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Wuppertaler Literatur Biennale 2018

HALTUNG ZEIGEN

DISKURS UND LESUNG MIT HILAL SEZGIN UND HANNES LEY
Moderation: Jochen Rausch
Donnerstag, 10. Mai 2018 um 16:00 Uhr | Eintritt: 6/3€
Färberei, Peter-Hansen-Platz 1, 42275 Wuppertal

Hannes Ley
Jochen Rausch © Thomas Hendrich
Hilal Sezgin

Hate Speech hat eine lange Tradition im Internet. Anfangs waren vor allem Einzelne davon betroffen, doch längst wissen wir um das destruktive Potenzial dieser Pöbeleien für die ganze Gesellschaft. Hannes Ley kämpft gemeinsam mit den 37.000 Mitgliedern der von ihm gegründeten Facebook-Gruppe #ichbinhier entschlossen gegen den Hass im Netz. Wann immer gezielt Lügen verbreitet werden und mit Frauen-, Fremden- und anderer Meinungs-Feindlichkeit niederste Instinkte angesprochen werden, stellt sich #ichbinhier gegen den Strom und positioniert sich gegen Hate Speech. Unaufgeregt, faktensicher und ohne große Emotionen. Es gibt viele Stimmen, die uns erklären, warum das Gute nicht getan werden kann – auch in unserem Kopf. Die Philosophin Hilal Sezgin widerspricht ihnen und zeigt, warum es sich lohnt, Haltung zu zeigen – für eine tolerante, demokratische, gerechtere Gesellschaft und für uns selbst.

Hannes Ley

Hannes Ley, aufgewachsen in Ostfriesland, studierte in Aarhus, Dänemark an der renommierten Kaospilot University Leadership Creativity & Innovation. Seit fünfzehn Jahren arbeitet und lebt er als Unternehmensberater und Kommunikationsstratege in Hamburg. Ende 2016 gründete er die Facebook-Gruppe #ichbinhier und gewann damit ein halbes Jahr später den GRIMME ONLINE Award.

Jochen Rausch

Jochen Rausch ist Autor, Journalist, Musiker. Der Grimmepreisträger veröffentlichte 2011 den Erzählungsband Trieb, 2013 den Roman Krieg, 2015 Rache sowie 2016 Im Taxi im Berlin Verlag. Er ist Stellvertretender Hörfunkleiter des WDR und Programmchef mehrerer Radioprogramme, u. a. 1LIVE und WDR2. Rausch lebt in Wuppertal.

Hilal Sezgin

Hilal Sezgin wurde 1970 in Frankfurt am Main geboren, studierte dort Philosophie und arbeitete danach mehrere Jahre lang im Feuilleton der Frankfurter Rundschau. 2007 zog Hilal Sezgin in die Lüneburger Heide. Seither arbeitet sie als Buchautorin sowie für Medien, z. B. die taz, Frankfurter Rundschau, Berliner Zeitung, DIE ZEIT, ZEIT ONLINE, NDR und WDR.

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Bildnachweise

  • arne weychardt / der spiegel
  • Stadt Wuppertal
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