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Ober­bürgermeister

Digitalisierung 10/2018

Lokale Digitalpolitik steuert die Digitalisierung im Sinne der Menschen.

Bildung in der digitalen Welt

Damit jede/r an den Chancen des digitalen Fortschritts teilhaben haben kann, müssen wir unseren Kindern die notwendigen Schlüsselkompetenzen vermitteln. Der Umgang mit der Digitalisierung muss neben Rechnen, Schreiben und Lesen zur vierten Kulturtechnik werden, die sich am Leitbild der digitalen Selbstbestimmung orientiert. Ansonsten droht uns die „digitale Spaltung“.

Aufgabe der Stadt als Schulträger ist es, eine lernorientierte Infrastruktur für die „Bildung in der digitalen Welt“ bereitzustellen. 2016 wurde der Medienentwicklungsplan für die Wuppertaler Schulen fortgeschrieben, der leistungsfähige Bereitbandverbindungen, WLAN im Klassenzimmer und eine bessere Ausstattung mit digitalen Endgeräten vorsieht. Die Hälfte der Schulen wurde schon mit einer leistungsfähigen Breitbandverbindung ausgestattet. Bis Ende 2020 sollen alle Schulen an das schnelle Netz angeschlossen sein. 2018 habe ich das „LearnLab“ als digitales Klassenzimmer eröffnet, in dem Lehrende, Schülerinnen und Schüler digitale Medien ausprobieren können.


Breitbandausbau

Auch Firmen und Privathaushalte sind auf eine schnelle digitale Kommunikation angewiesen. Leider gibt es noch Straßenzüge zum Beispiel in der Kohlfurth, Beyenburg oder am Dönberg, die sich mit nur 2MBit/s begnügen müssen. Wuppertal hat sich erfolgreich um Fördermittel für den Breitbandausbau (21,2 Mio. Euro) beworben. Damit kann das schnelle Internet in bisher unterversorgten Gebieten ausgebaut werden. Insgesamt 3098 Haushalte sind von den Planungen erfasst. 121 Gewerbebetriebe und 18 öffentliche Einrichtungen. Die Realisierung beginnt im Jahr 2019.

Zudem sind viele städtische Gebäude mittlerweile mit frei zugänglichem W-LAN ausgestattet. Dazu gehören vor allem die publikumsintensiven Bereiche wie das Einwohnermeldeamt, die Stadtbibliothek oder Jugendeinrichtungen.


OB Andreas Mucke: "Wuppertal war schon immer die Stadt der Tüftler und Erfinder. Das soll auch im digitalen Zeitalter so bleiben!"

Digitale Modellregion

Die flächendeckende Versorgung mit einem leistungsfähigen Netz ist Voraussetzung dafür, dass Wuppertal zu einer „Smart City“ werden kann. Durch die intelligente Vernetzung etwa der Bereiche Energie, Mobilität und Verwaltung ergeben sich ganz neue Chancen für die Stadtentwicklung.

Wuppertal ist vom Land NRW als eine von fünf digitalen Modellregionen ausgewählt worden, um zukunftsweisende Ideen für die Digitalisierung zu entwickeln, die auch auf andere Kommunen übertragen werden können. Dazu gehört neben „Smart City“ auch die Digitalisierung des Rathauses, mit der künftig Dienstleistungen schneller und einfacher über das Internet erledigt werden können. Dafür werden die verwaltungsinternen Arbeitsabläufe digitalisiert. Beginnend von der elektronischen Erfassung der Eingangspost bis zur Bearbeitung und dann Leistungserstellung wird die Verwaltung medienbruchfrei arbeiten können.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • © Stadt Wuppertal | Medienzentrum
  • © Stadt Wuppertal | Medienzentrum

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