Inhalt anspringen

Oberbürgermeister

Sozialer Zusammenhalt

Wohnen

Wuppertal hat im Vergleich zu den Städten der Rheinschiene einen entspannten Wohnungsmarkt. In einigen Stadtteilen gibt es viel Leerstand und Problemimmobilien. Gleichzeitig steigen in beliebten Quartieren aber die Mieten. Die Mieten sind hier zwar noch bezahlbar, aber auch bei uns verändern sich die Ansprüche an das Wohnen. Wuppertal soll als Wohnstandort attraktiv bleiben.

Den Ratsauftrag zur Ermittlung von 110 ha für zusätzliche Wohnbauflächen haben wir umgesetzt. Dazu wurden mit externer Begleitung Flächen sowohl im Außen- als auch im Innenbereich ermittelt. Das ist die Grundlage für die weiteren Planungen gelegt. Es geht jetzt darum, jede einzelne Fläche zu betrachten und auf ihre Machbarkeit hin zu überprüfen.

Für die Schaffung neuen Wohnraumes habe ich das „Forum Wohnstandort“ gegründet, was aus dem „Handlungsprogramm Wohnen“ hervorgegangen ist und zahlreiche kleinere Arbeitskreise abgelöst hat. Die Gründung eines „Bündnisses für Wohnen“ mit verbindlichen Strukturen ist in Vorbereitung.

Konzept "Neue Wohnbauflächen für Wuppertal"


Versenken der Zeitkapsel bei der Grundsteinlegung für die Sporthalle Nevigeser Straße

Sportstätten

Sport ist gesund und stärkt den sozialen Zusammenhalt. In Sportvereinen wird großartige Jugendarbeit geleistet. Dafür braucht es funktionstüchtige Sporthallen, Sportplätze und Schwimmbäder. Die Stadt investiert in den Neubau, die Sanierung und Instandhaltungen von Sportanlagen. In der Sanierung befinden sich derzeit die Sportanlagen Grundstraße und Schönebeck ebenso wie das Jugendleistungszentrum der WSW an der Hubertusallee. Für den Neubau der Sporthalle an der Nevigeser Straße wurde der Grundstein gelegt. 

Ein besonderer Erfolg sind die vier Millionen Euro Bundesmittel für die Sanierung des Freibads Mählersbeck. Die Stadt wird die Badsanierung mit weiteren fünf Millionen Euro unterstützen. Und auch das Dach des Hallenbades Cronenberg wird derzeit fit gemacht für die nächsten Jahrzehnte. 

Um die ehrenamtliche Arbeit in den Sportvereinen zu würdigen, wurden die Mittel für die Aufwandsentschädigungen um 83.000 Euro jährlich erhöht. Eine Sportstättennutzungsgebühr, die die oftmals kleinen Vereinskassen belasten würde, konnte bisher vermieden werden.


Kultur

2019 wurde der 150. Geburtstag der Dichterin Else Lasker-Schüler mit einem anspruchsvollen Programm gewürdigt. Die Planungen für das Engels-Jahr 2020 sind nahezu abgeschlossen. Das Programm sieht mehr als 100 wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltungen vor. Die Sanierung des Historischen Zentrums läuft. Die unvorhergesehenen Kostensteigerungen für die Sanierung konnten deutlich reduziert werden. Wie geplant wird das Haus 2020 eröffnet.

Ende 2018 hat der Rat den Durchführungsbeschluss für das Pina Bausch Zentrum gefasst. Bund und Land unterstützen die Errichtung des Pina Bausch Zentrums mit Investitionsmitteln und Mitteln für die Einrichtungskosten. Das Land wird sich auch an den späteren Betriebskosten beteiligen. Eine institutionelle Unterstützung des Bundes bei den Betriebskosten konnte bisher noch nicht erreicht werden. Unter Berücksichtigung dessen hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 16. Dezember 2019 den Betrieb des Pina Bausch Zentrum mit reduzierten Betriebskosten beschlossen.

Die Wuppertaler Bühnen werden mit bis 2022 jährlich ansteigenden Beträgen auf bis 854.000 Euro gefördert. Für die Sanierung der Podeste im Opernhaus konnten 1 Mio. Euro an Bundesmitteln eingeworben werden. Für die freie Kulturszene wurden die Finanzmittel um 50.000 Euro erhöht. 

Eine hervorragende Nachfolge für den ausgeschiedenen Direktor des Von-der-Heydt-Museums konnte gefunden werden.


Erinnerungskultur

Ein Schwerpunkt lag in diesem Jahr im Gedenken und Erinnern an die Zeit des Nationalsozialismus. Gerade in der Zeit des wiedererstarkenden Rechtspopulismus ist es wichtiger denn je, die richtigen Lehren aus unserer Geschichte ziehen. Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen. Der Holocaust darf sich nicht wiederholen. Ich erinnere in meinen Reden zum Beispiel zum Holocaust-Gedenktag oder zum Widerstand des 20. Juli und ermutige die Wuppertaler/innen sich gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit einzusetzen. Deshalb wird auch das Handlungsprogramm für „Demokratie und Toleranz“ fortgeführt und finanziell abgesichert.

Wuppertal erinnerte in diesem Jahr auch an das Inkrafttreten des Grundgesetzes vor 70 Jahren und würdigte damit auch die Verdienste der in Elberfeld geborenen „Mutter des Grundgesetzes“ Helene Weber.  


90 Jahre Wuppertal

2019 ist Wuppertal 90 Jahre alt geworden und hat dieses Ereignis mit dem „Langen Tisch“ gefeiert. Viele Ehrenamtliche und Sponsoren haben das Fest möglich gemacht. An den Feierlichkeiten nahmen auch Gäste unserer Partnerstädte teil.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • ©Stadt Wuppertal
  • © Gerd Neumann|Stadt Wuppertal|Medienzentrum
  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal
Seite teilen