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Übergang Schule Beruf Aktuelles | 16.04.2026

Schülerfrühstück bei den WSW: Einblick in die Werkstätte

Die Wuppertaler Stadtwerke GmbH lud Schülerinnen und Schüler ein, Berufe und Karrieremöglichkeiten in verschiedenen Bereichen zu entdecken.

Was macht eine Fachkraft im Fahrbetrieb? Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es als Industriemechaniker? 

Diese und weitere interessanten Fragen zu den vielfältigen Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten bei den Wuppertaler Stadtwerken GmbH, wurden beim vergangenen Schülerfrühstück beantwortet. Welche Möglichkeiten es im Unternehmen gibt, stellten Davinia Santos Cardo, Abteilungsleiterin des Ausbildungsteams, und Ausbildungsleiter Tim Steinhausen vor. Zwei Auszubildende der Industriemechanik beantworteten den Schüler*Innen im Anschluss in lockerer Atmosphäre Fragen und begleiteten die anschließende Führung durch die Werkstätten. 

Nachhaltige Energielösungen, Mobilität oder Trinkwasserproduktion - Versorgung und Infrastruktur sind die Aufgaben des Unternehmens. Ein großes Ziel ist die Klimaneutralität bis 2035. Mit rund 3500 Mitarbeitenden sind die WSW zudem einer der größten Arbeitgeber Wuppertals und bieten 19 Ausbildungsberufe im IT - Bereich, kaufmännischen Bereich und gewerblichen Bereich an. Ab 2027 kommen außerdem handwerkliche Berufe wie Dachdecker, Maler und Lackierer, Schreiner oder Gärtner mit hinzu.

Ob Schweißtechnik, Elektrotechnik oder KfZ-Mechatroniker - die Aufgabenfelder in der Werkstatt sind breit gestreut. Die Auszubildenden werden dabei eng betreut - 11 Ausbilder*innen stehen ihnen Tag für Tag zur Seite. Solche Vollzeitausbilder sind selten, denn in den meisten Unternehmen haben die Ausbilder noch andere Aufgaben. Bemerkenswert ist auch, dass die Vorbereitung auf Prüfungen direkt in den eigenen Werkstätten erfolgen kann - praxisnah und unter realistischen Bedingungen. 

Großes Interesse bestand unter den Schüler*innen am Beruf des KFZ-Mechatronikers. In der KFZ-Werkstatt wurde der Gruppe ein umgebautes Elektroauto vorgestellt, an dem sich die Auszubildenden gezielt auf ihre Prüfungen vorbereiten können. Dort werden typische Fehlermeldungen simuliert, wie sie auch in der Prüfung auftreten, mit dem Ziel, diese eigenständig zu analysieren und zu beheben. So entsteht eine möglichst realitätsnahe Lernsituation. Darüber hinaus umfasst der Fuhrpark weit mehr als nur Elektrofahrzeuge: Neben klassischen dieselbetriebenen Bussen kommen seit Jahren auch Hybridmodelle und Wasserstoffantriebe zum Einsatz. Die unterschiedlichen Technologien und ihre Besonderheiten sind fester Bestandteil der Ausbildung.

Auch im Bereich der Elektrotechnik finden sich zahlreiche Möglichkeiten, das angeeignete Wissen unter Aufsicht der Ausbilder anzuwenden und zu festigen. Vor zwei Jahren wurde der Bereich kernsaniert und modernisiert. Neben vielfältigen Übungsmöglichkeiten, etwa im Bereich der Verdrahtung, stehen auch modern ausgestattete Arbeitsplätze zur Verfügung, an denen technisches Zeichnen und Programmieren trainiert werden können. 3 Ausbilder kümmern sich Tag für Tag um 23 Auszubildende. Wer sich für eine Ausbildung in diesem Bereich interessiert, muss sich jedoch bis nächstes Jahr gedulden. Seit Januar sind die insgesamt 11 Ausbildungsplätze im Bereich der Elektrotechnik besetzt.   

Wer Interesse hat, einen ausführlicheren Einblick in die verschiedenen Berufe zu bekommen, kann sich jederzeit online auf ein Praktikum (Öffnet in einem neuen Tab) bewerben. Es gibt außerdem in einigen Bereichen noch freie Ausbildungsangebote (Öffnet in einem neuen Tab) für dieses Jahr.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Wirtschaftsförderung Wuppertal
  • Stadt Wuppertal

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