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Oberbürgermeister

Digitalisierung

Lokale Digitalpolitik nutzt die Chancen der Digitalisierung, um die Stadt lebenswerter zu machen und Ressourcen zu schonen. Wuppertal ist vom Land als eine von fünf digitalen Modellkommunen in Nordrhein-Westfalen ausgewählt worden. Hier werden digitale Verwaltungsdienstleistungen erprobt und an Strategien für eine intelligente Stadtentwicklung gearbeitet.


#digitTal 2023

Die Verwaltung hat mit ihrer 2018 beschlossenen IT- und Digitalisierungsstrategie „digitaTal 2023“ [Link einfügen] Ziele definiert, wie sich die Stadtverwaltung in den nächsten fünf Jahren entwickeln soll. Prozesse und Arbeitsabläufe werden standardisiert und digital abgewickelt. Dazu gehört zum Beispiel die Digitalisierung der Eingangspost über eine moderne Scanstraße und die Entwicklung eines Serviceportals. In wenigen Jahren soll niemand mehr persönlich „im Amt“ erscheinen müssen. Der Antrag für den Parkausweis, die Gewerbeanmeldung oder die Meldebescheinigung können dann über das Smartphone von unterwegs oder zuhause aus eingereicht, virtuell bearbeitet und beschieden werden.

Damit das überall möglich sein wird, hat die Stadt Fördermitteln für den Ausbau von schnellem Internet in bisher unterversorgten Gebieten eingeworben und bietet mittlerweile in fast allen öffentlich zugänglichen Gebäuden freies Wlan an. Dazu gehören das Einwohnermeldeamt und Jobcenter genauso wie Jugendtreffs und die Stadtbibliotheken.

Serviceportal

Breitbandförderung

Für den Ausbau der Breitbandverbindungen hat Wuppertal 21,2 Millionen Euro Fördermittel von Bund und Land erhalten. Damit sollen bisher unterversorgte Bereiche in der Stadt an das schnelle Internet angebunden werden. Rund 3.000 Haushalte und gut 121 Gewerbebetriebe werden davon profitieren. Da sich leider kein Anbieter auf die Ausschreibung für den Breitbandausbau beworben hat, wird die Ausschreibung wiederholt.


„Smart City“

Schnelles Internet ist auch Voraussetzung dafür, dass Wuppertal zur „Smart City“ werden kann. Energie, Mobilität, Stadtplanung und Verwaltung sollen ohne das Abfischen persönlicher Daten intelligent miteinander vernetzt werden.

Übersicht über die Digitalisierung in der Verwaltung

Bergisch.Smart: KI als Enabler der Mobilität von Morgen“

Das Bergische Städtedreieck wird mit dem Projekt „Bergisch.Smart: KI als Enabler der Mobilität von Morgen“ zum Reallabor künftiger Mobilität. 24 Mio. Euro umfasst das Forschungsvorhaben. Davon fördert das Land 13 Mio. Euro. 

Künstliche Intelligenz (KI), Maschine Learning und Data Analytics ermöglichen innovative Mobilitätskonzepte zum Beispiel durch autonomes Fahren und adaptiver Verkehrsflusssteuerung.


Digitale Teilhabe

Die digitale Stadt eröffnet größere Mitbestimmungsmöglichkeiten. Unter talbeteiligung.de konnten Bürger/innen erneut über das Bürgerbudget abstimmen oder ihre Meinung zu laufenden Projekten der Stadtentwicklung einspeisen.

Wuppertal ist Vorreiter bei Open Data, dem Geoportal und den digitalen Beteiligungsmöglichkeiten und belegte beim Smart City Index 2019 deshalb Platz 2 im Feld „Gesellschaft“.


Digitale Bildung

Damit alle gleichermaßen von den Chancen der Digitalisierung profitieren, investiert die Stadt in die digitale Ausstattung in unseren Schulen. Mittlerweile sind circa 40 Schulen mit einer schnellen Internetverbindung ausgestattet. Bis Ende des Jahres 2020 sollen auch die übrigen städtischen Schulen an das Glasfasernetz angebunden werden. Weiterhin investieren wir in den WLAN-Ausbau und die Ausstattung mit digitalen Medien.

Auch in der beruflichen Bildung wird die Digitalisierung zum Beispiel mit modernen Laboren integriert. Das Berufskolleg Barmen bietet seit dem Schuljahr 2018/2019 den Bildungsgang „Kaufmann/-frau im E-Commerce“ an.

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