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Der Grüne Zoo Wuppertal

Achtung, die Spinnen sind los!

Im Terrarium des Grünen Zoos gibt es neue Bewohnerinnen: Zwei Afrikanische Seidenspinnen (Nephila senegalensis) aus dem Aquazoo Löbbecke Museum Düsseldorf (Öffnet in einem neuen Tab) sind kürzlich bei uns eingezogen.
Die beiden Spinnenweibchen leben jedoch nicht wie üblich in einem Gehege, sondern frei in den Pflanzen rechts neben dem Terrarium der Spinnenschildkröte. Doch keine Sorge, die beiden bleiben brav in ihren Netzen: Seidenspinnen sind sehr ortstreu. Haben sie einmal ihr Netz gebaut, verlassen sie es in der Regel nicht mehr. Anfassen sollten Sie die Tiere aber nicht – ihre Bisse sind äußerst schmerzhaft!

Seidenspinnen gehören zu den Radnetzspinnen, die beeindruckende Netze weben – mit einem Durchmesser von bis zu 1,5 Meter! Ihre Seide ist außergewöhnlich reißfest und dehnbar. Das macht sie besonders interessant für die Forschung.

Anna Bartz, Doktorandin an der Uniklinik RWTH Aachen, beschäftigt sich beispielsweise mit dem Einsatz von Spinnenseide in der Medizin. Sie erforscht, wie sich Knochenvorläuferzellen auf diesem Material stabilisieren lassen. Die Seide der Seidenspinnen hat sich dabei als ideales Trägermaterial für das Zellwachstum erwiesen. Gleichzeitig ist sie gut verträglich und wird vom Körper nicht abgestoßen.

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Bildnachweise

  • Zoo Wuppertal

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