Wuppertaler Literatur Biennale 2018

die Wuppertaler Literatur Biennale 2018 findet bereits zum vierten
Mal statt. In diesem Jahr steht sie unter dem Motto #SchönLügen.
Die Biennale hat in den vergangenen Jahren eine begeisternde
Atmosphäre für zeitgenössische Literatur, Neugier auf renommierte
Autorinnen und Autoren und Lust auf die Wuppertaler Literaturszene
erzeugt und sich als Literaturfestival etabliert.
Das Motto #SchönLügen greift eines der relevantesten Themen unserer Gegenwart auf: Die Beeinflussung der medialen Welt - vor allem des Internets - durch das Postfaktische, durch Hate Speech oder Fake News. Lügen werden "schön geschrieben" und gewinnen an Bedeutung. Im Gegensatz dazu steht die Fiktion als die Kunst, Verdrängtes oder Ausgegrenztes in literarischen Werken sichtbar zu machen und damit gesellschaftliche Komplexitäten auszuleuchten. Dem Vorbereitungsteam aus den Reihen unserer Literaturszene gratuliere ich zur Entscheidung für das Motto #SchönLügen.

Am 6. Mai eröffnet Bodo Kirchhoff als Gastredner die Wuppertaler Literatur Biennale und verleiht den Literaturpreis. Mit Irene Dische, Linda Boström Knausgård, John von Düffel, Jan Wagner, Sten Nadolny, Volker Kutscher oder Wolf Biermann werden ambitionierte Autorinnen und Autoren nach Wuppertal kommen. Es freut mich, dass erstmals Anja Kampmann, eine unserer früheren Literaturpreisträgerinnen, mit einer eigenen Lesung auftreten wird. Unsere Wuppertaler Literaturverbände sind wieder mit eigenen Veranstaltungen Partner des Programms.

Bei der Wuppertaler Literatur Biennale 2018 zeigt sich unsere Stadt mit den vielen interessanten Kulturorten von ihrer besten Seite, nun erstmals auch in der Stadtbibliothek.

Sehr herzlich bedanke ich mich bei allen Förderern, vor allem bei der Kunststiftung NRW und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW. Durch sie und durch die Stadtsparkasse Wuppertal, die Dr. Werner Jackstädt-Stiftung und das KNIPEX-Werk Wuppertal wird die Wuppertaler Literatur Biennale ermöglicht.

Wir sehen uns bei der Wuppertaler Literatur Biennale.

Matthias Nocke Kulturdezernent


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