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Wuppertal / Programm

Pauline de Bok liest aus ihrem Roman „Blankow oder das Verlangen nach Heimat“

Der aufgeklärte Blick von außen
„Literatur auf der Insel“ zu Gast bei der Biennale
Gastgeber: Torsten Krug und Katrina Schulz

Mit ihrem hochgelobten Roman „Blankow oder Das Verlangen
nach Heimat“ (Weissbooks/Insel Verlag) bietet die Niederländerin
Pauline de Bok ihren ganz eigenen Zugriff auf Geschichte und
Geschichten. Cees Nooteboom schrieb über ihn: „Wer etwas von
der DDR und von der deutschen Geschichte verstehen will, der
kommt um dieses Buch nicht herum.“
„Was meine deutschen Leser immer betonen, ist, dass der Blick
von außen neu für sie ist“, sagt Pauline de Bok. „Wenn wir ›unterwegs
nach Europa‹ sind, ist es wichtig zu erfahren, wie andere
Europäer uns sehen, über uns und unsere Nationalgeschichte
nachdenken, das Leben mit uns erfahren. So ist mein Blick der
deutschen Geschichte gegenüber unbefangener, da sie nicht
meine Last ist. Gleichzeitig funktioniert er als Spiegel. Um wirklich
als Europäer zusammenzuleben, müssen wir uns mehr als
zuvor aufeinander einlassen.“

Pauline de Bok / ©Jan Banning

Pauline de Bok, geboren 1956, lebt in Amsterdam und Mecklenburg. Sie studierte Theologie, Philosophie und Germanistik und arbeitet als Übersetzerin und Autorin. „Blankow“ wurde für den M. J. Brusse-Preis 2008 nominiert. 2010 wurde ihr der Annalise-Wagner-Preis verliehen.

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Bildnachweise

  • Jan Banning

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