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Wuppertal / Programm

UNGLÄUBIGES STAUNEN. ÜBER DAS CHRISTENTUM

NAVID KERMANI. LESUNG UND GESPRÄCH
Moderation: Christoph Fleischmann

Navid Kermani ©Peter-Andreas Hassiepen

Reisen, denken, schreiben – Navid Kermani, der aus einer iranischen Arztfamilie stammt und Muslim ist, gehört nicht nur zu den produktivsten und vielseitigsten Autoren des Landes. Als Wanderer zwischen den Welten bringt er zwei Perspektiven mit – aus dem westlichen und nahöstlichen Kulturkreis. In seinen Romanen, Essays und Reportagen widmete er sich wiederholt dem Verhältnis zwischen Orient und Okzident. Dabei steht das Verbindende stets im Vordergrund.

In seinem Buch „Ungläubiges Staunen“ (C.H. Beck Verlag) versenkt sich Kermani in die christliche Bilderwelt. Seine frei assoziierende Meditation – ein Staunen – über Bilder und Begriffe, Heilige und Rituale, gibt dem Christentum den Schrecken und die Schönheit zurück.
2015 erhielt Kermani den Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. In der Begründung der Jury heißt es, Navid Kermani sei „eine der wichtigsten Stimmen in unserer Gesellschaft, die sich mehr denn je den Erfahrungswelten von Menschen unterschiedlichster nationaler und religiöser Herkunft stellen muss, um ein friedliches, an den Menschenrechten orientiertes Zusammenleben zu ermöglichen“.


Navid Kermani

Navid Kermani, geboren 1967 in Siegen, lebt in Köln. Der deutsch-iranische Schriftsteller ist promovierter Islamwissenschaftler und Mitglied der Deutschen Islamkonferenz. Für sein akademisches und literarisches Werk wurde er mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Breitbach-Preis 2014 und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2015.

Christoph Fleischmann

Christoph Fleischmann, geboren 1971, hat in Wuppertal, Tübingen und Madurai/ Südindien Evangelische Theologie studiert. Er arbeitet seit 2003 als freischaffender Journalist und Moderator in Köln, vor allem für den WDR-Hörfunk und andere ARDSender. Daneben schreibt er auch für Zeitungen und Zeitschriften.

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Bildnachweise

  • Peter-Andreas Hassiepen / Hanser hassiepen@hanser. de Abdruck nur nach Genehmigung

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