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Oberbürgermeister

Rede zur Verleihung des Ehrenbürgerrechts

Rede des Oberbürgermeisters anlässlich der Verleihung des Ehrenbürgerrechts an Prof. Dr. h.c. Ernst-Andreas Ziegler am 15. August 2020 in der Historischen Stadthalle

- Es gilt das gesprochene Wort - 

Verehrte Gäste,

heute ist auch für mich ein besonderer Tag: Denn es ist mir persönlich eine sehr große Ehre, das Ehrenbürgerrecht im Namen der Stadt Wuppertal an Ernst Andreas Ziegler zu verleihen. Es ist die höchste Auszeichnung, die Wuppertal vergeben kann und wird für herausragende Verdienste zum Wohle der Menschen in dieser Stadt verliehen. Also eine höchst ehrenvolle Auszeichnung!

Die Verleihung des Ehrenbürgerrechts ist deshalb ein Zeichen höchster Wertschätzung und kommt äußerst selten vor. Seit 1945 hat die Stadt Wuppertal diese besondere Auszeichnung erst 14 Mal verliehen. 

Erwähnen möchte ich beispielhaft: Prof. Dr. Gerhatrd Domagk, Johannes Rau, Pina Bausch und die frühere Oberbürgermeisterin Ursula Kraus, die leider heute nicht dabei sein kann. Und nun durch einstimmigen Ratsbeschluss am 18. November 2019 an Prof. Dr. h.c. Ernst-Andreas Ziegler.

Wir haben unseren Ehrenbürgerinnen und Ehrenbürgern viel zu verdanken, sie alle haben auf verschiedenste Art und Weise unsere Stadt, unser Leben in unserer Stadt bereichert und etwas Bleibendes für die Menschen in Wuppertal geschaffen. 

Ernst-Andreas Ziegler

Menschenfreund, Journalist, Autor, Stratege, Querdenker mit langem Atem – ein Langstreckenläufer eben. Vernetzer, Brückenbauer, Moderator, Gestalter, Visionär und Multitalent – all das ist Ernst-Andreas Ziegler.

Ernst Andreas, du bist ein toller Mensch, mit klugem Verstand und weit offenem Herzen. In deiner Nähe fühlen die Menschen sich wohl und gut aufgehoben. Denn du strahlst Zuversicht und jede Menge Weitblick aus.

Ich kenne keinen, der in so vielen verschiedenen Themenbereichen unserer Stadt so Herausragendes geleistet hat und es noch immer tut.

Wenn auch kein gebürtiger Wuppertaler – geboren am 28. November 1938 in Weimar und aufgewachsen in der Pfalz – so aber doch ein Wuppertaler mit „Leib und Seele“. Ein „Vollblut-Wuppertaler“ – möchte ich sagen. Und auch ein „Bergischer“. 

Begonnen hast Du Dein „Wuppertaler Leben“ als Lokalredakteur beim damaligen „Wuppertaler General-Anzeiger“, der heutigen Westdeutschen Zeitung, 1972 wurdest Du Leiter des damaligen „Presse- und Werbeamtes“ der Stadt Wuppertal - die Bereiche „Stadtwerbung“ und die „Städtepartnerschaften“ gehörten ebenfalls in Deinen Verantwortungsbereich.

Als Presseamtsleiter hast du Maßstäbe gesetzt! Dein „Beruf“ war für Dich Berufung – Du hast Deine Arbeit gelebt und mit „Leben erfüllt“. So einen wie dich kann man sich als Oberbürgermeister nur an seiner Seite wünschen. Denn du hast Entwicklungen antizipiert, Themen besetzt und Rat gegeben- den man annehmen konnte- oder auch nicht. Aber du hast deine Oberbürgermeister und Oberbürgermeisterin und die Oberstadtdirektoren immer gut beraten. Dafür wurdest du im Rathaus über Parteigrenzen hinweg geschätzt, eben als kluger und vor allem auch loyaler Ratgeber.

Mit Deinen exzellenten Kontakten in die Presse- und Medienlandschaft, Deiner Gabe „die Dinge vorauszudenken“ und Deinem untrüglichen „Näschen für verbrannte Milch“ konnte sicher auch so manche „gefährliche Klippe“ gekonnt umschifft werden. 

