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Der Grüne Zoo Wuppertal

Doppelter Zuchterfolg in Aralandia: Zwei Hyazinth-Ara-Küken geschlüpft

Tolle Nachrichten zum Welt-Papageien-Tag: Wir freuen uns über einen weiteren Zuchterfolg bei den Hyazinth-Aras.

Das Papageienpaar, das bereits im vergangenen Jahr erstmals erfolgreich ein Küken aufzog, hat erneut gebrütet. Diesmal schlüpften gleich zwei Küken, die sich bislang gut entwickeln und regelmäßig von beiden Eltern gefüttert werden.

Die jungen Aras schlüpften am 12. und 16. April im rückwärtigen Zuchtbereich der Voliere ARALANDIA (für Zoogäste ist dieser Bereich nicht einsehbar). Da Aras vor allem in der Brutzeit äußerst empfindlich auf Störungen reagieren, beobachten wir die junge Familie nur aus der Distanz mithilfe einer Überwachungskamera. 

Die vom Zoo-Verein Wuppertal finanzierte Freiflugvoliere ARALANDIA fungiert als Single-Börse für Hyazinth-Aras. Alleinstehende Vögel aus verschiedenen europäischen Zoos kommen hier zusammen, um sich ihren Partner inmitten einer großen Gruppe von Artgenossen selbst auszusuchen. Nicht der Mensch bestimmt wer ein Paar ist, sondern die Aras selbst. Auch die Eltern der aktuellen Küken haben sich auf diese Weise in ARALANDIA gefunden. Die Idee dahinter: Wenn Liebe im Spiel ist, dann erhöhen sich die Zuchterfolge. Die erneute Aufzucht gleich zweier junger Aras zeigt eindrucksvoll, dass dieses Konzept offensichtlich aufgeht.

Der Schlupf der Hyazinth-Ara-Küken ist nicht nur ein großer Erfolg für das Konzept von ARALANDIA, sondern auch für das Europäische Ex-Situ-Programm (EEP), das der Grüne Zoo Wuppertal gemeinsam mit dem Zoo Zürich koordiniert. Ziel dieses Zuchtprogramms ist der Aufbau einer stabilen Reservepopulation außerhalb des natürlichen Lebensraumes der Hyazinth-Aras, die die Basis für spätere Auswilderungen bieten kann.

Parallel dazu unterstützt der Grüne Zoo Wuppertal gemeinsam mit dem Zoo-Verein Wuppertal Schutzbemühungen im angestammten Lebensraum der Papageien. So werden das Hyazinth-Ara-Projekt des Instituto Arara Azul sowie die Arbeit der Loro Parque Fundación auf Teneriffa unterstützt, die sich mit mehreren Projekten für den Schutz von Aras in Südamerika einsetzen.

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