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Wuppertal / Solingen

Solingen-Burg

Solingen-Burg

Im 12. Jahrhundert gaben die Grafen von Berg ihren alten Stammsitz Burg Berge bei Altenberg auf und errichteten eine neue Burg an einem strategisch wichtigen Punkt oberhalb der Wupper. Im ausgehenden 12. Jahrhundert entstand eine erste Fischersiedlung im heutigen Unterburg.

Solingen-Burg

Im Zuge der Niederlage des Kölner Erzbischofs Siegfried von Westersburg gegen die Bergischen in der Schlacht von Worringen 1288 wurde Düsseldorf zur Stadt erhoben und die Grafen von Berg verlegten ihren Regierungssitz dorthin. Fortan diente die Burg nur noch als Jagdsitz. Mit Um- und Ausbauten im Renaissancestil im 16. Jahrhundert erhielt die Burg ihren Schlosscharakter; die Ortschaft hieß mit ihren beiden Teilen Ober- und Unterburg jedoch weiter Burg; sodass sich daraus die Namensgebung „Schloss Burg“ ableitet. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Schloss Burg schwer beschädigt. Über Jahrhunderte ging der Verfall weiter, bis der Schlossbauverein1887 den historisierenden Wiederaufbau in Angriff nahm. Seinen touristischen Höhepunkt erlebte Burg in den 1950er- und 1960er-Jahren.

Heute bemühen sich die Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid als Grundeigentümer zusammen mit dem Schlossbauverein um eine touristische Weiterentwicklung von Schloss Burg. Seit 1979 gehört die Gemeinde Burg zu Solingen.

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Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
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