Du warst der Mittler zwischen Politik und Medien auf der einen und zwischen Rathaus und Wuppertalerinnen und Wuppertalern auf der anderen Seite.

Dein „Steckenpferd“ – so hast du es auch immer selbst gesagt - waren schon damals die Wuppertaler „Städtepartnerschaften“.

Und wenn ich sehe, wie Du Deine Kontakte in alle Welt pflegst, hat sich daran auch bis heute nichts geändert.

Ernst-Andreas Ziegler hat den Begriff der „kommunalen Außenpolitik“ geprägt und wurde im Rathaus auch gern „unser Außenminister“ genannt. Er hat deutlich gemacht, dass Völkerverständigung und  Frieden von den Kommunen, von den Menschen in den Städten ausgeht. 

Ein Großteil unserer Städtepartnerschaften geht auf sein Konto, er war es, der auf Verwaltungsseite die Partnerschaften mit Beer Sheva, Kosice, Schwerin und Liegnitz mit initiierte und mit begründete.

Daran kann sich auch unsere Alt-Oberbürgermeisterin und Ehrenbürgerin Ursula Kraus, die ja die bei vielen unserer Städtepartnerschaften als Oberbürgermeisterin die politische Seite vertrat, noch gut erinnern.

Dank der Initiative von Ernst-Andreas Ziegler kam Wuppertal bei der Begründung dieser Partnerschaften eine besondere Vorreiterrolle zu. 

Bereits 1977 unterzeichneten Wuppertal und Beer Sheva als erste Großstädte Deutschlands und Israels den Städtepartnerschaftsvertrag. Das war damals eine Sensation, niemand hatte zunächst geglaubt, dass Beer Sheva zu diesem Schritt wirklich bereit war.

Wuppertaler Delegation beim Empfang im Historischen Rathaus in der slowakischen Partnerstadt Košice.

1980 folgte dann die die Städtepartnerschaft mit Kosice in der damaligen Tschechoslowakei. Verhandelt und begründet unter schwierigsten Bedingungen noch zur Zeit des Kalten Krieges auf Initiative der damaligen Außenminister Hans-Dietrich Genscher und Bohuslav Chňoupek, kann diese Städteverbindung in diesem Jahr auf ihr 40-jähriges Bestehen zurückblicken. 

Auch hier war Wuppertal Vorreiter, als erste bundesdeutsche Großstadt, die eine Partnerschaft zwischen Ost und West besiegelte und damit einen Modellfall für ganz Europa schuf.

 

Lieber Ernst-Andreas,

ich denke oft und gerne an unseren gemeinsamen Besuch und die vielen eindrucksvollen Begegnungen in Kosice im vergangenen Jahr zurück. Ich konnte nicht nur sehen, sondern regelrecht spüren, welche enge Freundschaft du zu den Menschen dort aufgebaut hast. In Zeiten, in denen Nationalismus zunimmt, tut es gut zu wissen, dass es Freundschaften wie diese gibt. Und was mich sehr beeindruckt hat, dass du letztes Jahr dort noch einen Halbmarathon absolviert hast. Chapeau!

Der Städtepartnerschaft folgte zwei Jahre später die Partnerschaft zwischen der Bergische Universität und der Technischen Universität Kosice.

Die Technische Universität verlieh Ernst-Andreas Ziegler 1999 als Europäischem Brückenbauer die Ehrendoktorwürde für seine Verdienste um die Städtepartnerschaft, verbunden mit einem Lehrauftrag zum Thema „Stadtmarketing und politische Kommunikation“.

Die Laudatio hielt damals Hans-Dietrich Genscher, zu dessen Beratern Ernst-Andreas Ziegler übrigens gehörte. Er war auch Berater des früheren slowakischen Staatspräsidenten Dr. Rudolf Schuster, der heute leider nicht hier sein kann. Und auch sein Freund Johannes Rau zählte zu den Menschen, der gern einen Rat von EAZ annahmen. 

