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Kulturbüro

Wuppertaler Literatur Biennale 5. - 8. November 2020

Wir veranstalten ein Festival für die Begegnung mit zeitgenössischer Literatur.

Wuppertaler Literatur Biennale 2020

Die fünfte Ausgabe der Wuppertaler Literatur Biennale fand zwischen dem 5. und 8. November 2020 unter dem Titel „Berührungen. Tier, Mensch, Maschine“ statt. Zu Gast waren unter anderem Norbert Scheuer, Berit Glanz, Artur Dziuk, Emma Braslavsky, Svenja Flaßpöhler und Ilija Trojanow.

Aufgrund des erneuten Lockdowns wurde das bereits im Zuge der Verschiebung von Mai 2020 verkürzte Programm der Literatur Biennale komplett in den digitalen Raum verlegt. Über die Wuppertaler Streaming-Plattform stew.one sowie zeitgleich über YouTube und Facebook wurden die Veranstaltungen live aus dem Café Ada / Insel e.V. und dem Jazzclub LOCH ausgestrahlt – und somit für Zuschauer*innen auch weit über Wuppertal hinaus kostenfrei im heimischen Wohnzimmer erlebbar. Die Aufzeichnungen der Streams sind unter dem Stichwort „Wuppertaler Literatur Biennale“ auch weiterhin über die Mediathek von stew.one und direkt auf YouTube verfügbar.

Pressekontakt

Preis der Wuppertaler Literatur Biennale

Zentraler Bestandteil der Literatur Biennale ist seit 2014 die Vergabe eines Nachwuchspreises an junge Autor*innen, der vom Kulturbüro ausgeschrieben und von der Kunststiftung NRW gefördert wird. Aufgerufen werden Bewerber*innen im Alter bis zu 35 Jahren aus dem deutschsprachigen Raum, die bereits in Buchform oder Zeitschriften veröffentlicht haben. Eine fünfköpfige Jury wählt unter den eingesendeten, jeweils etwa zehnseitigen Erzähltexten die drei Gewinner*innen aus.

Der Preis der Wuppertaler Literatur Biennale ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert – davon 3.000 Euro für den Hauptpreis und jeweils 1.000 Euro für zwei Förderpreise. Bei der Literatur Biennale 2018 wurde der Hauptpreis an Yannic Han Biao Federer vergeben, die Förderpreise an Franziska Schramm und Stephan Roiss. Inzwischen hat sich der Preis der Wuppertaler Literatur Biennale als Sprungbrett für den literarischen Nachwuchs erwiesen.


Zur Wuppertaler Literatur Biennale

Die Wuppertaler Literatur Biennale holt seit 2012 international renommierte Autor*innen in die Stadt und bindet zugleich die Wuppertaler Literaturverbände und Schriftsteller*innen in das Festival ein. Diese Melange aus internationalem Anspruch und regionaler Verwurzelung hat sich als Konzept bewährt und die Wuppertaler Literatur Biennale zu einer etablierten Literaturveranstaltung in Nordrhein-Westfalen avancieren lassen.

Im Zweijahresrhythmus beleuchtet das Festival jeweils aus literarischer Perspektive zehn Tage lang an unterschiedlichen Orten in der Stadt ein brisantes aktuelles Thema: Freiheit (2012), unterwegs nach Europa (2014), Utopie Heimat (2016), #SchönLügen (2018) und Berührungen. Tier – Mensch – Maschine (2020).

Die jeweilige Programmentwicklung erfolgt unter Federführung des Kulturbüros gemeinsam mit einem Team aus Literaturexpert*innen und Vertreter*innen der Literaturverbände sowie der Bergischen Universität, Fachbereich Geisteswissenschaften.

Gefördert wird die Wuppertaler Literatur Biennale vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW der Kunststiftung NRW, der Dr. Werner Jackstädt Stiftung und der Stadtsparkasse Wuppertal. Das Kulturbüro beteiligt sich mit einem Eigenanteil.

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Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
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