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Ober­bürgermeister

Sozialen Zusammenhalt stärken

Wuppertal ist bunt, tolerant und weltoffen.

Integration

Seit 2015 sind mehr als 10.000 Menschen vor Krieg und Gewalt zu uns nach Wuppertal geflohen. Auch viele Menschen aus Osteuropa sind zugezogen. Zu Beginn meiner Amtszeit standen wir vor scheinbar unlösbaren Aufgaben. Dank der ungeheuren Hilfsbereitschaft hat Wuppertal diese Situation gut gemeistert und den Geflüchteten ein Zuhause gegeben. Dafür danke ich allen ehrenamtlich Engagierten und hauptamtlich Arbeitenden bei Verwaltung, Wohlfahrtsverbänden und Vereinen. Integration ist aber kein Sprint, sondern ein Marathon. Die eigentliche Integrationsarbeit steht uns noch bevor. Dazu gehört auch die Ausweitung von Sprachangeboten. Denn Sprache ist der Schlüssel für eine gelingende Integration.


Kultur- und Sportangebot

Ein vielfältiges Kultur- und Sportangebot ist wichtig für die Lebensqualität und den Freizeitwert unserer Stadt. Beides sorgt für den sozialen Zusammenhalt in einer Stadt.

Vor meiner Wahl hatte ich versprochen, das Stadttheater mit allen drei Sparten zu erhalten. Dieses Versprechen habe ich eingehalten. Das Land NRW hat zudem eine von mir langehegte Forderung, die Zuschüsse für die Bühnen zu erhöhen, erfüllt. Die Wuppertaler Bühnen und das Orchester werden jährlich mit einer ansteigenden Basisförderung bis zu 854.000 Euro im Jahr 2022 gefördert. Zudem gibt es eine dauerhafte Erhöhung des Zuschusses um rund 80.000 Euro pro Jahr. Für die freie Kulturszene konnte ich den Haushaltsansatz um 45.000 Euro jährlich erhöhen.

Kulturpolitiker/innen besichtigen den Standort des Pina Bausch Zentrums.

Das Pina Bausch Zentrum ist einen Schritt weitergekommen: Der Bund hat für die Konzeption und die weiteren Planungen insgesamt 2,2 Mio. Euro bereitgestellt. Das Land NRW hat der Stadt zugesagt, sich mit 3,4 Millionen Euro jährlich an den Betriebskosten eines Pina Bausch Zentrums zu beteiligen. Bis Ende 2018 soll der Stadtrat nun über die Realisierung des Pina Bausch Zentrums beraten und eine Entscheidung fällen.

2019 feiern wir den 150zigsten Geburtstag von Else Lasker-Schüler – Wuppertals berühmter expressionistischen Dichterin. 2020 dann den 200sten Geburtstag von Friedrich Engels. Der Bund stellt der Stadt dank meines Werbens und der Unterstützung unserer Bundestagsabgeordneten für die Jubiläumsjahre rund 1,2 Mio. Euro zur Verfügung. Mit der Finanzierung ist ein wichtiges Etappenziel erreicht. Das Geld wird unter anderem in die große Sonderausstellung "Friedrich Engels und seine Zeit" und in das Begleitprogramm fließen. Informationen zum Engels-Jahr 2020 finden sich hier

Viele engagieren sich in Sportvereinen, machen dort Jugendarbeit und integrieren über den Sport Menschen unterschiedlicher Herkunft. Dies verdient mehr Anerkennung. Deshalb hat der Rat auf meinen Vorschlag hin die Aufwandsentschädigung für den organisierten Sport um 40.000 Euro (2018) und ab 2019 um 83.000 Euro erhöht.


Quartierentwicklung

Im Vergleich zu den Städten an der Rheinschiene hat Wuppertal einen entspannten Wohnungs­markt. Es gibt eine hohe Nachfrage mit stei­genden Mieten in beliebten Wohnquartieren und gleichzeitig Leerstand in Gebäuden mit hohem Inves­titionsstau. Mein Augenmerk habe ich auf die Stadtteile mit viel Leerstand und schlechter Gebäudesubstanz gelegt. Denn Quartierentwicklung beginnt zuerst mit der Aufwertung von Gebäude. Beispielhaft für eine solche Aufwertung ist das Modellhaus der GWG in der Sendanstraße 85, das beispielhaft zeigt, wie sich eine Sanierung wirtschaftlich rechnen kann.

Städtebaulich aufgewertet werden im Rahmen der „Sozialen Stadt“ besonders die Stadtteile Heckinghausen, Oberbarmen/Wichlinghausen und Teile der Nordstadt. Zur Quartierentwicklung gehören auch viele Projekte der Sozial- und Jugendarbeit, die die Teilhabechancen verbessern. 

Wichtig ist, dass Stadtteile, die in ihrer Sozialstruktur bisher stabil sind, auch eine Entwicklungsperspektive erhalten. Dazu wird derzeit geprüft, für welche lokalen Projekte Fördermöglichkeiten in Betracht kommen.

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