Eingeweihte berichten unter Quellenschutz, dass das Auswärtige Amt zumindest anfangs verblüfft war, weil EAZ bei Staatsbesuchen mal als Mitglied der slowakischen und mal als Mitglied der deutschen Delegation mit von der Partie war. 

Ernst-Andreas Ziegler mit Gespräch mit dem ehemaligen Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher.

Die Vorlesungen, die Ernst-Andreas Ziegler an der TU in Kosice hielt, waren so erfolgreich, dass die Fakultät ihn für eine Gastprofessur vorschlug und er schließlich 2001 zum Professor ernannt wurde. Auch bei der Städtepartnerschaft, die Wuppertal 1987 mit Schwerin, damals noch in der ehemaligen DDR, einging, war es Ernst-Andreas Ziegler, der historische politische Entscheidungen vorbereitete.

Und auch die 1993 geschlossene Partnerschaft mit Liegnitz (polnisch Legnica) war etwas ganz Besonderes. Die bereits seit 1952 existierende „Patenschaft“ über die deutschen Liegnitzer, die während und nach Ende des Zweiten Weltkrieges ihre Heimat verlassen mussten, wurde durch die Städtepartnerschaft mit dem polnischen Legnica ergänzt. Man kann diese besondere Verbindung durchaus auch als „Partnerschaft der Versöhnung“ bezeichnen.

Eins gilt für alle Städteverbindungen gleichermaßen: es sind die direkten Begegnungen, die Vertrauen entstehen und wachsen lassen, es ist der unmittelbare Kontakt zwischen den Menschen, der Annäherung und Verständnis ermöglicht.

Das galt damals und es gilt heute 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges genauso! 75 Jahre nach Gründung der Vereinten Nationen, deren wichtigste Aufgaben die Sicherung des Weltfriedens, die Einhaltung des Völkerrechts, der Schutz der Menschenrechte und die Förderung der internationalen Zusammenarbeit sind,

Ich schaue mit großer Sorge auf die internationale Politik: die weltpolitische Lage ist für viele zunehmend verstörend und so manchem macht sie auch Angst.

In einer Zeit, in der die USA unter Donald Trump ihre eigenen Interessen über die aller anderen stellen, in der Russland Konflikte militärisch löst und in der nicht nur in China nach wie vor die Menschenrechte mit Füßen getreten werden, und sich auch in Europa und bei uns in Deutschland zunehmend ideologische und politische Gräben auftun - sich die Rechten breit machen - muss ein starkes und geeintes Europa, das Frieden, soziale Gerechtigkeit und Demokratie  garantiert, unser größtes Interesse sein.

Bei allen Unterschieden, die es ja geben mag, müssen wir einen gemeinsamen Nenner finden und wieder mehr Verantwortung übernehmen. In der Friedenspolitik, bei der Klimapolitik beim Abschluss von fairen Handelsabkommen,.

Freiheit, Menschenrechte, Demokratie – dafür steht Deutschland, dafür muss Europa stehe und das ist nicht verhandelbar. Allen, die das politisch anders sehen, zeigen wir die rote Karte!

Dazu passt auch, dass er sich als Gründungsmitglied des Freundeskreises Neue Synagoge maßgeblich für den Bau einer neuen Synagoge in unserer Stadt eingesetzt hat. Er moderierte außerdem als freier Mitarbeiter von 1985 bis 1999 im Kurzwellen-Rundfunkprogramm der Deutschen Welle einmal wöchentlich die eigene und übrigens auch außerhalb von Deutschland populäre Sendung „Noten und Notizen aus Deutschland“.

 

Mehr als 40 Jahre war Ernst-Andreas Ziegler ehrenamtlicher Geschäftsführer der parteiübergreifenden Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Bergisch Land – abgekürzt KAG.

Vier Bergische Städte und drei Bergische Landkreise unter einen Hut zu kriegen, ist schon eine Herausforderung. Die „Bergischen Dickköppe“ darf man hier durchaus wörtlich nehmen, auch hier waren so manches Mal seine „Brückenbauer-Qualitäten“ gefragt! 

