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Mahnmal KZ Kemna


50 Jahre nach den schrecklichen Ereignissen in der Kemna kam es zur Aufstellung eines Mahnmals, das im Rahmen eines Jugendwettbewerbs von Schülern des Gymnasiums Am Kothen entworfen und von Wuppertaler Bürgern und Jugendlichen durch Spenden und Mitarbeit errichtet wurde.

Das am 3. Juli 1983 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung seiner Bestimmung übergebene Mahnmal steht etwas oberhalb der Beyenburger Str. gegenüber dem ehemaligen Fabrikgelände, auf dem von Juli 1933 bis Januar 1934 das Konzentrationslager Kemna bestand. An einer halbrunden gemauerten Wand, Symbol für Fabrik und Lager, hängt ein großes Relief, in der Mitte eine herausgestreckte Hand. Bahngleise in dem Relief sind ein Hinweis darauf, dass Kemna für viele Gefangene Durchgangsstation auf dem Weg in andere Konzentrationslager war; Mauer und Hügel symbolisieren den Tatort Kemna.

Weg zur KZ Gedenkstätte Kemna
Im Herbst 2001 wurde die ca. 3,6 km lange Strecke als Wanderweg von der Jugendhilfe Wuppertal in Zusammenarbeit mit mehreren städtischen Hauptschulen neu eingerichtet. Vom Langerfelder Marktplatz im historischen Ortszentrum ausgehend führt sie zunächst zum Ehrenberg hinauf und dann entlang des Ehrenberger Bachs Richtung Wupper zum Mahnmal hinab.
Die Wanderzeichen bestehen aus handgeschnitzten Hinweistafeln aus Holz, die individuell ausgeformt sind. Sie sind auf Holzpfählen an den meisten Abzweigen anzutreffen.




Öffnungszeiten Ein Besuch des Mahnmals ist jederzeit möglich.
Eintrittspreise -
Mindestdauer
Eignung
Unterricht -

Telefon: 0202 / 31 25 43 Telefax: 0202 / 4 95 71 71

Jugendring Wuppertal e.V.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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