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Oberbürgermeister

Sicheres und sauberes Wuppertal

Die Achtsamkeitskampagne „Wuppersaubertal“ ist mit vielen Aktionen wie zum Beispiel gegen „Kaugummi-Flecken im Straßenraum“ gut gestartet. Die Kampagne soll dazu dienen, über das eigene Wergwerfverhalten nachzudenken, damit Müll nicht unachtsam im Gebüsch oder am Straßenrand entsorgt wird.

Mehrweg statt Einweg

Ein Ärgernis sind die Coffee-to-go-Becher, die die Stadt verschmutzen und die Umwelt belasten. Seit gut zwei Jahren arbeitet der Arbeitskreis „Mehrwegbecher“ daran, die Becherflut einzudämmen. Mittlerweile gibt es freiwillige Pfandsysteme der Wuppertaler Gastronomie. Auf der „Bergischen Becherkarte“ ist verzeichnet, wo Pfandbecher ausgegeben werden oder wo der eigene Becher zum Befüllen mitgebracht werden kann. Um das Problem der Einwegverpackungen grundsätzlich zu lösen, braucht es aber eine gesetzliche Regelung.

Für kleinere Feste können sich Wuppertaler Vereine und Institutionen zudem Pfandbecher und das Spülmobil der AWG ausleihen. Damit lässt sich bei Veranstaltungen das Müllaufkommen deutlich reduzieren.

Die ESW haben ihre Reinigungsintervalle in der Stadt verkürzt und sorgen so für ein sauberes Stadtbild. Derzeit wird auch die Ausschreibung für moderne Toilettenanlagen vorbereitet.

Über den sozialen Arbeitsmarkt gibt es seit Ende 2019 zwei Mülldetektive, die die Verursacher/innen wilder Müllkippen ermitteln. Sie sind für die Beweissicherung zuständig und übermitteln diese Informationen an das Ordnungsamt. Den Verursacher/innen werden dann die Entsorgungskosten in Rechnung gestellt.

Sauberkeit im Quartier

2019 konnte der Stadtteilservice mit 21 zusätzlichen Stellen auf die Stadtteile Uellendahl, Nützenberg, Sonnborn, Cronenberg, Rott, Langerfeld, Ronsdorf ausgedehnt werden. Die Beschäftigten begehen den Stadtteil regelmäßig, wirken dadurch präventiv Vandalismus und Verschmutzungen entgegen. 


Vorstellung der "Staatsanwältin vor Ort" in Wuppertal

Sicherheit

Obwohl laut der Polizeilichen Kriminalstatistik 2018 die Straftaten im Bergischen Städtedreieck zurückgegangen sind, fühlen sich viele Menschen in bestimmten Bereichen unsicher. 2019 ist das Projekt „Staatsanwaltschaft vor Ort“ im Umfeld des Berliner Platz und der Rosenau gestartet. Als Kooperationsprojekt zwischen Stadt, Polizei und Staatsanwaltschaft, um eine schnelle Strafverfolgung zu gewährleisten und gleichzeitig präventiv zu wirken.   

2019 ist mit der „Kooperation Sicherheit Innenstadt/Döppersberg“ (KoSID) ein Forschungsvorhaben gestartet, mit dem die öffentlichen Sicherheit und Ordnung am „neuen“ Döppersberg gewährleistet werden soll.


Freiwillige Feuerwehr

Die über 1000 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr brauchen eine optimale Ausrüstung, moderne Räumlichkeiten und mehr Anerkennung. Sie riskieren bei ihren Einsätzen Leib und Leben. Deshalb investiert die Stadt in den nächsten Jahren in die Neubauten der Gerätehäuser.

Konkret werden in Dornap bis 2021 1,8 Millionen Euro, in Cronenberg zwischen 2021 und 2023 2,95 Millionen Euro und in Vohwinkel ab 2023 2,8 Millionen Euro in die Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr investiert. In den Gebäuden sind nicht nur Einsatzfahrzeuge untergebracht, sondern auch Aufenthalts- und Sanitärräume für die Mannschaft sowie Werkstätten und Büros für die Verwaltung. 

Zu einer guten Ausrüstung gehören auch moderne Einsatzfahrzeuge. Ab 2022 setzt die Stadt das neue Fahrzeugkonzept der Feuerwehr um. Bis 2023 werden neun Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF) für ein Rotationsprinzip zwischen Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr sowie sechs kleinere Löschfahrzeuge (LF) nur für die Freiwillige Feuerwehr angeschafft. Die sogenannten „HLF“ werden nach fünf Jahren dann an die Freiwillige Feuerwehr abgegeben. Mit diesem Rotationsprinzip wird die Fahrzeugflotte regelmäßig ersetzt und überalterte Fahrzeuge ausgemustert.

Die vielen Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr unverzichtbarer Teil des Gefahrenabwehrsystems und Katastrophenschutzes. Jederzeit einsatzbereit zu sein, zu helfen und eine große Verantwortung für andere zu tragen. Das verdient mehr Anerkennung. Deshalb wurde die jährliche Aufwandspauschale für Funktionsträger der Freiwilligen Feuerwehr von insgesamt 19.000 Euro auf 41.000 Euro mehr als verdoppelt. Damit wird nicht nur die Aufwandspauschale, sondern auch der Personenkreis erweitert.

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