Unser Mähnenibis-Männchen hat wieder Gesellschaft: Ein junges Weibchen aus dem Zoo Zürich ist bei uns eingezogen und erkundet nun neugierig ihr neues Zuhause.
Nachdem unser vorheriges Weibchen im Frühjahr verstorben ist, hat unser Männchen nun wieder eine neue Partnerin. Beide wurden bereits zusammengeführt und sind für Zoogäste zu sehen.
Der Mähnenibis, auch Schopfibis genannt, kommt ausschließlich auf Madagaskar vor und zählt dort zu den größten bodenlebenden Vogelarten. Seinen Namen verdankt er dem auffälligen Federschopf, den er bei Erregung aufstellen kann.
Mit seinem langen, gebogenen Schnabel sucht er tastend im Waldboden nach Insekten, Würmern, Schnecken und anderen kleinen Beutetieren.
In seiner Heimat ist der Mähnenibis jedoch bedroht: Holzeinschlag, Brandrodung und die Ausweitung der Landwirtschaft zerstören und zerschneiden seinen Lebensraum. Deshalb wird die Art auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als „gefährdet“ eingestuft.
Umso mehr freuen wir uns, mit unserem neuen Paar einen Beitrag zum Erhalt dieser faszinierenden Vogelart leisten zu können.