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Der Grüne Zoo Wuppertal

Nachwuchs beim Waldrapp

Aktuell wachsen drei Waldrapp-Jungvögel im Grünen Zoo Wuppertal auf.

Wir freuen uns sehr, dass aktuell wieder drei Waldrapp-Jungvögel im Grünen Zoo Wuppertal aufwachsen. Die Elterntiere bebrüteten ihre Eier in Felsnischen im rückwärtigen Teil der Voliere, wo am 21. Mai, 26. Mai und 8. Juni die drei weiblichen Küken schlüpften.

Inzwischen haben die Jungvögel ihre Nester verlassen und sind schon fast so groß wie ihre Eltern. Auf dem Foto ist einer der jungen Waldrappe (links) zusammen mit einem Elterntier zu sehen.
Der Waldrapp kam als Zugvogel bis ins 17. Jahrhundert auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Durch intensive Wilderei, da sein Fleisch als Delikatesse galt, wurde er in Europa ausgerottet. Lediglich in Marokko, Syrien und in der Türkei überlebten noch kleine Populationen.

Dank erfolgreicher Nachzuchtprogramme in zoologischen Gärten und Schutzgebieten konnte die bedrohte Vogelart erhalten werden. Seit einigen Jahren laufen in Europa zudem Wiederansiedlungsprojekte. Ziel ist es, eine selbstständig überlebensfähige europäische Waldrapp-Population aufzubauen, deren Tiere, wie ihre Vorfahren, ein natürliches Zugverhalten zeigen.

Auch der Grüne Zoo Wuppertal beteiligte sich bereits an einem Wiederansiedlungsprojekt in Spanien. Im Jahr 2019 konnten sechs junge Waldrappe aus dem Grünen Zoo in der Nähe von Gibraltar ausgewildert werden. Sollte das EAZA Ex-situ Programm (EEP) dies erneut als sinnvoll erachten, wird der Wuppertaler Zoo künftig weitere Tiere für Wiederansiedlungen bereitstellen.

Der Grüne Zoo hat zudem kürzlich ein Waldrapp-Auswilderungsprojekt in Katalonien – das IBIS ERMITÀ PROJECT – mit 3.300 € finanziell unterstützt. Das Geld dient dem Erwerb von GPS-Trackern, mit deren Hilfe die Flugrouten und Überlebensstrategien der ausgewilderten Vögel überwacht werden können – ein unverzichtbares Mittel zur Nachverfolgung der ausgewilderten Waldrappe.
Weitere Informationen zum IBIS ERMITÀ PROJECT finden Sie hier: IBIS EREMITÀ PROJECT (Öffnet in einem neuen Tab) 

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Claudia Philipp

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