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Wuppertaler Literatur Biennale 2018

FALSCHES SPIEL MIT HOHEN WORTEN

MICHAEL ZELLER LIEST AUS „FALSCHSPIELER“
Moderation: Bernd Noack
Dienstag, 15. Mai 2018, 19:30 Uhr | Eintritt: 6/3 €
Zentralbibliothek Wuppertal, Kolpingstraße 8, 42103 Wuppertal

Michael Zeller © Ryszard Kopczynski

Seit Plato, dem Vater abendländischen Denkens, ist der Verdacht in der Welt, dass die Dichter samt und sonders Lügner seien. Im Roman Falschspieler thematisiert Michael Zeller diese grundlegende Frage seines Berufsstandes erneut. Ausgehend von dem historisch konkreten Fall Forestier, immer noch die spektakulärste Literaturfälschung, die Deutschland je gesehen hat, treibt der Autor sein Erzählpersonal in das Spiel um Lüge und Wahrheit beim Schreiben, um Original und Fälschung, und entfaltet dabei ein lebendiges Gesellschaftspanorama dieses Landes über fünfzig Jahre hinweg, von der Nachkriegszeit bis in unsere Tage. Gleichzeitig stellt er die Wahrhaftigkeit des gesamten Literaturbetriebs auf den Prüfstand.

Michael Zeller

Michael Zeller, zu Kriegsende in Breslau geboren, dem heutigen Wroclaw/Polen, ist Romancier, Lyriker, Essayist. Mehrfach wurde er für sein umfangreiches und vielgestaltiges Werk ausgezeichnet (zuletzt mit dem Andreas Gryphius-Preis). In diesem Frühjahr ist Die türkische Freundin erschienen, Geschichten und Gedichte über das Zusammenleben von Deutschen und Türken in diesem Land. Wohnt in Wuppertal.

Bernd Noack

Bernd Noack, geboren 1958 in Braunschweig, wohnhaft in Fürth. Lehre als Buchhändler, 20 Jahre Redakteur bei den „Nürnberger Nachrichten“. Seit 2000 freiberuflicher Kulturjournalist und Theaterkritiker. Mitglied der Jury des Berliner Theatertreffens und der Bayerischen Theatertage, Jurysprecher der Autorentheatertage 2018 des Deutschen Theaters Berlin.

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Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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