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Ober­bürgermeister

Wirtschaftlicher Aufbruch und Armutsbekämpfung

Von der guten wirtschaftlichen Entwicklung sollen alle profitieren.

Armutsbekämpfung

Wuppertal ist dank Zuzug und Geburtenanstieg gewachsen. Unsere Stadt zählt wieder mehr als 360.000 Einwohnerinnen und Einwohner und verzeichnet einen Höchststand an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten seit 25 Jahren. Die Arbeitslosenquote ist mit 7,9 Prozent (Oktober 2018) so niedrig wie lange nicht mehr. Der Weg weist in die richtige Richtung. Mein Ziel ist es, die Arbeitslosenquote bis 2025 auf den Landesdurchschnitt zu senken.

Leider profitieren nicht alle von der guten Entwicklung des Arbeitsmarktes. Die Unterbeschäftigungsquote ist mit 14,9 Prozent (Oktober 2018) immer noch viel zu hoch. Arbeitslosigkeit ist der wesentliche Grund für Armut. Jedes dritte Kind in unserer Stadt ist arm. Diese Kinderarmut ist die Folge der Erwerbsarmut der Eltern. Daher bleibt der Schwerpunkt meiner Arbeit die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit und der Armut.

Die Parlamentarische Staatssekretärin Kerstin Griese und OB Andreas Mucke tauschen sich über das neue Regelinstrumentes des sozialen Arbeitsmarkt aus.

Langzeitarbeitslose haben viele Probleme von der Überschuldung oder Krankheit bis hin zur fehlenden Kinderbetreuung, die den Einstieg in den Arbeitsmarkt erschweren. Auch fehlende Schul- und Ausbildungsabschlüsse sind Hemmnisse auf dem Arbeitsmarkt. Um diese Menschen wieder in Arbeit zu bringen, habe ich mich gegenüber dem Bund für eine bessere Finanzierung der aktiven Arbeitsmarktpolitik eingesetzt. Von den 4 Milliarden Euro, die der Bund nun für den sozialen Arbeitsmarkt bereitstellt, wird auch Wuppertal profitieren. Projekte des sozialen Arbeitsmarktes wie zum Beispiel das  „Wupperputz“-Team, die Menschen erfolgreich in den Arbeitsmarkt integrieren, können nun weiterlaufen und sogar ausgebaut werden.

Antworten, wie wir die Armut in unserer Stadt bekämpfen können, soll das von mir 2017 gegründete „Bündnis gegen Armut und für soziale Gerechtigkeit“ finden. In dem Bündnis vereinen Wohlfahrtsverbände, Träger, Stadtverwaltung, Jobcenter, Arbeitsagentur und Einzelpersonen ihre Kompetenzen. In fünf Arbeitsgruppen wurden bisher 23 Maßnahmen entwickelt, deren Umsetzung in Arbeit ist.


Gewerbeflächenkonzept

Mit dem neuen Handlungsprogramm Gewerbeflächen habe ich die Grundlage für die Erweiterung und Ansiedlung neuer Unternehmen gelegt, damit neue Arbeitsplätze geschaffen und bestehende erhalten bleiben. Welche Unternehmen an den neuen Standorten vorrangig angesiedelt werden, wird sich zuvorderst am Arbeitsplatzeffekt sowohl für Fachkräfte als auch für geringer qualifizierte Beschäftigte orientieren. Auch zu erwartende Steuereinnahmen, Anziehungs- und Ausstrahlungseffekte auf unsere lokale Wirtschaft gehören zu den ausschlaggebenden Vergabekriterien. Dabei wird es keinen „Flächenfraß“ geben. Die mittelfristige Bedarfsplanung sieht einen Flächenbedarf von rund 12,4 ha pro Jahr. Das hört sich zwar im ersten Moment viel an, bezogen auf die Stadtfläche Wuppertals entspricht dies aber weniger als 0,7 Prozent.

Für die Entwicklung der Gewerbefläche Nächstebrecker Straße/Bramdelle konnte ich mit dem Bürgerverein einen Kompromiss erzielen, der die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner in Nächstebreck und der Bramdelle berücksichtigt, zugleich aber auch Gewerbeansiedlungen ermöglicht.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Antje Zeis-Loi Medienzentrum
  • Stadt Wuppertal

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