Beteiligung an Projekten

Unsere Kooperationspartnerin ist neben den zuvor beschriebenen Angeboten auch in der Projektarbeit tätig.

Junges Theaterfestival Wuppertal

Einmal im Jahr heißt es für mehrere Tage "Bühne frei" für die jungen Künstlerinnen und Künstler aus Wuppertal und Umgebung. Beim Jungen Theaterfestival Wuppertal (früher auch unter dem Namen "Wuppertaler Schultheaterwoche" bekannt) können sich sowohl Theatergruppen aller Schulformen als auch Jugendzentren und freie Gruppen  bewerben. Eine breite Palette von Tanz- und Bewegungstheater, klassischen Stücken und Eigenproduktionen wird von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Haus der Jugend Barmen oder im Kommunikationszentrum "die börse" unter professionellen Bedingungen dargeboten. Erfahrene Theaterpädagoginnen und Theaterpädagogen bieten gerne auch Produktionsberatungen (Probenbesuche) für die beteiligten Gruppen an. Zu den Veranstaltern des Festivals gehören: Ressort Kinder, Jugend und Familie - Fachbereich Beratung und Prävention, Fachbereich Jugend & Freizeit, Haus der Jugend Barmen, JuLa (Jugendzentrum Langerfeld), die börse, Wuppertaler Bühnen, Forum Maximum.

Komm auf Tour

Das Projekt "Komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft" ist ein Kooperationsprojekt der Agentur für Arbeit, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW. Die Konzeption und Durchführung liegt bei Sinus, dem Büro für Kommunikation/Köln in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern vor Ort. Es handelt sich dabei um ein interaktives Angebot/einen Erlebnisparcours, bei dem Schülerinnen und Schüler der siebten Jahrgangsstufe von Förder-, Haupt-, Real- und Gesamtschulen spielerisch ihre Stärken und Interessen entdecken können, wobei Elemente aus der Berufsorientierung und Lebensplanung eingesetzt werden. 2013 nahmen circa 700 Jugendliche an diesem Projekt teil.

Sex-o-menta

Die "Sex-o-menta" ist eine Ausstellung rund um das Thema "Sexualität" des Arbeitskreises Sexualpädagogik. 2011 wurde sie das erste Mal im Haus der Jugend Elberfeld präsentiert. Die Ausstellung ist für Schülerinnen und Schüler der neunten Jahrgangsstufe aller Schulformen geeignet. Angelehnt an die Ausstellung "Phänomenta" werden auch bei dieser Ausstellung verschiedene Sinne angesprochen. Die Schülerinnen und Schüler werden in kleinen geschlechtshomogenen Gruppen von einer pädagogischen Fachkraft durch die Stationen geführt. Dabei ist die Reihenfolge u. a. auch vom Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer abhängig. Es werden u. a. Filme (Befruchtung, richtige Anwendung von Kondomen), verschiedene Modelle von Geschlechtsorganen (Somso-, Paomi-Modelle) gezeigt, verschiedene Verhütungsmittel vorgestellt, Fragen zum Thema "Liebe, Freundschaft, Sexualität" in einer gemütlichen und vertraulichen Atmosphäre geklärt.

Sicherung Schulabschluss Leben leben (SiSal)

Zielgruppe des Projekts sind 12-17 Jährige, die dadurch auffallen, dass sie passiv oder aktiv nicht am Schulunterricht teilnehmen und so eine Weiterbeschulung oder ein Schulabschluss bei ihnen möglicherweise gefährdet ist. Projektziel ist die präventive individuelle Förderung der einzelnen Schülerinnen und Schüler, um langfristig einen guten Start in Ausbildung und Beruf zu ermöglichen. Beteiligt sind zwei Hauptschulen und eine Gesamtschule aus dem Stadtgebiet. Durch die Schulpsychologische Beratung kann - unter den Prämissen der Schweigepflicht und Freiwilligkeit - schulpsychologische Diagnostik und eine regelmäßige Begleitung des Einzelfalls - auch im Rahmen einer Lehrerberatung - erfolgen. Darüber hinaus werden Projekte durch eine Mitarbeiterin der Familienberatung angeboten bzw. mitgestaltet. Die Beteiligung am Projekt erfolgt in Koordination mit dem Jugendhilfeträger Wichernhaus, über welchen Schulsozialpädagoginnen/-arbeiterinnen an den jeweiligen Schulen direkt verortet sind. Deren Aufgaben setzen sich u. a. aus aufsuchender Sozialarbeit, dem engen Kontakt zu den jeweiligen Lehrkräften und Familien bzw. der Durchführung von Gruppenangeboten sowie der Arbeit in stadtteilbezogenen Mikroprojekten zusammen. Eine Vernetzung mit den jeweiligen Akteuren im Stadtteil erfolgt u. a. in Form von Runden Tischen.

Kontakt

+49 202 563 2461