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Kulturbüro

Durch-Ein-Ander

Ein künstlerischer Prozess für die Zukunft Wuppertals

Was ist der Anlass?

Die Welt befindet sich in einer Zeit voller Umbrüche, die in vielen Bereichen ein notwendiges Umdenken einfordern. Während bei der Bewältigung ihrer vielfältigen, öffentlichen Aufgaben Politik und Verwaltung häufig in den vorhandenen Strukturen an ihre Grenzen stoßen, können Künstler:innen oft viel freier in ergebnisoffenen, künstlerischen Prozessen ungeahnte Wege austesten. Ein gegenseitiger Austausch kann wertvolle Impulse für ein zukunftsfähiges Zusammenwirken bieten.

Worum geht es?

Das Projekt Durch-Ein-Ander des Schwelmer Künstlerduos deufert&plischke richtet sich an Vertreter:innen der Freien Szene und der Stadtverwaltung, um gemeinsam in einem ergebnisoffenen, künstlerischen Prozess Ideen für die Zukunft Wuppertals spielerisch zu entwickeln.

Warum machen wir das?

Zu den Aufgaben des Kulturbüros gehört u.a. die Durchführung unterschiedlicher Kulturveranstaltungen unter Einbeziehung der Freien Szene. Das Thema Performance ist dabei ein zentrales. Im Jahr 2021 hat sich das Beuys-Performancefestival z.B. mit der Frage beschäftigt, wie sich Formen performativer Kunst auf das Miteinander in einer Stadtgesellschaft auswirken können. Daraus ist das neue Format PerformanceLAB entstanden, in dem alle zwei Jahre performative Formen erprobt werden sollen, die sich mit dem Leben in der Stadt Wuppertal beschäftigen. 

Warum mit deufert&plischke?

Kattrin Deufert und Thomas Plischke sind vor drei Jahren von Berlin nach Schwelm gezogen und haben dort mit der Spinnerei einen Ort des künstlerischen Austausches und der Begegnung in einem alten Ladenlokal etabliert. Sie waren 2021 mit einer Arbeit auf dem Beuys-Performancefestival vertreten. Charakteristisch für ihre performative Arbeit sind offene, künstlerische Prozesse, die eingefahrene, hierarchische Formen des Miteinanders aufbrechen. So geht es in ihrer künstlerischen Praxis im Durcheinander um gleichberechtigte, kollaborative Kommunikation. Die Frage nach der Autonomie eigener Positionen in Verbindung mit anderen spielt dabei eine zentrale Rolle, ebenso wie die Konzentration auf Potenziale statt auf Defizite.

Diese besondere Arbeitsweise von deufert&plischke sowie ihr unvoreingenommener Blick von außen auf Wuppertal soll ein Versuch sein, spielerisch Ideen für die Stadt zu entwickeln.

 

Weitere Informationen zu deufert&plischke finden Sie unter www.spinnereischwelm.net (Öffnet in einem neuen Tab).

Warum dieses Projekt in Wuppertal?

Nicht erst seit dem jüngsten Artikel Das neue Berlin heißt Wuppertal in DIE ZEIT wissen wir, dass es viele Möglichkeitsräume in Wuppertal gibt. Dafür gibt es seit Jahren zahlreiche Beispiele, gerade in der Freien Szene. In der Stadt ist viel in Bewegung, in welche Richtungen ist jedoch manchmal nicht klar ersichtlich.

Durch-Ein-Ander soll eine weitere Möglichkeit bieten, performativ Formen des gleichbe-rechtigten Miteinanders zu entwickeln und zu erproben und damit auch Perspektivwechsel anzustoßen.

Warum der Fokus auf Freier Szene und Stadtverwaltung?

In einem ersten Schritt liegt der Fokus auf Akteur:innen der Freien Szene und auf Vertreter:innen der Stadtverwaltung. Das Kulturbüro als Leistungseinheit der kommunalen Kulturverwaltung fungiert als „Scharnier“ zwischen Freier Szene und Stadtverwaltung und möchte mit Durch-Ein-Ander einen Schritt gehen, Perspektiven und Arbeitsweisen aus der künstlerischen Praxis und der Verwaltung in einem ergebnisoffenen, kreativen Prozess miteinander in Verbindung zu bringen. Und siehe unter: Was ist der Anlass?

Wie und wo läuft das Ganze ab?

Vorab: Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich, einfach nur Neugierde und Offenheit, sich auf einen künstlerischen Prozess einzulassen und sich mit Fragen nach dem zukünftigen Zusammenleben in Wuppertal zu beschäftigen.

Am 30. März 2023 findet von 18:00 – 20:00 Uhr eine Informationsveranstaltung in der Börse Wolkenburg 100, in Wuppertal statt. Dazu sind alle herzlich eingeladen, die sich im Austausch mit Kattrin Deufert und Thomas Plischke über das Projekt informieren möchten. Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist keine Voraussetzung für die Teilnahme an den Workshops.

 

Dann folgen insgesamt 6 Workshop-Termine, wobei es wünschenswert wäre, wenn Interessierte an mindestens 2 Terminen teilnehmen würden:

 

Mittwoch, 26.04.2023, 10:00 - 15:00 Uhr            Kulturbüro, Friedrich-Engels-Allee 85, Wuppertal

Freitag, 28.04.2023, 15:00 - 20:00 Uhr                Spinnerei, Römerstraße 7, Schwelm

Dienstag, 02.05.2023, 15:00- 20:00 Uhr              Kulturbüro, Friedrich-Engels-Allee 85, Wuppertal

Freitag, 05.05.2023, 15:00 - 20:00 Uhr                Spinnerei, Römerstraße 7, Schwelm

Mittwoch, 10.05.2023, 10:00 - 15:00 Uhr            Kulturbüro, Friedrich-Engels-Allee 85, Wuppertal

Freitag, 12.05.2023, 15:00 - 20:00 Uhr                Spinnerei, Römerstraße 7, Schwelm

Aufwandsentschädigung

Für teilnehmende Akteur:innen aus der Freien Szene wird eine Aufwandsentschädigung von 100,00 € pro Workshop gezahlt.

Anrechnung von Arbeitszeit

Für Mitarbeiter:innen der Stadtverwaltung wird die Teilnahme als Arbeitszeit angerechnet.

Anmeldung

Informationsveranstaltung:

Für die Informationsveranstaltung am 30.03.2023, 18:00 – 20:00 Uhr, melden Sie sich bitte per Mail bis zum 28.03.2023 bei 

Workshops:

Anmeldungen für die Teilnahme an den Workshops senden Sie bitte bis zum 09.04.2023 unter Angabe der gewünschten Termine und der Zuordnung zu einer der beiden Gruppen (Akteur:in der Freien Szene oder Mitarbeiter:in der Stadtverwaltung) ebenfalls per Mail an 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Dr. Bettina Paust 

oder Julia Wessel

Förderer:

Durch-Ein-Ander wird gefördert von der:

  • Kunststiftung NRW
  • Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland
  • Stadtsparkasse Wuppertal
  • Firma Knipex
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Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland

Stadtsparkasse Wuppertal
KNIPEX

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Simone Steiner
  • Kunststiftung NRW
  • Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland
  • Stadtsparkasse Wuppertal
  • KNIPEX
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