Er war Gründungsmitglied der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft und der Initiator von WIN – Wuppertaler in Not – gegründet von Redaktionsleitern Wuppertaler Medien, um schnell und unbürokratisch Familien in Not zu helfen – eine bundesweit einmalige Medieninitiative.

Lieber Ernst-Andreas,

als Du dann 2003 als Presseamtsleiter der Stadt Wuppertal aufgehört hast, hättest Du Dich auch getrost zur Ruhe setzen können. 

Rückblickend kann man sagen, Du hast lediglich an anderer Stelle weitergearbeitet.

Das Maß der Dinge waren für Dich immer die Kinder. Du selbst bist durch und durch Familienmensch und leidenschaftlicher Vater. Deine Maxime lautet: Jedes Kind ist neugierig und kein Kind wird dumm geboren. Und konsequenterweise waren es dann die Kinder, denen Dein Geniestreich und Meisterstück zugutekommen sollte:

Mit der Junior Uni – Forscherplattform für das Bergische Land, die Du 2008 mit vielen Mitstreiterinnen und Mitstreitern – ich weiß, wie wichtig Dir immer ist, dass auch die anderen erwähnt werden – gegründet hast.

Die Vision von der Junior Uni: Die denkbar beste Bildung für alle jungen Menschen, unabhängig vom Geldbeutel oder von der Herkunft der Eltern. Bildungsgerechtigkeit von Anfang an - denn gute Bildung ist der Schlüssel zur Teilhabe. 

Die Junior Uni ist ein Paradebeispiel für das Bürgerschaftliche Engagement hier in Wuppertal. Es war ein mühsamer Weg, die Vision Realität werden zu lassen. Aber du hast nie aufgegeben, hast sie alle überzeugt - auch gegen Widerstände in der Stadt. Und du hast unsere Junior-Uni zu einem Markenzeichen gemacht.

Es ist eine Erfolgsgeschichte, die ohne deine Hartnäckigkeit und das bürgerschaftliche Engagement nicht umgesetzt worden wäre!  Und die Kursangebote wurden weiter und weiter ausgebaut. Die Zahl der jungen Studentinnen und Studenten stieg und steigt kontinuierlich weiter. Und wenn ich mir das Angebot der Junior Uni ansehe, bekommt auch ich Lust, mal einen Kurs bei Euch zu belegen.

Ob Kurse für kleine Lego-Ingenieure oder Cartoonfans, ob mit so klangvollen Titeln wie „Die Wikinger – der Schrecken des Mittelalters“ oder „Raketenkids – auf ins Weltall“, ob Kurse, in denen man sich mit „Konten, Kosten und Controlling“ oder „Glaubwürdigkeit und Politik“ beschäftigen kann – es gibt kaum etwas, das in der Junior Uni nicht angeboten wird. 

Das 10-jährige Bestehen der Junior Uni wurde unter dem Motto „Mut zur Zukunft“ am 3. Dezember 2018 mit einem Festakt groß in der Stadthalle gefeiert. 

Ich möchte an die unvergessene Dr. Ina Krumsiek erinnern, die im Juni 2018 viel zu früh von uns gegangen ist. Sie hat die Junior Uni von Anfang an mit aufgebaut, sie hat maßgeblich Anteil am großen Erfolg der Vorzeige-Bildungseinrichtung, vieles dort trägt unverkennbar ihre Handschrift.

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht die Junior-Uni.

Am 13. Mai 2019 war es dann soweit. Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte die Junior Uni! Die Frage: Wie hat „EAZ“ das hinbekommen???

Die Antwort: mit der ihm eigenen Hartnäckigkeit, mit Ausdauer und Charme.

Brief um Brief schrieb er ins Kanzleramt, er telefonierte und fuhr schließlich persönlich hin. Aus anfänglich freundlich-allgemein formulierten Absagen auf die Einladungen, folgten bald persönlichere Formulierungen und irgendwann hatten es die Mitarbeiter im Kanzleramt verstanden: hier ist einer, der lässt nicht locker, der bleibt dran, der gibt keine Ruhe bis die Kanzlerin die Junior Uni besucht. 

Der Besuch der Bundeskanzlerin in Wuppertal war dann für die Junior Uni aber auch für unsere gesamte Stadt ein wirklich herausragendes Ereignis.

