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Der Grüne Zoo Wuppertal

Neues vom Roten Panda-Nachwuchs

Wie bereits berichtet, gab es am 3. Juli im Grünen Zoo Wuppertal Zwillingsnachwuchs bei den Roten Pandas. Eines der Jungtiere war von Anfang an deutlich kleiner als das Geschwistertier. Obwohl sich Mutter "Uma" fürsorglich um beide Jungen kümmerte, müssen wir leider davon ausgehen, dass das kleinere Jungtier verstorben ist.

Gerade bei Zwillingsgeburten kommt es häufiger vor, dass eines der Tiere nicht überlebt. Bei den regelmäßigen Kontrollen der Wurfhöhlen auf der Außenanlage war das zweite Jungtier plötzlich nicht mehr auffindbar. Vermutlich hat Uma es nach dessen Tod entweder gefressen – ein in der Tierwelt natürliches Verhalten, um den überlebenden Nachwuchs vor Infektionen zu schützen – oder weit außerhalb der Höhle abgelegt.

Das größere Jungtier entwickelt sich hingegen bislang weiterhin gut. Um die Mutter-Kind-Bindung nicht zu stören, wird eine erste tierärztliche Untersuchung erst in einigen Wochen erfolgen.
Aktuell hält sich das Jungtier ausschließlich in einer der Wurfboxen auf und ist deshalb für Zoobesucherinnen und Zoobesucher noch nicht zu sehen. Gelegentlich trägt Uma es von einer Höhle in die andere. Rote Panda-Jungtiere verlassen ihre Höhle erst nach etwa drei Monaten für erste selbstständige Ausflüge.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Kevin Büttner

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