Mit etwas Glück und Geduld können Sie aktuell ein Eselspinguin-Küken entdecken. Mit Hilfe seines Eizahns, einer kleinen Erhebung an der Spitze des Schnabels, schlüpfte der winzige Pinguin am 30. April aus dem Ei. Reste der Eischale liegen noch im Nest.
Beide Eltern kümmern sich abwechselnd um ihren Nachwuchs. Zunächst wärmte die Mutter das Küken, Sie erkennen sie an der weißen Markierung am linken Flügel. Momentan übernimmt der Vater die Betreuung und füttert das Küken bereits mit vorverdautem Fischbrei. Er ist an der hellblauen Markierung am rechten Flügel zu erkennen.
Die meiste Zeit verbringt der kleine Pinguin noch gut versteckt unter dem wärmenden Gefieder seiner Eltern und ist daher nicht zu sehen. Mit etwas Glück können Sie aber einen Blick auf ihn erhaschen.
Eselspinguine bebrüten ihre Eier in einem Steinnest. Das Küken bleibt etwa vier Wochen im Nest, bevor es erste Erkundungsschritte außerhalb unternimmt.