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Ober­bürgermeister

Umwelt- und Klimaschutz

Demo Fridays for Future Wuppertal

Klimaschutz

Noch nie haben sich die Warnungen der Klimaforscher/innen so konkret angefühlt wie im vergangenen Jahr: Extreme Hitze und Trockenheit, orkanartige Winde und Starkregen sind immer häufiger auf der Wetterkarte zu sehen.  Auch Wuppertal will seinen Beitrag dafür leisten, die Erderwärmung auf das 1,5 Grad-Ziel zu begrenzen.

Wuppertal verfügt bisher über kein Gesamt-Konzept zum Klimaschutz. Deshalb erarbeitet die Verwaltung derzeit ein „Integriertes Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept für Wuppertal“, in dem festgelegt, mit welchen Maßnahmen CO2 eingespart werden kann. Eine Bericht über sämtliche Klimaschutzaktivitäten in 2019 finden Sie hier.

Auf die großen Schäden, die durch das Starkregenereignis im Mai 2018 entstanden sind, hat die Stadt reagiert und eine Starkregengefahrenkarte erstellen lassen. Diese Karten zeigen die Bereiche, die durch Starkregen besonders betroffen sein könnten. Das dient Eigentümern als Information, um präventive Maßnahmen zur Sicherung ihres Hauses zu ergreifen. Diese Karte wird durch eine Betroffenheitsanalyse zum Thema „Hitze in der Stadt“ ergänzt.

Stadt als Vorbild beim Klimaschutz

Die Stadtverwaltung will Vorreiter beim Energiesparen sein und motiviert mit der Kampagne „MissionE“ die Beschäftigten der Verwaltung zu einem bewussten Umgang mit Energie. Das zeigt Erfolg: Im Rathaus Barmen konnten wir den Energieverbrauch im Zeitraum Mai 2018 bis Mai 2019 um 11,4 Prozent bei Strom und 5,3 Prozent und im Verwaltungsgebäude in Elberfeld um 7 Prozent bei Strom und 7 Prozent bei Heizung reduzieren.

Die städtischen Gebäude werden künftig auf Ökostrom umgestellt. Beim aktuellen Verbrauch von 38 Mio. Kilowattstunden jährlich können so rund 16.700 Tonnen CO2 eingespart werden.

Nach einer Online-Befragung der Mitarbeitenden zu ihrem Mobilitätsverhalten wurden mehrere Maßnahmen entwickelt, um das Umsteigen vom Auto auf den Umweltverbund zu unterstützen. Dazu gehören die Ausweitung der Vorschussregelungen für die Anschaffung eines Pedelecs und hochwertiger Fahrräder. Verbesserte Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, die Umstellung auf E-Autos und Dienst-Pedelecs für dienstliche Termine gehören genauso dazu.


Baumschutzsatzung

Bäume speichern den Klimakiller CO2 und haben damit eine besondere Bedeutung für den Klimaschutz. Sie spenden Schatten, sind Lebensraum für Tiere und verschönern das Stadtbild. Seit 2019 ist die Baumschutzsatzung in Kraft, mit der Bäume mit einem Kronenansatz von mindestens 1,70 m besonders geschützt und nicht ohne Genehmigung gefällt werden dürfen.


Lärmschutzaktionsplan

Lärm macht krank! Deswegen überarbeitet die Stadt derzeit den Lärmschutzaktionsplan. Hauptverursacher von Lärm ist der Schienen- und Straßenverkehr entlang der Talachse. Schon durch den technischen Fortschritt wie zum Beispiel die leisere Elektromobilität oder moderne Zugwaggons wird es leiser werden. Aber dies reicht nicht, um die Situation hörbar zu verbessern.

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Bildnachweise

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