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Wuppertal / Programm

„Was wollen sie hier bei uns?“ - Bollwerk Europa gegen Afrikas Flüchtlinge

Ein Diskurs mit Dr. Moustapha Diallo, Rupert Neudeck, Anna Kuschnarowa und Gilles Reckinger
Moderation: Dr. Manfred Loimeier

Der Anfang (2013) von Milton Camilo

Migration, Identität und Gedächtnis - Stichworte, die im Hintergrund der Frage nach europäischer Verantwortung aufscheinen: Europa wird sich mehr als je zuvor mit Migrationsbewegungen, die aus Afrika und aus Osteuropa in die Mitte des europäischen Subkontinents drängen, auseinandersetzen müssen. Vorhersehbar ist, dass unter dem Druck dieses Andrangs vor allem die mittel- und nordeuropäischen Nationen, die Multikulturalität und Toleranz als wesentlichen Teil ihres Selbstverständnisses beanspruchen, an ihre historische Verantwortung erinnert werden. Was sind die Gründe, sich den großen Gefahren einer solchen Flucht auszusetzen? Wie reagieren die Staaten der EU? Was bedeuten ihnen Globalisierung und Menschenrechte?

Dr. Moustapha Diallo, Germanist mit Wurzeln im Senegal, stellt Fragen an Europas Selbstverständnis und Wirtschaftspraxis, an den Umgang mit sogenannten Armutsflüchtlingen.

Anna Kuschnarowa hat mit ihrem Roman „Kinshasa Dreams“ das Thema hautnah an deutsche Leser gebracht.

Gilles Reckinger aus Luxemburg, schrieb als Ethnologe und genauer Beobachter ein Buch über Lampedusa, wo wöchentlich tausende Afrikaner anlanden.

Rupert Neudeck, Menschenrechtsaktivist und Gründer der Flüchtlings-Hilfsorganisation Cap Anamur, hat sich sein Leben lang mit dem Thema Flüchtlinge beschäftigt.

Dr. Manfred Loimeier beschäftigt sich seit Jahren mit Afrika, seiner Literatur und Politik.

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Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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