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Wuppertal / Remscheid

Klosterkirche

Kloster, Textilfabrik, Kulturstätte: In ihrem „dritten Leben“ wurde die Klosterkirche zur Musik-, Kabarett- und Kleinkunstbühne erweckt. Ein Glücksfall, nicht nur für die Lenneper.

Klosterkirche

Angesichts des drohenden Abrisses der ehemaligen Minoritenkirche schließen sich 1983 engagierte Bürger in einem Verein Klosterkirche zusammen, um eines der städtebaulich und kulturhistorisch bedeutendsten Gebäude Lenneps zu erhalten. Ihr Nutzungskonzept sieht die weitgehende Wiederherstellung des historischen Zustandes mit einem großen offenen Innenraum für Veranstaltungen, Ausstellungen, Feste und Konzerte vor. Finanzielle Beiträge des Landes NRW und der Stadt Remscheid decken den größten Teil der Restaurierungskosten ab. Den Rest bestreiten Eigenmittel des Vereins und großzügige Spenden aus der Bürgerschaft. Bereits 1985 kann mit dem Wiederaufbau der Kirche und des angegliederten Klosterhofs begonnen werden. Zum Richtfest im Mai 1986 erhält der Kirchenbau einen mit Kupfer überzogenen Dachreiter, der sich als Gewinn für Lenneps Stadtsilhouette erweist. Am 5. September 1987 erfolgt schließlich die feierliche Einweihung der historischen Stätte als Kultur- und Bürgerzentrum von hohem Rang für Lennep und die ganze Region. Seitdem hat sich die Klosterkirche zu einer der bedeutendsten Kleinkunstbühnen und Veranstaltungsorte der Region entwickelt.

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Bildnachweise

  • Copyright: Michael Sieber

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