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Wuppertal / Vohwinkel

Der Detroit Faktor

Kunststation Tunnel © Ulrich Kopka

Lesungen / Wortperformances

Kunststation, Schalterhalle

Andreas Steffens - Philosoph und Schriftsteller

Michael Zeller - Schriftsteller

Max Christian Graeff - Schriftsteller

RaumZeitPiraten - Künstlerkollektiv

Kunststation, Foyer

DESTILLAT Wuppertal – ein olfaktorisches Experiment auf der Suche nach der Essenz der Stadt

Andreas M. Wiese - Künstler

Kunststation, Ausstellungshalle

DER WEISSE HUT – ein Bild als Indiz für die Daseinsberechtigung von Qualität erkundet den Kontext der Präsentation von Kunst

Malerei und Objekt

Michael Baudenbacher - Regisseur und Videokünstler

Kunststation, Ausstellungshalle

Ein filmisches Experiment, das den atmosphärischen Wechsel vom anonymen Wartepunkt zum kommunikativen Warteplatz durch eine künstlerische Reaktion visualisiert.

Heinrich Weid - Konzeptkünstler

Kunststation, Atriumgarten

ORTSUMGEHUNG/SCHNECKENRESSORT

interaktive Installation

Oliver Gather - Bildhauer

Kunststation, Gepäcktunnel

SUBURBAN SUPERSOUND NACHTIGALL PROJEKT

Sound-Installation

Eckehard Lowisch - Bildhauer

Kunststation, Ausstellungshalle

5NISCHENPROJEKT – 5 Skulpturen im öffentlichen Raum mit einer begleitenden Projektdokumentation

Am Bahnhof Vohwinkel werden die Besucherinnen und Besucher unmittelbar von Wuppertals großem künstlerischen Potenzial mit spektakulären, absurden, humorvollen und duftenden Arbeiten und Projekten empfangen.
Die Betreiber der Kunststation, Eckehard und Tine Lowisch, haben zur KulturTrasse ein ambitioniertes Ausstellungsprojekt entwickelt, dessen Thema die Analyse eines laufenden Transformationsprozesses ist.
Mit dem Detroit Faktor steht dabei für die beiden Kuratoren eine US-amerikanische Stadt Pate, die dem industriellen Wandel und wirtschaftlichen Niedergang mit unerschöpflicher kreativer Kraft begegnet. Parallelen zu Wuppertal sind da für Bildhauer Lowisch klar erkennbar:

„Leerstand ist Freiraum, das ist unser Credo. Er bietet Künstlern Möglichkeiten zur freien Entfaltung.“

Dieser großartige (Frei-)Raum des historischen Bahnhofs wird für die projektbezogene Ausstellung Der Detroit Faktor genutzt.
Der Bahnhof Vohwinkel wandelt sich aktuell durch privates Engagement von einem anonymen, tristen Transitraum, der von Leerstand und Vandalismus geprägt war, zu einem Ort mit erlebbarem kulturellem Wert. In Form einer Synthese unterschiedlicher künstlerischer Praktiken soll dieses Phänomen offengelegt werden. Beteiligt sind zehn Künstlerkollegen, die das 5Nischenprojekt von Eckehard Lowisch auf dem Bahnhofsvorplatz als ein Beispiel für eine prozessuale, suburbane Intervention im öffentlichen Raum befragen, begleiten und sichtbar machen:

Andreas Steffens, Michael Zeller und Max Christian Graeff bieten mit performativen Lesungen Literatur zum Hören und Sehen in der kathedralenartigen Schalterhalle.
Großstadtparfum verströmt „Destillat Wuppertal - Wie riecht unsere Stadt?“, ein olfaktorisches Experiment des Künstlerkollektivs RaumZeitPiraten, das die Essenz der Stadt erkundet. Die Destille wird im Foyer der Kunststation als begehbare Rauminstallation in Szene gesetzt.
Andreas M. Wiese, Michael Baudenbacher und Eckehard Lowisch zeigen eine reflexive Inszenierung von Bildern, Installationen, Objekten und Videoprojektionen in der Ausstellungshalle der Kunststation.
Den Gehörsinn fordert die spektakuläre Multimedia-Sound-Installation „Suburban Supersound Nachtigall Projekt“ von Oliver Gather im 40 Meter langen Gewölbe des ehemaligen Gepäcktunnels. Dorthin überträgt der Künstler das nächtliche Fieldrecording einer Bahnbrache. Die unerbittlichen, echolotartigen Signalrufe einer Nachtigall bestimmen den Raum und laden ein, die romantischen Interpretationen dieses Gesangs neu zu hören.
Heinrich Weid zeigt mit „Ortsumgehung/Schneckenressort“ eine interaktive Außeninstallation im Atriumgarten.
Und Bildhauer Eckehard Lowisch dokumentiert sein 5Nischenprojekt, das am 2. September 2017 sein zweijähriges Bestehen feiert.
Alle Projekte reflektieren zusammen einen absurden Kunstweg, der humorvoll angeboten, vielleicht der einzige Weg ist, Zukunft zu gestalten.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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