Am 30. September 2026 verwandelte sich die Historische Stadthalle Wuppertal zum 35. Mal zu einem Austauschort rund um die Themen Ausbildung und duales Studium. Zahlreiche Betriebe aus den unterschiedlichsten Branchen präsentierten ihre vielfältigen Berufsbilder und informierten über Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten. Ziel der Ausbildungsbörse ist es, Unternehmen und Jugendliche in den persönlichen Kontakt zu bringen, die Vielfältigkeit der Ausbildungsbetriebe sichtbar zu machen und die beruflichen Perspektiven vorzustellen.
Rund 100 Unternehmen aus Wuppertal und der Region haben ausgestellt und boten den zahlreichen Besucher*innen einiges zum Ansehen und selber ausprobieren. Kleine Mitmachaktionen, Gimmicks zum Mitnehmen und ganz viele Informationen - die Jugendlichen hatten viel zu erleben.
Große Nachfrage nach Praktika und eine gelungene Premiere
Viele Betriebe waren nicht zum ersten Mal mit dabei. Dass sie immer wieder kommen, liegt auch an der positiven Resonanz. Dieses Jahr berichteten viele Unternehmen, dass die Nachfrage nach Praktikumsplätzen hoch sei. Die Personalverantwortlichen begrüßten das sehr, da Praktika eine gute Möglichkeit sind, einen Beruf kennenzulernen. Außerdem erleichtert die Erfahrung häufig den Übergang in eine Ausbildung, denn der persönliche Kontakt bei einer Bewerbung ist nach wie vor sehr wichtig.
Besonders freute man sich in der Pflegebranche über das hohe Interesse. Viele Jugendliche achten bei einer Ausbildung nicht nur auf das Gehalt, sondern möchten gerne eine sinnhafte Tätigkeit ausüben. Zudem bietet eine Ausbildung in der Pflege auch die Möglichkeit, später im Kranken- oder Gesundheitsbereich zu arbeiten.
Auch andere Branchen zeigten sich sehr zufrieden und betonten, wie wertvoll der direkte Austausch in entspannter Atmosphäre ist. Personalverantwortliche heben immer wieder hervor, dass neben schulischen Leistungen vor allem die persönliche Motivation und Einstellung der Bewerber*Innen eine zentrale Rolle spielen.
Eine gelungene Premiere feierte das digitale Quiz "NEST Explore" der NEST - Bildungsbar. Rund 180 Jugendliche spielten pro Runde mit und bewerteten die teilnehmenden Unternehmen. Das Ergebnis wurde live angezeigt und sorgte auch bei den Austeller*innen für Spannung. Eine Wiederholung im kommenden Jahr ist deswegen sehr wahrscheinlich.
Besuch aus der Stadtverwaltung
Vor Ort informierten sich auch die Stadtverwaltung über die Ausbildungsbörse. Oberbürgermeisterin Miriam Scherff und Wirtschaftsdezernentin Dr. Sandra Zeh begleiteten das Organisationsteam auf einem Rundgang durch die Stadthalle. Auch dieses Jahr wurde die Messe gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Wuppertal, der Kommunalen Koordinierung für den Übergang Schule-Beruf, der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal und dem Jobcenter Wuppertal organisiert.
Die Ausbildungsbörse 2026 hat wieder gezeigt, wie stark Wuppertal als Ausbildungsstandort aufgestellt ist. Sie bringt Unternehmen und Nachwuchskräfte direkt zusammen und schafft Begegnungen, die nicht selten zu konkreten Bewerbungen führen. Auch bei ihrer 35. Auflage hat die Messe damit ihren Anspruch erfüllt: Junge Menschen und lokale Arbeitgeber für eine gemeinsame Zukunft zu gewinnen.