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Der Grüne Zoo Wuppertal

Zoobesuch vom Sofa aus

Der Zoo macht aus der Corona-Schließung das Beste und zeigt einzigartige Aufnahmen der Tiere und Anlagen

Während der aktuellen Corona-Schließung des Zoos möchten wir unseren Gästen ein paar besondere Einblicke in den Zoo ermöglichen.

Wir werden regelmäßig Filmaufnahmen machen, damit auch vom heimischen Sofa aus, ein Blick auf die liebgewonnenen Tiere und die wunderschöne Parkanlage möglich ist.

Vier neue Filme sind in den letzten Wochen entstanden.

  • Zooführung mit dem Zoodirektor
    Zoodirektor Dr. Arne Lawrenz nimmt Sie mit auf einen digitalen Rundgang durch den verschneiten Zoo.
  • Partnerwahl bei den Eselspinguinen
    Während der Balz richten Männchen und Weibchen ihren Körper auf und geben eselähnliche Rufe von sich.
    Erste Annäherungen und die Festigung der Paarbindung finden durch Verbeugen voreinander statt. Manche Paare zeigen dieses Verhalten bis zu zwanzigmal hintereinander. Zudem werben die Männchen um ihre Auserwählte, in dem sie ihr Steine für den gemeinsamen Nestbau anbieten. Das Weibchen entscheidet sich für den Pinguin, der ihr die schönsten Steine bringt. Eselspinguin-Paare bleiben oft über mehrere Jahre zusammen.

    Verbreitungsgebiet der Eselpinguine ist die Antarktis und subantarktische Inseln.

    Die Eselspinguine leben im Grünen Zoo Wuppertal gemeinsam mit den Königspinguinen in einer der größten und modernsten Pinguinanlagen Europas. Den Tieren stehen eine großzügige Landfläche von etwa 100 m² und ein Becken mit etwa 220 m³ Wasserinhalt zur Verfügung.

    Eselspinguine sind die schnellsten Schwimmer unter den Pinguinen, sie können dabei bis zu 27 km/h erreichen.
    Bis in eine Tiefe von etwa 200 Metern kann der Unterwasserjäger seine Beute verfolgen. Meist liegt die Tauchtiefe jedoch nicht so tief. Je nach Ort und Jahreszeit ernähren sie sich von kleinen Fischen, Tintenfischen oder Krill. Ein Eselspinguin jagt etwa sechs bis zehn Stunden am Tag. Er kann täglich mehr als 45 Tauchgänge schaffen und je Tauchgang bis zu 7 Minuten unter Wasser bleiben.
  • Leckere Beschäftigung für die Goldkopflöwenäffchen
    Die Anlage der Goldkopflöwenäffchen bietet viele natürliche Kletter- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Zusätzlich haben die Tierpfleger*innen einige Äste und Stämme so präpariert, dass Futtertiere und andere Leckereien darin versteckt werden können. Dieses Mal kleine Heuschrecken; eine besondere Leckerei. Mit Geschick und Ausdauer werden sie von den Löwenäffchen aus den kleinen Löchern gepuhlt.
    Manchmal ist es gar nicht so leicht an die Leckereien heranzukommen.

    Goldkopflöwenäffchen gehören zur Familie der Krallenaffen. An Fingern und Zehen haben sie -außer an den Großzehen- Krallen anstatt Nägel so wie die meisten anderen Affenarten. Dadurch können sie besonders gut an Baumstämmen entlang klettern; auch kopfüber von oben nach unten.

    Der natürliche Lebensraum der Goldkopflöwenäffchen sind die tropischen Wälder Brasiliens an der Küste des Bundesstaates Bahia. Ihr Lebensraum schrumpft durch Waldrodung zusehends. Die Tiere sind stark gefährdet und auf Schutzmaßnahmen auch aus den Erhaltungszuchtprogrammen der Zoos angewiesen.
  • Asiatische Rothunde
    Die Verbreitung  Asiatischer Rothundes  erstreckt sich von Zentral- über Süd- bis Ostasien. Obwohl  Rothunde beinahe alle Lebensräume besiedeln (Regenwälder, Steppen und sogar Wüsten) ist der Bestand stark gefährdet und wird auf max. 2500 Tiere geschätzt.
    Rothunde leben in sozialen Rudeln von 3-20 Tieren, die ein festes Territorium beanspruchen und gemeinsam als ausdauernde Hetzjäger auf Jagd gehen. Da Rothunde gute Schwimmer sind, ist ihre Beute auch im Wasser nicht vor ihnen sicher. 

    Die Verständigung unter den Tieren stellt eine Besonderheit dar, denn anders als ihre nahen Verwandten bellen Rothunde nicht sondern pfeifen. In Indien nennt man sie deswegen auch „Pfeifender Jäger“. 

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Grüner Zoo Wuppertal
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