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Wuppertal / Programm

ENGEL UND DÄMONEN DER PERIPHERIE

JURI ANDRUCHOWYTSCH LIEST AUS „LEXIKON DER INTIMEN STÄDTE“
Moderation: Michael Zeller

Juri Andruchowytsch ©Susanne Schleyer

Seit 2003 ist Juri Andruchowytsch einem deutschen Lesepublikum
ein Begriff. Mit dem Essayband „Das letzte Territorium“ legte er
damals die geistig-politische Vermessung einer Region vor, der
hierzulande weitgehend unbekannten Ukraine. 1960 im Westen
des Landes geboren, sind von
ihm seither in deutscher Sprache
mehrere Romane und
Essaybände erschienen.

Dafür wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt, 2014, mit dem Hannah Arendt-Preis. Als Teilnehmer am Euromaidan-Aufstand von 2013/14 hat er in zahlreichen Zeitungs- und Rundfunkberichten engagiert und kundig über die politischen Verhältnisse in seinem Land Auskunft gegeben.


Juri Andruchowytsch

Juri Andruchowytsch, 1960 in Iwano-Frankiwsk geboren, in der Westukraine, wo
er bis heute lebt. 1985 debütierte er, noch in der Sowjetunion, mit Gedichten. In
Deutschland hat ihn zuerst der Essayband „Das letzte Territorium“ (2003) bekannt
gemacht. Seither sind zahlreiche Romane von ihm hier erschienen, mit Titeln
wie „Zwölf Ringe“ (2005), „Geheimnis“ (2008) oder „Perversion“ (2011). Zuletzt,
2014, erhielt er für sein Werk den Hannah Arendt-Preis.

Michael Zeller

Michael Zeller lebt als Freier Schriftsteller in Wuppertal. Letzte Auszeichnung war
2011 der Andreas Gryphius-Preis. 2015 erschien „Falschspieler“, sein achter Roman.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • ©susanne schleyer 2005
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