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Der Grüne Zoo Wuppertal

Im Zoo wird Klima- und Artenschutz erlebbar. Das Wuppertal Institut und der Grüne Zoo Wuppertal veranstalten den 4. Aktionstag

Mit alarmierender Geschwindigkeit schreitet das Artensterben voran: Rund eine Million Tierarten sind bedroht, täglich gehen etwa 150 Arten verloren. Warum ihr Schutz und der Erhalt ihrer Lebensräume für unsere Zukunft so entscheidend sind, steht am 23. Mai 2026 im Mittelpunkt des großen Aktionstages „Naturschutz, Artenschutz und Klimaschutz”. Anlässlich des Internationalen Tages der biologischen Vielfalt laden das Wuppertal Institut und der Grüne Zoo Wuppertal bereits zum vierten Mal kleine und große Gäste ein, um das vielfältige Mitmach- und Informationsangebot zu entdecken.

Wuppertal, 13. Mai 2026: Für viele Menschen wird erst durch zunehmende Hitzebelastung, extreme Niederschläge oder das Auftreten neuer, bislang unbekannter Krankheitserreger im regionalen Umfeld deutlich, dass die Folgen des Klimawandels längst Teil unseres Alltags geworden sind – und sowohl die Natur als auch die menschliche Gesundheit betreffen. Etwa eine Million Tierarten gelten derzeit als gefährdet, vor allem infolge menschlicher Einflüsse; täglich verschwinden schätzungsweise rund 150 Arten unwiederbringlich. Die gleichzeitige Krise aus Erderwärmung und Artensterben zeigt eindrücklich, dass Strategien für Umwelt-, Arten- und Klimaschutz gemeinsam betrachtet werden müssen und nur gemeinsam wirksam sein können.

Damit ein nachhaltiger Wandel gelingen kann, braucht es eine gut informierte Gesellschaft und möglichst viele Menschen, die sich aktiv einbringen – sei es individuell oder im gesellschaftlichen Engagement. Als Plattform für diesen Austausch laden der Grüne Zoo Wuppertal und das Wuppertal Institut auch in diesem Jahr wieder zum gemeinsamen Aktionstag „Naturschutz, Artenschutz und Klimaschutz” ein. 

Sonderpreis zum Aktionstag

Der Aktionstag beginnt um 13:00 Uhr und endet um 18:00 Uhr. Besucher*innen ab 15 Jahren können den Zoo während dieser Zeit zum Sonderpreis von 5,00 Euro besuchen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Kinder bis 14 Jahren ist der Eintritt wie gewohnt kostenfrei.

Interaktive Wissensformate: Exponate und Mitmachstände stellen Artenschutz anschaulich dar

Am 23. Mai verwandelt sich der Zoo in eine lebendige Wissensbörse mit Informations- und Mitmachangeboten (Markt der Möglichkeiten) für Besucher*innen jeden Alters. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Umwelt- und Naturschutz, Artenvielfalt, Klimaschutz und Biodiversität sowie aktuelle Forschungsperspektiven. Ergänzt wird das Programm durch praxisnahe Tipps und Anregungen, wie sich Arten- und Naturschutz im Alltag umsetzen lassen. Das Ziel: wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich vermitteln, konkrete Handlungsoptionen aufzeigen und Menschen dazu motivieren, sich aktiv für Umwelt- und Naturschutz einzusetzen. 

Neben dem Wuppertal Institut und dem Grünen Zoo Wuppertal beteiligen sich zahlreiche weitere Partner aus der Zivilgesellschaft, Forschung und Praxis. Dazu zählen unter anderem der NABU Wuppertal, der BUND, das Hauptzollamt Düsseldorf und die Biologische Station Mittlere Wupper. Auch Organisationen und Initiativen wie „Rettet den Drill“, die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP), der Zooverein Wuppertal e. V., das Igelnetzwerk und „Chances for Nature“ bringen ihre Expertise ein.

Ergänzt wird das Angebot durch Beiträge zur Invasiven Hornisse, der Bergischen Universität sowie durch Falknereiverbände aus Nordrhein-Westfalen, die Einblicke in ihre Arbeit geben und den Aktionstag mit tierischer Begleitung bereichern.

Gemeinsame Pressemitteilung 

Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH

VisdP: Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer

Kontakt: Christin Hasken, Pressesprecherin

Tel: +49 202 2492-187

E-Mail: prwupperinstorg

 

Grüner Zoo Wuppertal

Kontakt: Jennifer Franic und Maria Spätling, PR-Abteilung

Tel: +49 202 563-3612 oder -3600

E-Mail: przoo-wuppertalde

Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH

Das Wuppertal Institut ist ein umsetzungsorientiertes Forschungsinstitut mit Wurzeln in Nordrhein-Westfalen und globalem Horizont. Gemeinsam mit seinen Stakeholdern gestalten die Forschenden Transformationsprozesse mit der Vision, eine nachhaltige Welt für alle zu schaffen. Dazu entwickeln sie wissenschaftsbasierte Lösungen für ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen: von konkreten Maßnahmen für Städte und Unternehmen, Land, Bund und EU bis zu Impulsen für internationale Klimaverhandlungen. Dabei haben die Mitarbeitenden immer das große Ganze im Blick und verknüpfen Zukunftswissen aus verschiedenen Forschungsfeldern und Themengebieten.

wupperinst.org (Öffnet in einem neuen Tab)

Der Grüne Zoo Wuppertal

Der Grüne Zoo Wuppertal ist ein modernes, wissenschaftlich geleitetes Natur-, Artenschutz- und Forschungszentrum mit Bildungsauftrag, eingebettet in einen faszinierenden Landschaftspark. Durch Haltung, Zucht, Forschung und vielfältiges Engagement im Rahmen von internationalen Erhaltungszuchtprogrammen trägt er zum Schutz vieler bedrohter Tierarten außerhalb ihrer natürlichen Lebensräume (ex-situ) bei. Dank der Finanzierung durch den Zoo-Verein Wuppertal e. V. konnte mit der Freiflugvoliere Aralandia eine neue, außergewöhnliche Anlage errichtet werden, die neue Maßstäbe in der Haltung und Zucht bedrohter Aras setzt. Darüber hinaus unterstützen der Grüne Zoo Wuppertal und der Zoo-Verein Wuppertal e. V. alljährlich auch verschiedene nationale und internationale Natur- und Artenschutzprojekte zum Schutz und Erhalt bedrohter Tierarten und ihrer Lebensräume. Der Einsatz gegen Wilderei und die Bewältigung des Mensch-Tier-Konflikts in Kenia, ebenso wie Schutzmaßnahmen für Brillenpinguine in Afrika, Rote Pandas und Schneeleoparden in Asien sowie verschiedene Papageienarten in Südamerika, sind nur einige der vielen bemerkenswerten Beispiele. Auch vor der eigenen Haustür werden engagierten Maßnahmen, beispielsweise der lokale Schutz der Feuersalamanderpopulation, unterstützt. Wann immer möglich, wird das Wissen und die Erfahrung aus zoologischen Einrichtungen (ex-situ) gezielt zum Schutz der Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen (in-situ) eingesetzt. Es wird ein klarer Bezug des Menschen zur Natur hergestellt – einer Natur, für die wir alle Verantwortung tragen.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Wuppertal Institut

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