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Der Grüne Zoo Wuppertal

Zoobesuch vom Sofa aus

Der Zoo macht aus der Corona-Schließung das Beste und zeigt einzigartige Aufnahmen der Tiere und Anlagen

Während der aktuellen Corona-Schließung des Zoos möchten wir unseren Gästen ein paar besondere Einblicke in den Zoo ermöglichen.

Wir werden regelmäßig Filmaufnahmen machen, damit auch vom heimischen Sofa aus, ein Blick auf die liebgewonnenen Tiere und die wunderschöne Parkanlage möglich ist.

Sechs neue Filme sind in den letzten Wochen entstanden.

  • Zu Besuch bei den Emus im Schnee
    Emus gehören zu den Laufvögeln und sind mit einer Gesamtlänge von 150-190 cm und einer Rückenhöhe von ca. 100 cm, nach dem Strauß die zweitgrößten Vögel der Welt. 

    Dank seiner langen Beine und einer stark ausgebildeten Bein- und Beckenmuskulatur kann der Emu bis zu 50 km/h schnell und sehr ausdauernd laufen.

    Zudem ist der Emu der einzige Vogel, der eine Wadenmuskulatur hat. Trotz dieses Zusatzmuskels kann er allerdings nicht rückwärtsgehen.

    Die australischen Laufvögel gehören zu den ältesten Vogelfamilien des südwestpazifischen Raumes. In ihrer Heimat Australien sind Emus weit verbreitet und gelten dort als eine Art Nationalvogel. Sie ernähren sich von Sämereien, Blättern und Wurzeln, aber auch von Insekten und anderen Kleintieren.

  • Eis geht immer!
    Lust auf ein Eis? Die meisten denken bei dem aktuellen Winterwetter nicht gerade an diese kalte Köstlichkeit. Anders unsere 8 Afrikanischen Elefanten: Auf dem Wasser ihres Badebeckens hatte sich eine dünne Eisschicht gebildet, die von den Tieren mit den Füßen aufgebrochen und anschließend genüsslich verspeist wurde. Die größten Eisschollen waren besonders beliebt und wurden mit dem Rüssel angesogen und dann vorsichtig zum Maul geführt.

    Nach diesem eiskalten Snack ging es aber schnell wieder zurück ins warme Haus. Allzu lange dürfen die Elefanten bei den kühlen Temperaturen nämlich nicht draußen bleiben. Da die Haut an ihren Ohren sehr dünn ist, kann es dort sonst schnell zu Erfrierungen kommen.

  • Zu Besuch bei Seelöwen, Eisbär, Tapir und Co.
    Heute nehmen wir Sie wieder mit auf einen Spaziergang durch den Grünen Zoo. Diesmal kommen wir bei den Seelöwen, der Eisbärin, dem Tapir, einem Kirk-Dikdik und dem Gelbrückenducker vorbei.
     
  • Rote Varis - Kopfüber an die Leckerei
    Auch unsere Roten Varis müssen sich ihr Futter immer wieder auf unterschiedliche Weise erarbeiten. Durch dieses sogenannte Behavioral Enrichment sind sie länger mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt und können arttypische Verhaltensweisen ausleben.

    Rote Varis ernähren sich überwiegend von Früchten, aber auch Blüten, Nektar, Samen und Blätter stehen auf ihrem Speiseplan. Im Video ist schön zu sehen, dass sie beim Fressen gerne kopfüber von einem Ast herunterhängen und sich dabei nur mit den Hinterbeinen festhalten.

  • Rote Pandas
    Ihr natürliches Habitat: das höchste Gebirge der Welt, der Himalaya. In Mischwäldern mit dichtem Bambus und selten auch in subtropischen Wäldern, in bis zu 4.000 m Höhe, sind sie zu Hause.

    Mit seinem dichten Fell ist der Rote Panda bestens vor Kälte und Nässe geschützt. Der buschige Schwanz hilft ihm beim Klettern das Gleichgewicht zu halten.

    Der Rote Panda ist zwar ein Allesfresser, ernährt sich aber hauptsächlich von Bambus. Rund 1,5 kg Bambus frisst er am Tag; das ist circa ein Drittel seines Körpergewichts. Die Blätter müssen lange verdaut werden und enthalten nur wenig Nährstoffe.

    Um Energie zu sparen verschläft der kleine Panda die meiste Zeit des Tages. Im Winter kommen die Frühlingsgefühle auf und der Kleine Panda wird munter. Zwischen Dezember und Februar ist Paarungszeit.

  • Rundgang durch den verschneiten Zoo
    Es geht zu den Elefanten, Tigern, Kleinen Pandas, Schneeleoparden, Kängurus und Brillenpinguinen 

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Claudia Philipp
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