarenergie zu erschließen sind.

Wuppertal setzt auf Ökostrom

Wuppertal will künftig jährlich weit über 16.000 Tonnen CO2 einsparen.

„Emissionen sollen auf 1520 Tonnen jährlich sinken“
Die Stadt wird für die eigenen Gebäude in Zukunft auf Ökostrom setzen. Bei einem aktuellen Verbrauch der städtischen Gebäude von rund 38 Millionen Kilowattstunden jährlich können so rund 16.700 Tonnen CO2 eingespart werden.

„Weitere Maßnahmen werden folgen“
 Die Umstellung auf umweltfreundliche Energienutzung ist ein weiterer Schritt, den CO2-Fußabdruck, den Wuppertal derzeit hinterlässt, erheblich zu verkleinern. Weitere Maßnahmen werden folgen. Diese Entscheidung zeigt aber auch, dass die Städte einen maßgeblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten können und es auch tun.

Wuppertal setzt auf e-Mobilität

Ein wichtiger Baustein zur Reduzierung des Treibhausgases CO2 und diverser Luftschadstoffe (z.B. Feinstäube, Stickoxide) ist eine klimafreunliche Mobilität. Hier setzten die Stadt Wuppertal und die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) auf einen zielgerichteten Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos und E-Fahrräder in Wuppertal.

Auch private Anbieter z.B. Baumärkte, Möbelhäuser und Lebensmittelmärkte haben den Bedarf und die Notwendigkeit erkannt und stellen ihren Kundinnen und Kunden Ladeplätze für E-Autos und E-Fahrräder zur Verfügung.

Ein Klick auf den Link und Sie erhalten genaue Informationen über Elektromobilität in Wuppertal.

Bedeutende Kooperationspartner bei der Erarbeitung von Konzepten, Strategien und Programmen in Wuppertal

Die Koordinierungsstelle Klimaschutz bietet interessierten Studentinnen/Studenten und Schüler*innen einen Einblick in den Arbeitsbereich des Klimaschutzes.

Die Koordinierungsstelle Klimaschutz bietet Praktikumsplätze für Studentinnen/Studenten und Schüler*innen an.

Die Praktikumsausschreibung richtet sich insbesondere an Studierende der Raumplanung, der Umweltwissenschaften, der Rechtswissenschaften, der Architektur, der Geografie, des Nachhaltigkeitsmanagements, der Kommunikationswissenschaften und der Verkehrsplanung mit Interesse und fachlichem Bezug zu den Themen Klimaschutz und Klimafolgenanpassung.

Weiterführende Informationen

Kontakt

Frau Andrea Stamm
Teamleiterin
Frau Ute Bücker
Fachreferent/in

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Bundesministerium für Unwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
  • Bergische Universität Wuppertal
  • ©Stadt Wuppertal
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