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Der Grüne Zoo Wuppertal

Okapi-Weibchen nach Kopenhagen umgezogen

Unser Okapi-Nachwuchs "Zuri" hat am 16. März den Grünen Zoo Wuppertal verlassen und ist auf Empfehlung des EAZA Ex-situ-Programms (EEP) in den Zoo Kopenhagen umgezogen.

Die Transportkiste, in der das junge Weibchen die Reise nach Dänemark antrat, stand bereits einige Wochen am Okapistall. So konnte Zuri durch sogenanntes Kistentraining auf die Reise vorbereitet werden. Am Transporttag betrat sie die Kiste entspannt und selbstständig.

Zuri wurde am 27. Mai 2024 bei uns im Grünen Zoo geboren. Sie hat nun das passende Alter erreicht, um eigene Wege zu gehen und im Rahmen des EEP künftig selbst für Nachwuchs zu sorgen. Ziel dieses Zuchtprogramms ist es, eine Reservepopulation in menschlicher Obhut aufzubauen, die langfristig auch für Auswilderungsprojekte zur Verfügung stehen könnte.

Nach Zuris Auszug leben im Grünen Zoo weiterhin ihre Eltern Lomela (22) und Deto (24). Die beiden haben bereits mehrfach erfolgreich für Nachwuchs gesorgt und mittlerweile ein hohes Alter erreicht. Eine weitere Zuchtempfehlung besteht daher für das Paar nicht mehr. Durch Verhütungsmaßnahmen können sie dennoch weiterhin zusammenleben.

Perspektivisch plant der Grüne Zoo Wuppertal eine Erweiterung der Okapi-Anlage. Unter Einbeziehung der umliegenden Anlagen für Greifvögel und Dikdiks sowie des heutigen Südamerikahauses entsteht das Projekt „African Wetlands“. Der Zoo-Verein Wuppertal e. V. beteiligt sich mit 100.000 Euro an den Planungskosten für dieses Projekt.

Die sehr scheu und zurückgezogen im dichten Regenwald der Demokratischen Republik Kongo lebenden Okapis werden auch Waldgiraffen genannt und sind durch Wilderei sowie die Zerstörung ihres Lebensraumes bedroht. In der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN werden sie als „stark gefährdet“ eingestuft.

Der Grüne Zoo Wuppertal engagiert sich aktiv für den Schutz und die Erhaltung der Okapis: Neben der Beteiligung am EAZA-Ex-situ-Programm (EEP) unterstützt der Zoo gemeinsam mit dem Zoo-Verein auch das Okapi Conservation Project, das eine Schutzstation im Ituri-Regenwald betreibt.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Claudia Philipp

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