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Wuppertal / Wuppertal

Lieder und Kammermusik für Tiefe Stimme, Saxophone, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott

Text und Komposition - Andreas Bär
Thomas Busch - Gesang
Andreas Bär - Saxophon
Musiker des Sinfonie Orchesters Wuppertal:
Andreas Heimann - Oboe
Gerald Hacke - Klarinette
Miriam Freymond - Horn
Nicola Hammer – Fagott

copyright Peter Schmersal

Die Musik entstammt den Kammerspielen „Abendlied – Erinnerungen aus dem 22. Jahrhundert an fünf karge Lieder“ und „Neidische Wand“.

In der Kultur Fiction „Abendlied...“, deren Handlung im Jahr 2176 spielt, erinnert sich der 87 jährige Berthold an ein Ereignis, das 2114 mit einer „desaströsen“ Aufführung der fünf kargen Lieder die komplett ins ästhetische Abseits geratene Melodie revitalisierte und ins Musikleben zurückholte.

In der Neidischen Wand lernt man die Gedankenwelt Hans Boltes kennen, dem Komponisten der fünf kargen Lieder. Hier ist er schöpferischer Teil eines Musikertrios, dessen Musiker sich mit der Eroberung Helenes beschäftigen.

Die Liedkompositionen und Instrumentalstücke sind, in Korrespondenz zum Thema der Kammerspiele, einer romantischen Gedankenwelt entsprungen. So zeigt z.B. das Lied „romantische Paraphrasen“ ganz deutliche Nähe zu Strauss, oder das Blumenlied zu Mahler. Nur, was dort mit großem Orchester raumfüllende Akustik erzeugt und mit raffinierter Instrumentalisierungskunst Harmonien glühen lässt, begnügt sich in den drei Liedern aus „Abendlied“ mit einem Bariton Sänger und Saxophon, in den fünf Stücken der „Neidischen Wand“ mit Bariton, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott. Es sind filigran eingesetzte Stimmen, die - ihre Melodien ineinander verzwirbelnd - Sinfonisches evozieren und damit das Abstraktionsvermögen des Hörers auszulösen im Stande sind.

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Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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