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Der Grüne Zoo Wuppertal

Vierfacher Nachwuchs bei den Südpudus

Im Grünen Zoo Wuppertal gibt es Grund zur Freude: insgesamt vier Südpudu-Jungtiere kamen zur Welt.

Das erste Kalb wurde am 18. Mai geboren und erkundet bereits die Außenanlage gegenüber den Okapis. Am 29. Mai folgte ein männliches Jungtier. Im Südamerikahaus erblickte am 30. Mai und 21. Juni weiterer Nachwuchs das Licht der Welt.

Pudu-Kälber sind sogenannte Ablieger. Sie warten allein in einem geschützten Versteck darauf, dass ihre Mütter zum Säugen zurückkehren. Diese Strategie schützt sie effektiv vor Feinden. Ihre gefleckte Fellzeichnung sorgt ebenfalls für eine gute Tarnung. Die Jungtiere werden nur etwa zwei Monate lang gesäugt.

Südpudus gehören zu den kleinsten Hirschen der Welt und leben in den Wäldern Argentiniens und Chiles. Durch Lebensraumzerstörung sind die Bestände in ihrem natürlichen Habitat stark zurückgegangen. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft die Art als potenziell gefährdet ein.

Mit den vier Neuankömmlingen beheimatet der Grüne Zoo nun insgesamt 19 Südliche Pudus. Neben mehreren Zuchtgruppen gibt es in der Freiflugvoliere ARALANDIA auch noch eine sogenannte Bachelorgruppe, die aus drei männlichen Tieren besteht.

Der Grüne Zoo Wuppertal koordiniert das Europäische Ex-Situ-Programm (EEP) der Pudus, das die Bestände und die Zucht in menschlicher Obhut koordiniert und leistet mit den aktuellen Jungtieren einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung dieser Tierart.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Claudia Philipp
  • Claudia Philipp

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