Wuppertaler Literatur Biennale 2016 - Bilanz

Mehr als 3.000 Besucher erreichte die Wuppertaler Literatur Biennale in den vergangenen zwei Wochen mit ihren 34 Veranstaltungen.

Das Thema der diesjährigen Biennale, "Utopie Heimat", traf den Nerv der Zeit und schloss bewusst an die Themen der vorangegangenen Biennale an, "Freiheit!" (2012) und "unterwegs nach Europa" (2014) an.
"Mit der dritten Wuppertaler Literatur Biennale zeigt sich, daß wir auf dem richtigen Weg sind: Ein Fest der Literatur mit Anspruch und einer klaren programmatischen Aussage. Es geht um unsere Sprache und die Themen unserer Zeit."
Matthias Nocke, Kulturdezernent

Das Programm bot eine Vielzahl von Blickwinkeln und Positionen. Ob mit Lesung, Slam, Film, Konzert oder Diskurs - ein begeistertes Publikum nahm das Angebot war und fühlte sich durch das - vor dem Hintergrund der Flüchtlingsdebatte - hochbrisante Thema angesprochen.

Neben bekannten Stimmen, wie etwa Durs Grünbein, Jenny Erpenbeck, Navid Kermani, Lutz Seiler, Konrad Beikircher und Frank Witzel gab es viel Raum für Lyrik und literarische Experimente.

"Das Lob der thematischen Auswahl und Abstimmung der Veranstaltungen ist einhellig!!! Die Besucher fühlten sich von dieser Biennale besonders stark angesprochen. Viele sagten, dass sie in diesem ganzen Themenkreis auf den angebotenen literarischen Wegen ganz neue und intensive Anregungen und sogar Anstoß und Ermutigung erfahren haben", erklärte Uli Klan (Kulturschaffender, Musiker, Vorsitzender der Armin T. Wegner Gesellschaft) stellvertretend für viele Stimmen aus dem Publikum.

Die Autorinnen und Autoren aus der Region präsentierten sich in beeindruckenden Perfor-mances: Mit den Gruppenlesungen "Die Lesung mit Aussicht" im Sparkassenturm, der Vorstellung der Neuausgabe "Das Karussell" im Ada oder der Textinszenierung "Verloren, ersehnt, gefunden" im Foyer des Opernhauses überzeugten bei vollen Sälen.

Auch für die Wuppertaler Literatur Biennale gilt: Sie wäre nicht möglich ohne Förderer und Sponsoren. Die Kunststiftung NRW stand der Wuppertaler Literatur Biennale erneut als Hauptförderer zur Seite und stiftete zusätzlich den "Preis der Wuppertaler Literatur Biennale". Auch die Dr. Werner Jackstädt-Stiftung, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, den Landschaftsverband Rheinland die Stadtsparkasse Wuppertal und die Firma Knipex ermöglichten mit ihrem großen Engagement das gelungene Literaturfest. Nicht zu vergessen die gute Zusammenarbeit mit den Buchhandlungen vor Ort.

6. Juni 2016

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