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Wuppertal / Programm

UNSERE HEIMAT WIRD AM HINDUKUSCH ERZÄHLT

NORBERT SCHEUER LIEST AUS „DIE SPRACHE DER VÖGEL“ UND
ERZÄHLT VON DER „INNEREN EIFEL“
Moderation: Dr. Christoph Jürgensen

Norbert Scheuer ©Elvira Scheuer

Wenn es wahr ist, dass unsere Freiheit auch am Hindukusch verteidigt wird, dann könnte man sagen, dass unsere Heimat auch (von) dort erzählt werden muss. Ein solches Erzählprogramm verfolgt Scheuers von der Literaturkritik gefeierter Roman „Die Sprache der Vögel“ (C. H. Beck Verlag) über den Ornithologen Paul Arimond, der als Sanitäter der Bundeswehr nach Afghanistan kommt. In Form eines fingierten Tagebuchs und auf Grundlage dokumentarischen Materials lässt Scheuer seinen ‚Helden’ aus dem Herz der Finsternis berichten, ohne Pulverdampf und ständigen Radau, aber gerade dadurch so realistisch wie packend. Und ‚naturgemäß’ studiert Arimond die dortige Vogelwelt, wobei ihm, im gewohnten Akt der Kontemplation, die Heimat wieder nahe kommt, der er eigentlich entfliehen wollte – warum, das sei hier nicht verraten.


Norbert Scheuer

Norbert Scheuer, 1951 im rheinland-pfälzischen Prüm in der Westeifel geboren, hat sich mit Gedichten, Erzählungen und Romanen als Heimatautor im besten zeitgenössischen Sinne etabliert, der etwa in „Kall, Eifel“ von den Menschen der Region und ihrem inneren Afrika (Jean Paul) erzählt. Ausgezeichnet wurde er u. a. mit Georg-K.-Glaser-Preis 2006 und dem Düsseldorfer Literaturpreis 2011. Mit „Die Sprache der Vögel“ stand Scheuer auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse 2015.

Christoph Jürgensen

Christoph Jürgensen, Dr. phil., geboren 1972, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bergischen Universität Wuppertal.

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  • Stadt Wuppertal

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