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Der Grüne Zoo Wuppertal

So schlüpft ein Königspinguin

Am 15. August ist ein weiteres Königspinguin-Küken geschlüpft. Wir konnten die letzte Stunde dieses ganz besonderen Momentes mit der Kamera festhalten.

Die Mutter des Nachwuchses ist Pina. Ihr erkennt sie an einer schwarz-gelben Markierung am linken Flügel. Beim Vater gibt es noch ein kleines Fragezeichen. Als möglicher Vater kommt Pinas Partner Stefan infrage, mit dem sie schon mehrere Küken aufgezogen hat.

Stefan hat sich in diesem Jahr allerdings auch mit dem Weibchen Odense verpaart und zieht mit ihr zusammen derzeit ein Küken auf. Pina hat das Ei deshalb ganz alleine ausgebrütet. Normalerweise wechseln sich Männchen und Weibchen beim Brüten und der Aufzucht des Nachwuchses regelmäßig ab.

Doch wie kommt ein Königspinguin eigentlich aus seinem Ei?
Mit dem sogenannten Eizahn, einer kleinen Verhornung an der Schnabelspitze, beginnt das Küken, die Eischale von innen anzuritzen. Dabei entsteht zunächst eine kleine Öffnung. Schritt für Schritt arbeitet sich das Küken weiter durch die Schale, bis es schließlich komplett geschlüpft ist. Dieser Vorgang kann ein bis zwei Tage dauern und ist für das Küken eine echte Kraftanstrengung.

Königspinguine bauen kein Nest zum Brüten, sondern tragen ihr einzelnes Ei auf den Füßen und bedecken es mit ihrer Bauchfalte. Genau wie vorher das Ei bleibt auch das geschlüpfte Küken in den ersten Wochen unter der wärmenden Bauchfalte.

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