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Der Grüne Zoo Wuppertal

Zoobesuch vom Sofa aus

Der Zoo macht aus der Corona-Schließung das Beste und zeigt einzigartige Aufnahmen der Tiere und Anlagen

Während der aktuellen Corona-Schließung des Zoos möchten wir unseren Gästen ein paar besondere Einblicke in den Zoo ermöglichen.

Wir werden regelmäßig Filmaufnahmen machen, damit auch vom heimischen Sofa aus, ein Blick auf die liebgewonnenen Tiere und die wunderschöne Parkanlage möglich ist.

Fünf neue Filme sind in den letzten Wochen entstanden.

  • Bei den Amur-Tigern
    Der Sibirische Tiger, auch Amurtiger genannt, ist die größte Unterart der Tiger und damit die größte Katze der Welt. Sein Hauptverbreitungsgebiet liegt im fernen Osten Russlands. Dank seines langen, dichten Fells und einer mehrere Zentimeter dicken Fettschicht am Bauch und an den Flanken hält der Sibirische Tiger problemlos Temperaturen von bis zu -45°C aus und ist somit an seinen Lebensraum perfekt angepasst. Im Gegensatz zu vielen anderen Katzen sind Sibirische Tiger nicht wasserscheu und können sehr gut schwimmen. Im Grünen Zoo Wuppertal leben die beiden Tigerkater "Mandschu" und "Wassja" sowie die Tigerkatze "Mymoza".
  • Rundgang in und um das Südamerikahaus
  • Wasser, Matsch und ganz viel Spaß - die Elefanten in der Schlammsuhle
    Auch bei Schmuddelwetter nahmen unsere Elefanten zur Hautpflege gerne ein ausgiebiges Schlammbad.
  • In der Freiflughalle
    Heute nehmen wir Sie mit in die Freiflughalle. Zwischen Palmen, Kletterpflanzen und Bromelien gibt es bunte und exotische Vögel aus den Regenwäldern Mittel- und Südamerikas zu bestaunen und zu hören. Genießen Sie die wundervollen und ungewohnten Rufe und Gesänge der „fliegenden Diamanten“.

    Die 1993 vom Zoo-Verein Wuppertal e.V. gespendete Freiflughalle ist - wie übrigens der gesamte Zoo - auch für Pflanzenfreunde ein Paradies!
  • Babyboom bei den Brillenpinguinen
    11 Küken zählt inzwischen die Brillenpinguin-Kolonie des Grünen Zoos Wuppertal. Die ältesten Jungtiere sind bereits 6 Wochen alt, das jüngste schlüpfte vor 4 Tagen.

    Brillenpinguine leben an den Küsten Südafrikas und Namibias. Sie legen ihre Eier in flache Vertiefungen oder in Höhlen unter Felsvorsprüngen und bebrüten diese für etwa 40 Tage. Das Gelege besteht meist aus 2 Eiern, Männchen und Weibchen wechseln sich beim Brüten ab.

    Nach dem Schlupf bleiben die Brillenpinguinküken an Land, denn mit ihrem grauen Flaumgefieder können sie noch nicht schwimmen. Sie werden bis zu 3 Monate von ihren Eltern mit vorverdautem Fisch gefüttert.

    Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft die Brillenpinguine in ihrer Roten Liste als "stark gefährdet" ein. Der Grüne Zoo und der Zoo-Verein Wuppertal e.V. unterstützen schon seit vielen Jahren finanziell die Organisation SANCCOB in Südafrika, die sich um in Not geratene Pinguine und andere Seevögel kümmert. In Auffangstationen werden verletzte Tiere und verlassene Küken versorgt und später wieder ausgewildert. Zudem beteiligt sich der Grüne Zoo Wuppertal am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) der Brillenpinguine und leistet mit den aktuellen Küken somit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieser stark gefährdeten Pinguinart.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Birgit Klee
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