Lieber „EAZ“,

Viele frage sich immer, woher nimmst Du die Kraft, um all diese und noch viele andere Dinge in Angriff zu nehmen und konsequent und unbeirrbar – auch gegen massive Widerstände – umzusetzen? 

Die Vision von der Junior Uni entstand beim Laufen, wie fast alle Deiner Ideen. Laufen macht den Kopf frei - auch ich nutze das Laufen, um Ideen zu schmieden…

Und hierbei hat die Mentalität des Ultra-Langstreckenläufers geholfen: nie aufgeben, auch wenn man das Gefühl hat, es geht nicht mehr, nicht gegen andere kämpfen, sondern mit ihnen gemeinsam ankommen.

Das bedeutet, gemeinsam mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich jederzeit darauf verlassen konnten und können, auch bei Fehlern niemals im Stich gelassen zu werden, leidenschaftlich für die gemeinsame Sache zu kämpfen und das Ziel am Ende zu erreichen. 

Fehler und Pannen hast Du zu 100 Prozent immer selbst verantwortet und niemals eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter öffentlich bloß gestellt.

Deine Gabe die Menschen für etwas begeistern zu können, ist legendär, genauso kannst Du aber auch knallhart kämpfen, wenn es nicht anders geht – aber immer hinter „verschlossenen Türen“, niemals auf dem Marktplatz, niemals medienwirksam. Wirklich vorbildlich, wie ich finde.

Und dann hast Du es einmal so formuliert: „Vieles war auch Notwehr“ – die städtischen Mittel waren knapp (und sind sie heute noch) – dann aber durfte man sich erst recht nicht zurücklehnen, dann war Einfallsreichtum gerade gefragt.

Je größer der Gegenwind war, desto mehr hat er Dich angestachelt, aufgeben war nie eine Option für Dich.

EAZ hat eine Wuppertaler Seele und er redet Tacheles. Der Autor, der seiner Stadt auch eine Liebeserklärung gemacht hat, wurde bereits vielfach ausgezeichnet. Ich will nur Beispiele nennen:

  • Bundesverdienstkreuz am Bande (2006)
  • Höchster Verdienstorden des Slowakischen Staatspräsidenten
  • Ehrenring der Stadt Wuppertal im Jahr 2014
  • "Goldene Schwebebahn" des Stadtverbandes der Wuppertaler Bürgervereine (2015)
Ernst-Andreas Ziegler trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein.

Diese vielfältigen in- und auch ausländischen Auszeichnungen machen besonders eindrucksvoll deutlich, was ich eingangs sagte: Dein beeindruckendes Engagement in so vielen unterschiedlichen Themenbereichen ist einmalig. Die letzte große Auszeichnung hat Dir Deine Heimatstadt Wuppertal mit dem Ratsbeschluss vom 19. November 2019 zuteil werden lassen: das Ehrenbürgerrecht

Du hast Herausragendes für Wuppertal geleistet und erreicht, dafür danken wir Dir von Herzen! 

Lieber Ernst-Andreas,

ich bin tief beeindruckt von deinem Tun, Wuppertal ist stolz auf dich, denn deine Menschlichkeit, deine Hartnäckigkeit, dein Ideenreichtum, dein "richtiger Riecher", dein Anpacken, deine offenen  Worte zur rechten Zeit. Du bist Vorbild für viele. Ich persönlich schätze dich und deinen Rat und habe größte Hochachtung vor dir und deinem Wirken. Von Herzen wünsche ich dir alles Gute und noch viele schöne Ideen und Schaffenskraft. Weil ich weiß, du kannst es nicht lassen!

Du hast uns unglaublich viel geschenkt - und Du bist ein Geschenk für uns und unsere Stadt! Ich verneige mich vor dir, dem Ehrenbürger von Wuppertal.

An diesem heutigen Tag bin ich stolz, wir sind stolz, Wuppertal ist stolz auf seinen Ehrenbürger!


Rede von Prof. Dr. h.c. Ernst-Andreas Ziegler

Rede des Rektors der Bergischen Universität Lambert T. Koch

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