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Ober­bürgermeister

Gute Bildung und Betreuung

Kindertagesstätte Kleestraße 68

Kita-Ausbau

Zum neuen Kindergartenjahr 2019/2020 konnten weitere 148 Kita-Plätze bei städtischen und freien Trägern geschaffen werden. Leider reicht das Angebot nicht aus, um allen Kindern, einen Platz anzubieten.

2018 konnten die Kitas in der Kleestraße, Rudolfstraße und Staubenthaler Straße aufgrund fehlender Fachkräfte nur mit einer reduzierten Gruppenzahl in Betrieb gehen. Die Gruppen konnten mit Beginn des neuen Kita-Jahres aber schon von zwei auf vier Gruppen verdoppelt werden. Die Kita in der Hatzfelderstraße ist ebenfalls mit einer reduzierten Gruppenzahl im September 2019 gestartet. Im Bau befinden sich die Kitas in der Ahrstraße, Brombergerstraße, Dahlerstraße und Baumstraße. Neubauten sind für die Grafenstraße und die Ferdinand-Schrey-Straße geplant. Geprüft wird auch, welche städtischen Grundstücke an Investoren und freie Träger zum Betrieb einer Kita vergeben werden können.

Der Bau weiterer Kitas ist in Planung, allerdings fehlt das notwendige Fachpersonal, um in neuen Räumen Gruppen eröffnen zu können. Darauf reagiert die Stadtverwaltung zum einen mit einer Werbekampagne für den Erzieher/innen-Beruf. Zum anderen bietet sie eine „Praxisintegrierten Ausbildung zu/r Erzieher/in“ (PIA) an. Im Gegensatz zur schulischen Erzieherausbildung arbeiten die Auszubildenden vom ersten Tag in der Kita mit und erhalten dafür auch eine Ausbildungsvergütung. Gleichzeitig setze ich mich gegenüber dem Land dafür ein, dass die Schulplätze für die Ausbildung in den Berufskollegs ausgebaut werden.

2019 konnten ca. 65 Erzieher*innen eingestellt werden. Zusätzlich konnten 19 Auszubildende für die praxisintegrierte Ausbildung und 26 Berufspraktikanten/innen gewonnen werden. Diese werden ihre Ausbildung vorrausichtlich 2020 beenden.

Um den Bedarf an Betreuungsplätze für Unterdreijährige zu denken, konnten zusätzliche 274 Plätze (derzeit 1.320 Plätze) in der Kindertagespflege geschaffen werden. Um den Beruf als Tagespflegeperson attraktiver zu machen, wurde der Stundensatz pro Kind auf 5,25 Euro angepasst.


Offener Ganztag

Die gute Betreuung soll auch in der Grundschule gewährleistet sein. Zum Schuljahr 2019/2020 konnten neue 200 Plätze im offenen Ganztag geschaffen werden. Trotz des Ausbaus gibt es leider noch nicht für alle Kinder einen OGS-Platz.


Investitionen in den Schulbau

Ganztagsunterricht, Inklusion und Digitalisierung stellt neue Anforderungen auch an die Schulgebäude. Gleichzeitig gibt es einen Sanierungsstau in den Bestandsgebäuden. Wuppertal investiert kräftig in Neubau und Sanierung von Schulgebäuden. 2019 waren es rund 60 Mio. Euro, die vom städtischen Gebäudemanagement (GMW) verbaut werden.

Der Schulentwicklungsplan sieht den Neubau einer siebten Gesamtschule vor, in der die Schüler/innen länger gemeinsam lernen können.

&. Gesamtschule Kruppstraße 139-145

Momentan gibt es aufgrund von Liquiditätsengpässen beim GMW noch Unsicherheiten über die Zeitpläne weiterer Sanierungen und Neubauten. Die finanziellen Engpässe sind zum einen durch Baukostensteigerungen bedingt, die in den Fördermitteln von Bund und Land nicht eingepreist sind und vom GWM geschultert werden müssen. Zum anderen werden die Fördermittel von Bund und Land erst nach Abschluss der Maßnahme ausgezahlt. In der oft langen Zwischenzeit muss das GWM in Vorleistung treten. Die Stadt sichert die Liquidität des GMW derzeit durch Übergangskredite und den Verzicht der Gewinnausschüttung. 


Jugendarbeit

Über lange Jahre waren aufgrund der Haushaltssituation die Zuschüsse an die Träger der freien Jugendhilfe eingefroren. Die Träger werden ab 2020 nun zusätzlich 230.000 Euro an Zuschüssen und eine jährlich dynamische Anpassung um 1 Prozent erhalten. Die Schulsozialarbeit (39,5 Vollzeitstellen) nach dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) konnte für den Zeitraum 1. Januar 2019 bis Ende 2020 verlängert werden.

Freies Spiel in der Nachbarschaft ist für ein gesundes Aufwachsen wichtig. 2019 standen für die Grundsanierung von Spielplätzen 475.800 Euro zu Verfügung. Das reicht leider nicht, um alle Spielplätze zu sanieren. Deshalb gibt es eine Reihenfolge für die Sanierung, die sich an festen Kriterien wie der Anzahl der Kinder im Umfeld und der sozialen Situation im Quartier orientiert.


Prävention

Bildung ist der Schlüssel für Teilhabe. Gerade Kinder aus belasteten Familien benötigen so früh wie möglich einen Zugang zu Bildungs- und Unterstützungsangeboten. Damit die soziale Herkunft nicht länger für den Bildungserfolg entscheidet. Seit 2019 werden vier weitere städtische Kitas als Familienzentren gefördert, die die Erziehungskompetenz der Eltern stärken.

Förder- und Präventionsangebote deswegen nicht mehr von der Institution, sondern vom Kind und seinen Bedürfnissen aus. Sie nehmen die ganze Familie in den Blick. Der 2018 Förder- und Präventionsplan befindet sich in der Umsetzung.

69 Familien haben bis zum Frühjahr 2019 bereits an dem Projekt „75 Familien Plus“ in Wichlinghausen-Süd teilgenommen und werden durch einen Familiencoach begleitet.  Seit Mai 2019 läuft das Folge-Projekt „Familien im Quartier“ unter anderem in Wichlinghausen, Oberbarmen-Schwarzbach und Hilgershöhe. 43 Familien nehmen daran teil.

Zudem ist das Projekt „SiSaL“ Anfang Januar in die 2. Förderphase gegangen. In dem Projekt werden schulmüde Jugendliche an der Hauptschule Wichlinghausen, der Max-Planck-Realschule und der Gesamtschule Langerfeld begleitet. 100 Schüler/innen haben 2019 daran teilgenommen.

Insgesamt liefen 15 Sonderprojekte im Bereich Prävention – mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Ganz besonders hervorzuheben ist das Verbundprojekt „Miteinander“ der Frühen Hilfe, in dem Familien schon vor dem Start ins Leben unterstützt werden

Förder- und Präventionsplan

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

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